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DAS KÄRNTEN AKTUELL 18 Landeshauptstadt Klagenfurt hilft der Gemeinde Treffen Holzpreis hat sich verdoppelt Diesel könnte knapp werden Mit Verantwortlichen der Gemeinde wurden bereits schnelle und unbürokratische Hilfsmöglichkeiten vereinbart. Bürgermeister Christian Scheider ist unlängst mit seinem Treffner Amtskollegen in Kontakt getreten. Danach wurden Mitarbeiter der Stadt nach Treffen entsendet. Nach dem schweren Unwetter in Treffen, wo noch zwei Personen als vermisst galten, bot Bürgermeister Christian Scheider den Verantwortlichen der Gemeinde Treffen weiter Unterstützung an. „Aus Treffen haben uns wirklich furchtbare Bilder erreicht. Die Landeshauptstadt wird hier selbstverständlich im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Seite stehen. So, wie Klagenfurt bei Notlagen Menschen im Ausland unterstützt, wollen wir natürlich auch besonders nach solchen Naturkatastrophen in Kärnten unbürokratisch und schnell helfen“, betont Scheider. Das Bürgermeisterbüro war bereits mit dem Treffner Vizebürgermeister in Kontakt getreten, der sich sehr über das Angebot aus der Landeshauptstadt freute. Vereinbart wurden schnelle, unbürokratische Hilfen in den Bereichen pädagogische Betreuung für Kinder und Gerätschaften/Bauhof. Bei den aktuellen Energiepreisen von Gas und Strom war es bloß eine Zeitfrage bis auch die Preise für Brennholz und diverse Holzprodukte durch die Decke gehen würden. Aktuell müssen Konsumenten für einen Kubikmeter Brennholz schon das doppelt so viel wie im Vergleich zum Vorjahr bezahlen. Das trifft auch für Holzpellets zu. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Die Händler verlangen für einen Raummeter geschlichtetes Frischholz derzeit 140 Euro. Die Preise für getrocknetes Brennholz schlagen sich gar mit 170 Euro – circa das Doppelte im Jahresvergleich – zu Buche. Und in Stadtnähe werden noch höhere Preise verlangt! Der Ukraine-Krieg ist hauptverantwortlich für die rasanten Preissteigerungen, wobei ziemlich sicher zu rechnen ist, dass es zu weiteren (massiven) Verteuerungen bei Energie kommen wird. Schon jetzt halten Händler aus taktischen Gründen ihre Lagerbestände zurück, da sie fix auf dem Zettel haben, dass es im Herbst zu einem weiteren Preisanstieg kommen wird. Entwicklungen im ökonomischen Kreislauf lassen auch das Ansteigen – bereits mit Anfang September – der Inflation auf eine zweistellige Zahl befürchten. Somit (muss) die Europäische Zentralbank, um die Inflation zu bekämpfen, den Leitzins anheben. Damit steigen die Kreditzinsen für Klein- und Mittelbetriebe, die damit ebenfalls unter Druck (Kreditklemme der Banken) geraten. Okay, es ist mittlerweile schon Trend, rund um jedwede Energieform, das Schlimmste zu befürchten. Mit in dieser Teufelsspirale ist nun auch der Diesel, von demman feststellen will, dass er nicht mehr in der „gewohnten Menge“ in Europa und offenbar mit Abstrichen auch bei uns zur Verfügung steht. Die Gründe sind dabei vielseitig und derzeit auch ein wenig – aus taktischen Gründen – wohl an den Haaren herbeigezogen: Ein Argument lautet, dass bei einem Wirtschaftswachstum die Nachfrage nach Sprit steigen wird/muss. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei auch der Boykott von einigen Staaten, die auf russische Öllieferungen „freiwillig“ im Rahmen des Sanktionskataloges der EU verzichten. Und in Österreich kommt dazu, dass die überwiegend für die heimische Dieselerzeugung zuständige Raffinerie der OMV in Schwechat nach einem Unfall noch nicht voll einsatzfähig ist. Und auch die heimische Wirtschaftskammer liefert ihren Beitrag dazu, indem sie von der Annahme dass das russisches Gas komplett durch Öl ersetzt werden müsste, ausgeht, dass der Sprit in Österreich damit knapp wird. Derzeit freilich besteht diese „Gefahr“ nicht … Steuerberater Mag. PeterWeitzel peter@weitzelsteuerberatung.at Ferialjobs – was dürfen SchülerInnen und StudentInnen dazuverdienen Bei den Ferialjobs ist grundsätzlich zwischen der Anstellung als echter Ferialpraktikant und einem „normalen“ Ferialjob zu unterscheiden. Echte FerialpraktikantInnen absolvieren im Rahmen ihrer Schulausbildung bzw. dem Studium ein Pflichtpraktikum, bei dem die (praktische) Ausbildung im Vordergrund steht. Ferialjobs hingegen bedeuten, dass die Mitarbeit im Rahmen eines normalen Dienstverhältnisses erfolgt. In beiden Fällen stellt sich die Frage, wie hoch der Zuverdienst sein darf, um die Familienbeihilfe bzw. den Kinderabsetzbetrag nicht zu verlieren. Dabei unterscheidet der Gesetzgeber nach dem Alter der Person. Bis zum 19. Lebensjahr kann der Zuverdienst ganzjährig in unbegrenzter Höhe gegeben sein, ohne dass die Familienbeihilfe oder der Kinderabsetzbetrag verloren geht. Ab dem Kalenderjahr, in dem SchülerInnen/StudentInnen das 20. Lebensjahr erreichen, darf hingegen das zu versteuernde Jahreseinkommen € 15.000,00 nicht übersteigen. Als Einkommen gilt der Bruttobezug (ohne 13. und 14. Gehalt) abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge, sonstiger Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen. Dabei ist es unbeachtlich ob die Beschäftigung ganzjährig oder beispielsweise nur in der Ferienzeit gegeben ist. Übersteigt das Einkommen den Betrag von € 15.000,00, so wird die Familienbeihilfe um den übersteigenden Betrag vermindert und vom Finanzamt zurückgefordert. Tipps vom Steuerprofi! © Helga Rader

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