Das Kärnten - E-Book

DAS KÄRNTEN AKTUELL 20 Sozialmärkte stehen am Rande ihrer Existenz bzw. vor dem Aus 20.000-Euro-Spende für Opfer des Katastrophen-Unwetters Die hohe Inflation und damit verbundene massive Teuerungen auf lebenswichtige Produkte wieauszugsweisetäglicheLebensmittel, Treibstoffe, Strom, aber auch steigende Mieten, stürzen nicht nur die Ärmsten der Armen inklusive bereits den „unteren“ Mittelstand in tägliche Existenzsorgen, sondern führen mittlerweile auch österreichweit diverse Sozialmärkte an ihre Grenze des Machbaren. Das Hauptproblem sind massive Kundenzuwächse, so straff zusammengefasst mediale Quellen jedwedes Genre. Auszugsweise „stürmen“ Alleinverdiener; Pensionisten mit einer Mindestpension, aber auch Familien mit vielen Kindern die damit völlig überforderten Geschäfte. Da kommt es auch wenig überraschend, dass als jüngstes Beispiel der „Verein Sozialshop“ sogar Insolvenz anmelden musste, da es unmöglich wurde, die Kosten zu stemmen. (Quelle: wien-ORF.at). Zudem erklärt der Verein „Sozialmarkt“, dass Kundenzuwächse um die 30 Prozent österreichweit zu verzeichnen sind. „Noch“ wird versucht, die Preissteigerungen nicht weiterzugeben. Also, liebe Grüne, bedient nicht, so wie aktuell eure (eigene) zum Sieger gekürte Werbeagentur mit einem für die nächsten Jahre fett ausgestatteten garantierten Werbeetat von 30 Mio. Euro. Obwohl damit über 1.000 Delogierungen verhindert werden konnten – da gibt es andere Strategien und dieses Geld wäre bei den Betroffenen sicherlich gerne und auf direktem Weg ähnlich effizient angekommen. Direkte, und in diesem Fall quasi doppelte Hilfe ist die sterile Hilfe und stellt auch nicht ins Eck der allgemeinen Postenschacherei! Die verheerenden Unwetter im Villacher Umland sorgen auch in Villach für tiefe Betroffenheit. Die Stadtregierung hat nun als Zeichen der Solidarität eine Spende über 20.000 Euro für die UnwetterOpfer in Arriach und Treffen freigegeben – 10.000 Euro pro Gemeinde. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir Nachbarn nicht nur mit helfenden Händen und Gerätschaft unterstützen, sondern auch mit Bargeld“, sagt Bürgermeister Günther Albel im Namen der Stadtregierung. Die Stadt Villach bittet zudem ihre Bürgerinnen und Bürger, ebenfalls zu spenden, sofern ihnen dies möglich ist. „Die wirtschaftliche Lage ist derzeit sehr angespannt, viele Haushalte leiden unter den Preissteigerungen. Dennoch helfen auch kleine Beiträge den Menschen im Gegendtal, die zum Teil vor dem Nichts stehen“, appellieren die Mitglieder der Stadtregierung. Elektrisch fahren, Müll sortieren, Pullover anziehen und's Wohnzimmer auf 19 ° heizen, Kilometer rationalisieren, fürs Klima laufen ... und viel radeln ... Warum müssen wir Geld für die Gemeinschaft sparen?, wenn: - Die Olympischen Winterspiele in Peking auf Kunstschnee stattfanden. - In Frankreich Skigebiete und die Pisten bis Mitternacht beleuchtet werden, damit „Langschläfer“ nachts skifahren können. - wenn die Lufthansa 8.000 „leere“ Flüge durchführt, nur um ihre Slots zu halten. - Die meisten großen Fußballspiele abends unter Flutlicht stattfinden, die reichlich Strom verbrauchen! - Die acht neuen und gigantischen Fußballstadien, die zur Austragung der Weltmeisterschaft in Katar gebaut wurden, klimatisiert (in einer Wüste!) werden müssen. - TausendeLastwagenunterwegs sind, um uns Obst und Gemüse aus Spanien zu bringen, währendregionaleProdukteaufdem Müll landen oder von Bulldozern zerkleinert werden. - WenndasgrößteLinienschiffder Welt „Wonder of the Seas“ 7.000 Passagiere & 2.300 Besatzungsmitglieder befördert und auf den Meeren im Kreis fährt. - Etwa 3.500 Containerschiffe weltweit verkehren und jeweils 280.000 Liter Treibstoff auf 1.000 km verbrauchen . - Milliardäre sich eine Raumfahrt zu „astronomischen“ Konditionen gönnen. Und ... in dieser Zeit verbieten wir „AUS UMWELTBEWUSSTSEIN“ Leuten das Autofahren mit Benzinmotor, die sich das Umsteigen nicht leisten können und damit zur Arbeit fahren müssen. Und zur Krönung schlagen wir vor, die Heizung um ein Grad zu senken! FRAGE: Wer verarscht uns hier eigentlich? © Stadt Villach/HFW Gas & Atomkraft sind nun„grün“ Da ist das Hemd offenbar vielen EU-Abgeordneten näher als der Rock. Nur so lässt sich einigermaßen vernünftig erklären, dass das EU-Parlament „unter gewissen Bedingungen Gas und Atomkraft als klimafreundliche Investition im Rahmen einer Abstimmung ‚einstuft‘“. Da gehen die Wogen hoch, vor allem von der österreichischen „Klimaministerin Gewessler“, die umgehend danach mit einer „österreichischen Klage vor dem EuGH“ droht. Die Presse berichtete darüber und informiert, dass vor Kurzem in Straßburg 328 Abgeordnete für die von der EU-Kommission vorgelegten, sogenannten Taxanomie, stimmten. 278 waren dagegen und 33 enthielten sich. Ins EU-Parlament sind 705 Abgeordnete gewählt. Die Mitgliedstaaten entsenden je nach Größe sechs bis max. 90 Mandatare. Damit dürfte diese Regelung wohl Anfang 2023 in Kraft treten. Das ist schon ein Schlag ins Kontor, vor allem auch für alle österreichischen Abgeordneten, die parteiübergreifend, wie die Presse informiert, gegen dieses Ergebnis offenen Widerstand ankündigt. Taxanomie war zuletzt eines der meist diskutierten Themen bei Talk- und Politshows vieler Genres. Schlicht und ergreifend geht es um die Zuordnung welche Finanzinvestitionen künftig als „klimafreundlich“ und welche es eben nicht sind. Damit will die EU die „nötigen Milliarden“ scheffeln (Atom, Gas), um die Klimawende damit zu finanzieren und den Weg zur „Klimaneutralität bis zum Jahr 2050“ sichern. Wie ferner auch die APA berichtete.

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