Das Kärnten - E-Book

Eine Zeitung für 10 Bezirke Österreichische Post AG - RM GZ 19A041618 K - unabhängig Ausgabe Juli/2022 FC Southampton zu Gast in Klagenfurt Am 18. Juli, um 19 Uhr gastiert der Premier-League-Club mit dem österreichischenTrainer –RalphHasenhüttl – imWörthersee-Stadion. Das erste Mannschaftsfoto des SK Austria Klagenfurt für die Saison 2022/23 präsentiert von „DAS KÄRNTEN“ einem Sponsor des SK Austria Klagenfurt © QSpictures

DAS KÄRNTEN SPORT 2 Nach einem Jahr – wie im Rausch – mit demAufstieg in die Fußball-Bundesliga und dem historischen Einzug als erster Aufsteiger in die Meistergruppe steht die Austria Klagenfurt in den Startlöchern für die Saison 2022/23. Die Violetten rollen allen Anhängern in Kärnten den Roten Teppich aus – und schon bevor es um Punkte geht, steht am 18. Juli (Ankick: 19 Uhr) ein sportlicher Höhepunkt am Programm: Der FC Southampton aus der englischen Premier League mit dem österreichischen Trainer Ralph Hasenhüttl kommt zur Härteprobe ins Wörthersee-Stadion. „Für unsere Burschen ist das ein toller Test und zugleich die Generalprobe vor dem Auftakt in die Meisterschaft. Wir haben in der Vorbereitung sehr hart gearbeitet und nehmen dieses Spiel natürlich ernst. Es geht für uns als Team, aber auch für jeden Einzelnen darum, sich auf diesem Niveau zu beweisen und zu präsentieren“, sagt Peter Pacult, der seit Jänner 2021 beim Traditionsklub als Trainer beschäftigt ist und die Austria über die Relegation mit zwei Siegen gegen den SKN St. Pölten ins Oberhaus führte. Favoritenschreck Die Engländer schlagen ihr Sommer-Quartier vom 13. bis 20. Juli in Velden auf, das Match in der EMArena gegen die Klagenfurter ist in diesem Zeitraum der wichtigste Termin für die „Saints“, die sich in der abgelaufenen Spielzeit mit dem 15. Rang begnügen mussten. Die Truppe stellte ihre Klasse aber gerade gegen die Top-Rivalen unter Beweis. So wurden Tottenham Hotspur (3:2) und der FC Arsenal (1:0) gebogen, Meister Manchester City (1:1) sowie Manchester United (1:1) mit Ralf Rangnick an der Linie und Cristiano Ronaldo am Platz trotzten sie ein Remis ab. Der FC Southampton hat mit Kapitän und Mittelfeld-Regisseur James Ward-Prowse (Marktwert: 32 Millionen Euro) und Rechtsverteidiger Kyle Walker-Peters (18 Millionen Euro) zwei Profis im Aufgebot, die im Winter mit England zur WM nach Katar reisen dürften. Beide werden dabei sein, wenn es gegen die Austria geht, ebenso wie Tormann Gavin Bazunu (für 14 Millionen Euro von Manchester City) und Armel Bella-Kotchap (für zehn Millionen Euro vom VfL Bochum). Wer dem Match einen ganz besonderen Rahmen geben möchte, sollte schnell zuschlagen. Denn die Tickets für den VIP-Club unter dem Dach der Westtribüne mit bestem Blick auf dem Rasen sind heiß begehrt. Neben einer Auswahl an leckeren Speisen sind Getränke an der Teatro Bar und der Schlumberger Bar im Kartenpreis um 79 Euro inbegriffen. Im Restaurant-Bereich ist die Platzwahl frei. Neben diesem Sonderangebot für den VIP-Club sind natürlich auch Tickets für die Sitze auf der Westtribüne zu haben. Erwachsene zahlen 20 Euro (ermäßigt: zehn Euro), Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 14 Jahren sind um fünf Euro dabei. Bis sechs Jahre ist der Eintritt frei. Die Karten sind Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr in der Geschäftsstelle des Vereins (Südring 207) sowie rund um die Uhr im OnlineShop erhältlich. Gleiches gilt im Übrigen für die Saison-Abos. Am 23. Juli startet die neue Bundesliga-Serie mit dem Gastspiel beim LASK, eine Woche später gastiert Rekordmeister Rapid Austria Klagenfurt startet in zweite Bundesliga-Saison Nach einer für alle überraschend positiven Premierensaison im letzten Spieljahr wartet auf Trainer Peter Pacult wieder eine harte Aufgabe. Gewinnfrage: Wie heißt der österreichische Trainer von FC Southampton a) Ralph Hasenhüttl b) Peter Stöger Mit „DAS KÄRNTEN“ zumTestspiel-Hit gegen FC Southampton – 25 x 2 Tickets Mitmachen & Gewinnen Und so gewinnen* auch Sie: Einfach die jeweilige Gewinnfrage beantworten, mit dem Betreff: Gewinnspiel an tickets@skaustriaklagenfurt.at senden. Schon sind Sie dabei! Der FC Southampton beim Premier-League-Spiel gegen Arsenal © FC Southampton/Matt Watson

DAS KÄRNTEN SPORT 3 Wien mit dem letztjährigen Klagenfurter Mittelfeld-Regisseur Patrick Greil sowie den Kärntnern Michael Sollbauer (zuvor Dynamo Dresden) und Guido Burgstaller (zuvor FC St. Pauli) im WörtherseeStadion. So wird der Heimauftakt sicherlich selbst für Nostalgiker zum Highlight. Ausgeprägter Zusammenhalt Die Profis der Violetten brennen darauf, auch in ihrem zweiten Spieljahr im „Konzert der Großen“ aufzugeigen – und schwören weiter auf einen besonders ausgeprägten Zusammenhalt im Kader. „Es wird darauf ankommen, dass wir so ein eingeschworenes Team bleiben, in dem einer für den anderen durchs Feuer geht. Das hat uns stark gemacht, das werden wir brauchen und davon wird auch jeder Einzelne wieder profitieren. Wenn wir eng zusammenrücken, wird es für alle Gegner schwer, uns zu biegen“, bekräftigt Kapitän Markus Pink. Das bekam in der abgelaufenen Serie auch Double-Gewinner RB Salzburg zu spüren, denn nur dem Aufsteiger aus der Kärntner Landeshauptstadt gelang es, dem Serien-Champion gleich vier Punkte abzutrotzen. Im eigenen Stadion feierte das Pacult-Team sensationell einen 2:1-Sieg, zum Abschluss der Saison reichte es in der Mozartstadt für ein 1:1, der Gegentreffer fiel erst kurz vor Schluss. Warnschuss Nach dem starken Premieren-Jahr stellt sich die Mannschaft darauf ein, auch von der Konkurrenz anders wahrgenommen zu werden als zuvor. Daher schaut Mittelfeld-Mann Christopher Cvetko durchaus mit Demut auf die kommenden Herausforderungen im Oberhaus voraus und warnt davor, die Dinge zu leicht zu nehmen: „Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen, was wir geleistet haben. Vor uns liegt eine interessante, neue Saison, in der wir eben nicht mehr der Aufsteiger und die NoName-Truppe sind. Wir haben gezeigt, was wir können, da wird uns sicherlich kein Gegner mehr unterschätzen.“ Mit Greil (Rapid) und Alex Timossi Andersson (FC Bayern München) haben zwei Stammkräfte den Klub verlassen, dem stehen allerdings auch namhafte Zugänge gegenüber: Christopher Wernitznig, seines Zeichens Bundesliga-Rekordspieler des Kärntner Rivalen WAC, und der schottische U21-Nationalspieler Andy Irving (zuletzt Türkgücü München) Sollen der Mannschaft noch mehr Klasse und Stabilität verleihen. Die Austria Klagenfurt freut sich auch über die Rückkehr eines Aufstiegs-Helden! Simon Straudi, der im Sommer 2021 als Leihspieler von Werder Bremen mit den Violetten den Sprung ins Oberhaus des österreichischen Fußballs feierte kehrt nach Klagenfurt zurück. Vorbildwirkung „Ich wurde sehr gut in der Mannschaft aufgenommen und habe mich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt. Es ist deutlich zu spüren, dass alle etwas erreichen wollen. Mein Ziel ist es, bei der Austria voranzugehen und gerade den jungen Spielern in ihrer Entwicklung zu helfen. Ich hoffe, dass ich mit Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Siegeswillen meinen Beitrag leisten kann, um mit dem Team erfolgreich zu sein“, betont Wernitznig. Positive Nachrichten gibt es auch abseits des Rasens zu vermelden: Mit dem Energy-Drink 28 BLACK konnte ein neuer Hauptsponsor präsentiert werden, der eine langfristige Kooperation anstrebt, die im ersten Schritt über drei Jahre geschlossen wurde. „Sport verbindet die Menschen, ist emotional. Sport und Energie gehören zusammen. Gerade in Österreich weiten wir unsere Vertriebsaktivitäten derzeit aus und die Austria Klagenfurt bietet mit der FußballBundesliga eine tolle Bühne, unsere Marke zu präsentieren“, sagt Julia Gerstl, Geschäftsführerin von 28 BLACK, dem größten von mittlerweile mehr als 50 Sponsoren des Vereins. Regionaler Partner Eine weitere tolle News kann der Verein dank der Unterstützung eines lokalen Partners bekanntgeben: Die Violetten und MAISTRO weiten die bestehende Partnerschaft weiter aus, das Unternehmen mit Sitz in Waidmannsdorf sicherte sich die Namensrechte am Familiensektor, in dem die Heimspiele im Wörthersee-Stadion für die kleinen und großen Anhänger zu einem ganz besonderen und vor allem gemeinsamen Erlebnis werden. Familiensektor Der MAISTRO Familiensektor umfasst alle 394 Sitzplätze in Block 26 auf der Osttribüne. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren erhalten kostenlosen Eintritt, Eltern zahlen einen reduzierten Preis um zwölf Euro pro Person. „Wir haben den Familiensektor in der vergangenen Serie zu Beginn der Meisterrunde eingeführt und es war uns wirklich eine Herzensangelegenheit, dieses Angebot auch in der neuen Saison aufrechtzuerhalten. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über die Unterstützung von MAISTRO und hoffen, dass viele Kinder, Eltern und Großeltern ihre Freude daran haben“, sagt Daniela Mayr, Head of Marketing & Sponsoring bei den Violetten. Fan-Support Verantwortliche, Trainer und Profis hoffen darauf, dass sie auch im zweiten Bundesliga-Jahr den Support der Fans erfahren. „Die Mannschaft hat es sich in jedem Fall verdient, dass noch mehr Anhänger zu den Heimspielen kommen. Sie hält voll dagegen und ist eine Bereicherung für die Liga“, meint Präsident Herbert Matschek. „Die Zuschauer sind immer für den einen oder anderen Bonuspunkt gut“, rechnet Chefcoach Pacult vor. Und auch Kapitän Pink schlägt in diese Kerbe: „Je mehr Leute da sind, desto mehr pusht es uns am Platz. Wir brauchen die Fans auf den Tribünen, um unsere Ziele zu erreichen. Die Saison wird hart, aber wir werden uns in jedem Spiel zerreißen.“ ANZEIGE Neuzugang Christopher Wernitznig, Phillip Menzel, Markus Pink, Trainer Peter Pacult, Thorsten Mahrer und Christopher Cvetko © QSpictures

DAS KÄRNTEN AKTUELL 4 IMPRESSUM: Die Agentur – Verlag – Heinz Knapp Kohlmarkt 8-10, 1. Stock 1010 Wien Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-kaernten.at Redaktion: office@das-kaernten.at Grafik: Daniel Knapp, d.knapp@das-kaernten.at Lektorat: Alfred Eichhorn Druck: Styria GmbH Vertrieb: Österreichische Post AG, Vi l lach Verlagsadresse/Rechnungswesen: Die Agentur - Unabhängige Monatszeitung, Chor turmbl ick 1, 9020 Klagenfur t Offenlegung gem. § 25MedienG: Onl ine: www.das-kaernten.at (Homepage in Arbeit) Auflage: 211.363 Stück Gastkommentare: Joachim Brandl, Albert Fortell, Joesi Prokopetz, Angelika Niedetzky, Mag. Peter Weitzel Bei Bezahlte Anzeigen, PR-Ar tikeln & namentl ich gekennzeichneten Berichten l iegt die inhaltl iche Verantwor tung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 08.07.2022, 16:00 Uhr Eure Majestät – der Kaiser Am 18. Juni wurde Landehauptmann Peter Kaiser mit überwältigendem Votum und tosendem Applaus der Delegierten, beim 36. Landesparteitag der SPÖ Kärnten, mit 99,08 Prozent der Stimmen zum Landesparteivorsitzenden, wiedergewählt. Damit ist die seit 12 Jahren andauernde Regentschaft des Landeskaisers verlängert worden. Zumindest die als SPÖ-Vorsitzender. Auch auf Landesebene sieht es derzeit so aus, als müsste sich der Kaiser keinerlei Sorgen um seine Regentschaft machen. „Momentan gibt es keine Bestrebungen, die für 5. März 2023 geplante Landtagswahl vorzuziehen“. Ändern könne sich das, wenn sich auf Bundesebene Gravierendes tue, so Kaiser: „Tendenziell bleiben wir aber beim 5. März.“ Doch auch bei Neuwahlen müsste der Landeskaiser wohl nicht um seinen Thron fürchten. Kaiser könnte also entspannt, großzügig und gütig sein und das vom Volk an ihn übertragene Amt ausführen. Doch davon sind wir in Kärnten weit entfernt. Der Kärntner Kaiser will geliebt werden. Wird ihm nicht ausreichend gehuldigt und werden seine Wohltaten für das gemeine Volk nicht ausreichend mit Lob überschüttet, ist er verstimmt. Jetzt habenwir Kärntner das Glück, dass es den in der Donaumonarchie noch geltenden Paragraphen der Majestätsbeleidigung nicht mehr gibt und einigen von uns des Schicksal eines Ferdinand Prohaska erspart bleibt. (Historischer Einschub: Ferdinand Prohaska war ein Landstreicher, der sich 1906 in Salzburg darüber aufregte, wegen Bettelei arretiert zu werden. „Ich scheiße auf Seine Majestät den Kaiser, auf unseren Herrgott und die Pfaffen. Seine Majestät und der Herrgott sollen mich alle am Hintern lecken!“ Wegen dieser Tirade wurde er streng bestraft. Der Mann wurde zu einem Jahr Kerkerhaft verurteilt). Nun gibt es wohl kaum jemanden in Kärnten, der unseren geliebten Landeshauptmann mit derartig deftigen Ausdrücken bedenken würde. Das ist auch gut so, denn unser Kaiser reagiert schon bei weitaus harmloseren „Vergehen“ mit drastischen Mitteln. Dabei zeigt er sich, wie es sich für einen ordentlichen Monarchen gehört, absolut bibelfest. In Anlehnung an das erste Gebot „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“, werden bereits Erwähnungen von Oppositionspolitikern sanktioniert. So erzählt man sich in der Kärntner Verlegerszene unter vorgehaltener Hand und in dunklen Hinterzimmern, dass es schon vorgekommen sei, dass Inserate des Landes einfach gestrichen und storniert wurden, weil dem Kaiser und seinem Sprecher die Blattlinie nicht gefallen hätte. Doch das ist vermutlich nur der Tratsch von gierigen Medienmachern, die den Hals nicht voll bekommen können. Denn eines ist auch klar. In Zeiten in denen sich die Papierpreise verdoppelt haben, die Distributionskosten explodieren und die sonst so freudig inserierenden Firmen mit dem eigenen wirtschaftlichen Überleben kämpfen, braucht kein Medium die Inserate der Landesregierung, um über die Runden zu kommen. Nicht einmal dafür um die Arbeitsplätze der Journalisten, Drucker, Verlagsmitarbeiter und Distributoren zu sichern. Zum Glück ist „DAS KÄRNTEN“ nicht davon betroffen, denn wir loben unseren Kaiser. Der Kaiser ist super, der Kaiser ist toll. Der Kaiser ist der Beste, der Schönste und der Schlauste! Wie schön, dass es den Kaiser gibt! Hurra! Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp Normaler Sommer 2022(!) Wetterredaktionen machen Klimawandel zu Sündenbock bei Hitze. Gluthitze, Saharahitze, Hitzerekord, Hitzewelle. So klingt es derzeit aus vielen Wetterredaktionen – besonders aus denen die Politik machen wollen. Ganz vorne mit dabei ist unser öffentlich rechtlicher Rundfunk ORF. Noch schlimmer geht es in Deutschland zu. Da werden schon mal normale Sommertemperaturen auf den staatlichen Wetterkarten dunkelrot eingefärbt. Schließlich muss die Geschichte vom menschlich gemachten Klimawandel – pardon, der Klimakatastrophe – in alle Wohnzimmer getragen werden. Und es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Erst unlängst war zu lesen: „35 Grad! – So heiß war es noch nie.“ Jeder, der die 70er-Jahre erlebt hat, weiß aus eigener Erfahrung, dass das absoluter Blödsinn ist. Die „Generation Greta“, oder die sich auf Straßen festklebende „Last Generation“ und Konsorten lassen sich von derartigen Falschmeldungen jedoch beeindrucken und gehen demonstrieren. Gegen den Klimawandel. Als ob diesen das irgendwie interessieren würde, wenn sich ein paar Aktivisten irgendwo festkleben. Und ja, es ist heiß. Früher hat man dieses Phänomen – pardon, diese Katastrophe – „Sommer“ genannt und alle haben sich nach den eisig kalten Wintermonaten darauf gefreut. Schließlich ist es in unseren Breiten deutlich länger kalt als warm. Viele – nicht alle – empfinden die Kälte auch weitaus unangenehmer als die Hitze. Trotzdem ist noch niemand auf die Idee gekommen, nicht einmal die Grünen, „Warme Straßen“ zu fordern. Dabei wäre es vermutlich recht einfach Heizstrahler auf den Gehwegen aufzustellen. Aber der klassische Klimaaktivist friert offenbar lieber, als er schwitzt. Daher ein paar Tipps um den „Jahrtausendsommer“ zu überstehen: Ziehen Sie keinen Wintermantel an. Verstauen Sie die Wollunterhosen im Kasten. Drehen Sie die Heizung ab und gehen Sie ins Freibad. In diesem Sinne: schönen SOMMER! H.K.

MurauerBier_Sujet_KräuterRadlerAF.pdf 1 20.05.2022 09:13:22 BEZAHLTE ANZEIGE

DAS KÄRNTEN AKTUELL 6 Vorletzte Worte von Joesi Prokopetz Kabarettist, Liedermacher © Gary Milano Am häufigsten verschwinden Dinge, wenn ich es eilig habe. Gerade, auf jeden Fall noch gestern oder zumindest vor zwei Wochen, waren sie noch da. Denn ich habe es da hingelegt. Ich erinnere mich genau, ich habe mir noch ganz deutlich gedacht: da lege ich das jetzt her, damit ich es auch ganz sicher wieder finde. Und dann kommt der Tag, an demman es braucht. ICH: (aufbrausend) Herrgott, wo ist denn des? Wo habt´s des wieder hing´ramt? In demHaus verschwind´t alles! MEINE FRAU: (genervt) Was suchst´ denn jetzt schon wieder? ICH: Da hab ich es hergelegt! MEINE FRAU: Dann muss es ja da sein. ICH: Ist es aber nicht! Die Kinder werden´s versteckt haben. MEINE FRAU: Warum sollen denn die Kinder deine Sachen verstecken? ICH: Weil du sie aufhusst! MEINE FRAU: (höhnisch) Die Katz´ hat´s g´fress´n! ICH: (zerknirscht) Des Mistviech, des falsche! Da fällt mir ein, wir haben gar keine Katze. Natürlich kann auch sein, dass sich die Dinge unsichtbar machen; da liegen, wo ich sie hingelegt habe, aber ich kann sie nicht sehen. Jeder andere kann sie sehen, nur ich nicht. Ebenfalls nicht von der Hand zuweisen ist die zugegebenermaßen kühne Hypothese, dass sich just an der Stelle, wo ich es hingelegt habe, eine Art offene Schweißnaht der Dimensionen befindet. Ein kleines Schlupfloch zwischen den Welten. Gegen solche – aller Wahrscheinlichkeit nach – finsteren Mächte ist man hilflos. MEINE FRAU: Also, jetzt denk einmal nach: Wo hast du es zum letzten Mal gesehen? Ich gehe zu dem Platz, wo ich es gestern(?) hingelegt habe. ICH: (resigniert) Da! (zögernd) Glaub ich. Meine Frau schaut, greift mit schlafwandlerischer Sicherheit ins Leere und ... hat es! Sie hält es mir mit offenem Triumph unter die Nase, verdreht ein wenig die Augen. MEINE FRAU: Schreit nicht, was? Landeshauptstadt richtet für Opfer Spendenkonto ein Sigrun Alten erhielt ersten Villacher Frauenpreis Kanalbaustellen inViktring und Waidmannsdorf begonnen Nach den schweren Unwettern haben die Gemeinden Treffen und Arriach mit den verheerenden Folgen zu kämpfen. Um den Gemeinden und der Bevölkerung finanziell unter die Arme zu greifen, richtet die Stadt Klagenfurt ein Spendenkonto ein. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge der Stadt zur Unterstützung in das Katastrophengebiet geschickt. Nachdem die verheerenden Unwetter in Oberkärnten, besonders in den Gemeinden Treffen und Arriach, eine Spur der Verwüstung hinterließen, sicherte Bürgermeister Christian Scheider die Unterstützung zu. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit seitens der Landeshauptstadt Klagenfurt, dass wir aktiv, mit all unseren Möglichkeiten, Nachbarschaftshilfe leisten“, erklärt Bürgermeister Christian Scheider. Der IBAN für das Spendenkonto lautet: AT52 2070 6000 0001 0900 Mit der Vergabe des ersten Villacher Frauenpreises setzt die Stadt Villach ein deutliches Statement in Sachen Frauen- und Gleichstellungspolitik. „Die öffentliche Wahrnehmung von engagierten Personen und Aktionen, die sich für Frauen- und Mädchenanliegen einsetzen, wird mit diesem Preis gesteigert. Es soll ein Statement und eine Wertschätzung für ein besonderes Engagement in diesem Bereich sein“, sagt Frauenreferentin, Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Eine sechsköpfige Fachjury hat jetzt die Villacherin Sigrun Alten nominiert. Sie war von 1990 bis 1995 Frauenreferentin des AMS Villach, ist seit 1996 Mitglied im Vorstand des Frauenhauses Villach, seit 2008 dort ehrenamtliche Obfrau und war von 1995 bis 2012 auch die erste Frauenbeauftragte der Stadt Villach. Der Gemeinderat hat den Vorschlag der Fachjury, Sigrun Alten als erste Preisträgerin auszuzeichnen, einstimmig beschlossen. Mit 11. Juli starteten in Viktring im Bereich Ferdinand-Wedenig-Straße großangelegte Kanalbaustellenarbeiten. Die notwendigen Infrastruktursanierungen von Abwasserentsorgungsleitungen werden durchgeführt, um die reibungslose Entsorgung von Abwässern sicherzustellen und den Grundwasserkörper zu schützen. Im Zuge dessen muss die Ferdinand-Wedenig-Straße zwischen der Kornblumengasse und der Keutschacher Straße Richtung Süden gesperrt werden. Richtung Norden gilt dann eine Einbahnregelung. Der Verkehr wird über die Leopold-Figl-Straße und Keltenstraße umgeleitet. © StadtKommunikation/Wiedergut © HPhoto - Hannes Pacheiner

DAS KÄRNTEN AKTUELL 7 DEIN TEAM KÄRNTEN FÜR EIN BESSERES CHRISTIAN SCHEIDER BÜRGERMEISTER GERHARD KÖFER LANDESPARTEI OBMANN BEZAHLTE ANZEIGE

DAS KÄRNTEN AKTUELL 8 Teuerungswelle macht Österreichern zu schaffen Der Finanzminister streift Milliarden-Gewinne ein, die Regierung bekämpft Symptome anstelle Ursachen von Inflation undTeuerung. Alles wird teuer. Viele können sich die Güter des täglichen Lebens nicht mehr, oder nur sehr schwer leisten. Und das sind nicht nur Mindestpensionisten, Arbeitslose oder sozial Schwache – das ist bereits der Mittelstand. Kein Wunder also, dass laut einer aktuellen Umfrage fast die Hälfte der Bevölkerung die kommenden zwölf Monate düster sieht. So sind 49 Prozent pessimistisch, nur 28 Prozent hoffnungsvoll. Jeder Dritte sagt, dass seine Lebensqualität schlechter geworden ist. Nur ein Viertel ist positiv gestimmt. Während lediglich 20 Prozent ihre Lebensqualität gut nennen. Ein Negativrekord. So schlecht ging es den Österreichern seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Gründe dafür sind durchaus hausgemacht. Da wären einmal die Kosten, die uns die CoronaPolitik der Bundesregierung eingebrockt hat. Zig-Millionen für Tests, zig-Millionen für Impfdosen, zig-Millionen für Masken. Milliardenschäden durch Lockdowns, Firmenpleiten, Rekordarbeitslosigkeit und dem quasi Arbeitsverbot für ganze Branchen, wie etwa dem Tourismus, demEinzelhandel, oder den körpernahen Dienstleistern. Finanzminister im Glück Dazu kommen noch die grünideologisch verursachten Mehrkosten bei der Energie. So wurden etwa die Mineralölsteuer und die Normverbauchsabgabe erhöht. Die für Juli geplante CO2-Steuer ist zwar „gnädigerweise“ in den Herbst verschoben worden, aber sie kommt. Während der Normalbürger an den Zapfsäulen mehr als 2 Euro für den Liter Sprit ablegen muss, freut sich der Finanzminister über die daraus resultierenden Mehreinnahmen. Zusätzlich streift er auch noch die aufgrund der Preisexplosion üppigen Dividenden der Energiekonzerne genauso ein wie die Mehreinnahmen aus den anderen Steuern ein. Und die braucht er auch dringend. Müssen doch die Milliardenpakete der Pandemie irgendwie hereingespielt werden. Und wer sonst, wenn nicht der steuerzahlende Bürger soll das bezahlen? Knieschuss Sanktion Und dann hätten wir auch noch den Krieg in der Ukraine, der als billige Ausrede für all die Kostenexplosionen herhalten muss. EUEuropa und Österreich haben darauf nämlich mit Sanktionen gegen Russland reagiert. Besonders im Bereich Öl- und Gaslieferungen. Das Problem dabei ist nur, dass diese Sanktionen nicht Russland schaden, sondern uns selbst. Abgesehen davon, dass unsere Regierung damit unsere Neutralität verscherbelt hat, kappt sie auch noch unsere Energieversorgung, denn nichts anderes ist das Ergebnis dieser sinnlosen Knieschuss-Sanktionsspirale. Der Rubel gewinnt an Wert, die russische Gazprom macht Mega-Gewinne und zudem subventionieren wir auch noch Indien, das billiges russisches Öl teuer nach Europa weiterverkauft. Und damit haben wir im Ukraine-Russland Konflikt nichts erreicht, außer, dass es uns selbst schlechter geht. Bravo! Konkurs Sozialshop Die Auswüchse dieser völlig sinnlosen Sanktionspolitik sind mittlerweile bereits bei den Sozialmärkten in Österreich angekommen. Einige mussten bereits Konkurs anmelden. Andere arbeiten am Limit. Stark gestiegene Energie- und Spritkosten, weniger Lebensmittel und immer mehr Bedürftige führen zu einer äußerst prekären Lage. Laut Medienberichten waren es lediglich 2.500 Euro pro Monat, die den Betreibern des Sozial Shops finanziell das Genick gebrochen hätten. Drei Mal pro Woche volltanken bei vier Kleintransportern sei bei den gestiegenen Spritpreisen einfach nicht mehr drinnen gewesen. Der gemeinnützige Verein, der nicht verkaufte, aber noch genießbare Lebensmittel einsammelte, um sie zu einem geringen Unkostenbeitrag an Bedürftige abzugeben, hat 75.000 Euro an Verbindlichkeiten angesammelt. Die drei Standorte in Wien mussten aufgelassen werden – Konkurs! Realitätsfremde Regierung Und das ist nur ein Beispiel. Ähnlich bedrückend ist die Situation bei den „Allesverwertern“, der „Caritas“ und der „Tafel“. Und die Situation wird nicht besser. Im Gegenteil. Bereits jetzt ruft die Caritas zu Lebensmittelspenden auf. Am dringendsten werden Mehl, Zucker, Öl und Reis gebraucht. Obst, Gemüse, Milchprodukte und Wurst sind ebenfalls Mangelware. Der Bedarf steigt. 2020 wurden im Großraum Wien 55.000 Menschen mit geretteten Lebensmitteln versorgt, 2021 gab es einen Sprung auf 61.000 Menschen und täglich werden es mehr. Und was macht die Bundesregierung? Sie schnürt ein Paket zur Linderung der Teuerung, das von der Opposition als „Paketchen“ bezeichnet wird und das als weder nachhaltig noch effektiv kritisiert wird. Hauptbestandteil sind Einmalzahlungen, die auf längere Sicht keine Not lindern können und in der Regel ein Tropfen auf dem heißen Stein sind. Als Beispiel sei die „Hilfe“ für unsere Bauern genannt. So werden unseren Landwirten, deren Produktionskosten aufgrund der hohen Energiekosten ins Unermessliche steigen, 800 Euro als Entlastung ausbezahlt. Hier offenbart sich die ganze Lebensfremdheit mit der die Schwarz-Grüne Bundesregierung agiert. Denn wenn ein Betrieb mit nur 800 Euro zu retten ist, dann hat er keine wirklichen Probleme. Wenn er Probleme hat – und die haben die Meisten – dann helfen die 800 Euro auch nichts. Blechende Mittelschicht Statt die Symptome zu bekämpfen und Almosen zu verteilen, wäre es deutlich schlauer die Ursachen für diese Inflations- und Teuerungswelle zu bekämpfen. Und die liegen bei der Bundesregierung selbst. Es ist schön und wichtig, dass sozial Schwache, Arbeitslose und Mindestpensionisten bei diversen Entlastungspaketen bedacht werden, die hart kämpfende Mittelschicht wird jedoch regelmäßig vergessen. Es muss endlich Schluss damit sein, dass jene, die sich abrackern und das Steuergeld für Bedürftige erwirtschaften, immer zu den Verlierern zählen und von der schwarz-grünen Bundesregierung noch mehr belastet werden. In Zeiten wie diesen muss auch die Mittelschicht spürbar entlastet werden. Zusammenfassend ist klar, dass es die Bundesregierung selbst ist, die für die massive Teuerungswelle im Land verantwortlich zeichnet – hauptsächlich wegen der fatalen Coronapolitik!

DAS KÄRNTEN AKTUELL 9 Neue Sommerausstellung Valentin Oman auf SchlossWolfsberg eröffnet Spittal bietet gratis Schwimmkurse an Ein herausragende Ausstellung prägt den diesjährigen Wolfsberger Kultursommer: Eine breite Auswahl der Werke Valentin Omans, eines der renommiertesten Kärntner Künstler, ist bis 28. August auf Schloss Wolfsberg zu sehen. „Zentrales Motiv der künstlerischen Arbeit Omans ist der Mensch schlechthin“, betonte Christine Wetzlinger-Grundnig – Leiterin des Museums Moderner Kunst in Klagenfurt – in ihrer Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung. Schwerpunktmäßig bezieht sich Omans vielfach ausgezeichnete Arbeit auf die Medien Grafik, Malerei und Skulptur. Seinen großen Bekanntheitsgrad, regional, national und international, hat Valentin Oman in erster Linie seiner Arbeit im öffentlichen Raum, im profanen und kirchlichen Bereich zu verdanken. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag,10:00-17:00Uhr Der Eintritt ist frei. „Wechselkröte“ holt Bachmann-Preis Die Entscheidungen der siebenköpfigen Jury unter der Vorsitzenden Insa Wilke sind gefallen. Ana Marwan (SLO) erhält den mit 25.000 Euro dotieren IngeborgBachmann-Preis, gestiftet von der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee. „Die Wechselkröte“ handelt von einer Frau, die recht einsam auf dem Land lebt und in einem Pool in ihrem Garten eine Kröte entdeckt. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, spielt sie mit dem Gedanken was wäre wenn … Die Jury lobt: „Eine Gratwanderung, die der Text geht. Er spurt den Weg zwischen Heimat und Horror, zwischen Kinderlosigkeit und Mutterschaft, es spannt sich in ihmeine konkrete Entscheidungsfrage.“ Bürgermeister Christian Scheider überreichte die Urkunde und gratulierte herzlich im Namen der „Austragungsstadt“. 3Sat-Preis Leon Engler (D/A) mit seinem Text „Liste der Dinge, die nicht so sind, wie sie sein sollten“ wurde mit dem 7.500 Euro dotierten 3SatPreis ausgezeichnet. „Dazugehören wollen und gleichzeitig nicht“ befand die Jury als das Leitmotiv des Textes, in dem es um einen erfolglosen Schauspieler auf dem Weg zu einem Fotoshooting geht. Im Zug findet er zu sich selbst. Die Stadtgemeinde Spittal an der Drau lädt zum kostenlosen Anfänger-Schwimmkurs in der „drautal perle“. Der Kurs für Kinder von 5 bis 8 Jahren (Jahrgang 2014 bis 2018) geht unter dem Motto „Schwimm dich fit & gesund“ vom 25. bis 29. Juli 2022 über die Bühne (maximal 18 Plätze). Weitere Infos und Anmeldung: Stefanie Brandner (Tel.: 04762/5650-124). STARTE DEINE KARRIERE BEI UNS! jobs@hirsch-gruppe.com www.hirsch-gruppe.com/karriere Das erwartet dich bei uns! © StadtKommunikation/Johannes Puch © Stadt Wolfsberg | www.wolfsberg.at BEZAHLTE ANZEIGE

DAS KÄRNTEN AKTUELL 10 Beim Bundeskanzleramt herrscht akuter Gas-Alarm Die türkis-grüne Sanktionspolitik bedroht massiv den Lebensstil der Österreicher und bringt sogar den Mittelstand in existenzielle Nöte. Nachdem die Gaseinlagerungen zuletzt deutlich zurückgegangen sind und Russland die Lieferungen wegen angeblicher Wartungsarbeiten vorerst einmal komplett eingestellt hat, herrscht Gasalarm in Österreich. Angesichts der dramatischen Situation hat sich die FPÖ sogar veranlasst gesehen, eine Krisensitzung des Nationalen Sicherheitsrates zu beantragen, der dann auch am vergangenen Dienstag im Bundeskanzleramz zusammengetreten ist. Ergebnis des Sicherheitsrates ist keines bekannt. Alles geheim. Die Lage dürfte demnach alles andere als rosig sein, denn anderenfalls hätten sich unsere Regierungspolitiker bereits mit Jubelmeldungen ans Volk gewandt. Diese sind ausgeblieben. Stattdessen gab es Beschwichtigungen und Energiespartipps der Energieministerin. Neben den bereits bekannten Ratschlägen der grünen Ministerin (kalt duschen, weniger heizen) sind nun neue wertvolle Ideen dazugekommen, wie sie Putin in die Knie zwingen will. So rät die grüne Gewessler nun dazu, Fenster und Türen abzudichten. Ein gefinkelter Schachzug. Ist er doch dazu geeignet, dass sich die Russen todlachen könnten. Gefinkelte Maßnahme Doch das ist nicht die einzige gefinkelte Maßnahme, die Gewessler auf Lager hat. So hat sie etwa vor knapp mehr als einem Jahr eine teure und mit Steuergeldern bezahlte Werbekampagne zu „Raus aus Öl und Gas“ österreichweit lanciert, um Förderungen für einen Öl- und Gas-Ausstieg beim Heizen zu bewerben. Nach dem Sicherheitsrat am vergangenen Dienstag hat genau dieselbe Gewessler den Großverbrauchern angeordnet, soweit wie möglich auf Erdöl umzurüsten. Eine entsprechende Verordnung zur Energielenkung werde in Begutachtung geschickt, sagte sie bei der Pressekonferenz danach. Gleichzeitig hat sie aber auch gleich festgestellt, dass die von ihr getroffenen Maßnahmen völlig sinnlos sind, denn sie hat im gleichen Atemzug betont, dass die Situation mit Blick auf die Gasversorgung weiter unsicher sei. Ebenso unsicher ist die Frage wo denn dieses Erdöl, das man jetzt statt Gas verwenden soll, herkommt. Immerhin hat sich die EU darauf verständigt den Russen kein Öl mehr abzukaufen und das war immerhin unser Hauptlieferant. Grünes„Gas“ Genau einen Tag nachdemGewessler nun von Gas auf Öl umsteigen will, hat das EU-Parlament gegen die Einstufung von Gas und Atomkraft als klimafreundliche Investition keinen Einspruch erhoben. Gas ist demnächst dann offiziell „Grün“. Zwar könnten die EU-Staaten bis zum 11. Juli den Vorschlag der EUKommission noch blockieren, dafür müssten sich allerdings mindestens 20 EU-Staaten zusammenschließen, die mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU vertreten. Das gilt jedoch wegen des Interesses von vielen Staaten an der Nutzung von Kernkraft als unwahrscheinlich. Gas wird zudem von einigen EU-Ländern wie Polen als das kleinere Übel im Vergleich zu der noch klimaschädlicheren Kohle angesehen. Und Österreich? Klimaministerin Gewessler drohte mit rechtlichen Schritten. Sollte die Abstimmung den Vorschlag der Kommission unterstützen, „dann werden wir selbstverständlich klagen“, sagte sie. Ob das bei der Gasabhängigkeit Österreichs die intelligenteste Variante ist, sei dahingestellt. Derzeit ist Österreich jedenfalls meilenweit davon entfernt die Speicher bis zum Beginn der Heizsaison auf 80 Prozent zu füllen. Dazu fehlen nämlich noch mehr als 32.000 GWh Gas. Gewessler dürfte das locker sehen, denn sie lässt verlauten, dass das Einspeicherziel erreichbar sei, „selbst wenn wir zehn Tage Nord-Stream-1-Wartung berücksichtigen, was wir natürlich tun.“ Ein weiterer kritischer Zeitpunkt sei der 21. Juli, „wo sich nicht nur Österreich, sondern viele Länder die Frage stellen: Geht die Pipeline wieder in Betrieb?“, sagte die Ministerin. Genau das ist die Frage. Wie verlässlich ist Putin und hält er sich trotz Sanktionen an die bestehenden Lieferverträge. „Telefonator“ Hier könnte etwa unser Telefonator – pardon Bundeskanzler – der so gerne mit Selensky, Klitschko und Konsorten telefoniert, einmal dezent nachfragen. Karl Nehammer könnte aber auch die Notbremse ziehen und die offensichtlich völlig überforderte Energieministerin von ihrem Amt erlösen. Anderenfalls bestehen gute Chancen, dass sich wütende Bürger zu Beginn der Heizsaison mit nassen Fetzen vor dem Klimaministerium einfinden und ihm die Arbeit abnehmen. Bundeskanzler Nehammer könnte aber auch nach Moskau reisen, sich für die von Österreich mitgetragenen EU-Sanktionen entschuldigen, diese einseitig beenden und freundlich um weitere Gaslieferungen ersuchen. Schließlich ist Russland eines der vier Staatsvertragsländer dem wir zu besonderem Dank verpflichtet sind. Ach ja. Neutral sind wir eigentlich auch noch. Das würde vermutlich besser funktionieren, als darauf zu warten bis uns das Gas ausgeht und die umweltbegeisterten Grünen Innenstadt-Bobos die Parkettböden ihrer Gründerzeit-Wohnungen verheizen müssen, nachdem sie die schattenspendenden Bäume in den coolen Wohnstraßen der Innergürtelbezirke umgehackt und eingeheizt haben. Vielleicht ist aber genau dieses Szenario notwendig, damit auch die Grünen erkennen, dass sie mit ihrer völlig desaströsen Energiepolitik den heimischen Wirtschaftsstandort innerhalb von nur zwei Jahren zurück in die Steinzeit katapultiert haben. Bravo, Bundesregierung! Denn wenn die Sanktionspolitik so weitergeht, dann ist unser bisheriger Lebensstil und unser hart erarbeiteter Lebensstandard in Gefahr, weil die Gasversorgung aus Russland gänzlich enden könnte. Die Opfer dieses Wirtschaftskriegs sind die Menschen in Europa. Und es sind nicht mehr nur Geringverdiener in Gefahr. Es wird in Zukunft keinen Mittelstand mehr geben, wenn man hier nichts tut. Einen Partner hätten wir: Ungarn. Die Bundesregierung müsste das Wohl Österreichs ins Zentrum der Überlegungen stellen und hier eine Partnerschaft der Vernunft gegen die moralische Heuchlerei der Regierung und der EU anstreben. Mit Nehammer an der Spitze und Gewessler im Gepäck ist allerdings nahezu auszuschließen, dass genau das passieren wird. Den Österreichern wird daher nichts anderes über bleiben als sich auf einen Kältewinter einzustellen. Bravo, Bundesregierung!

DAS KÄRNTEN AKTUELL 11 neug er wecken. mehr hausdermusik.com kunsthauswien.com mozarthausvienna.at jmw.at © HdM/Rudi Froese, Paul Bauer, David Peters, Klaus Pichler MUSEEN erforschen – Kultur hautnah erleben. Die vier Museen der Wien Holding – das Mozarthaus Vienna, das Kunst Haus Wien, das Jüdische Museum Wien und das Haus der Musik – machen Kunst und Kultur auf eine ganz besondere Weise erlebbar. Tickets erhältlich bei www.wien-ticket.at oder direkt bei den Museen. www.wienholding.at 200x272_museum_neu_daswien_0122_rz.indd 1 24.01.22 18:39 BEZAHLTE ANZEIGE

DAS KÄRNTEN AKTUELL 12 Einmal mehr hat sich bestätigt, dass grüne Politik nicht alltagstauglich ist, an den wahren Problemen der Gesellschaft vorbei geht und letztendlich an der Realität scheitert. So klingt etwa die Idee konventionelle Kraftwerke wie Kohle- und Gaskraftwerke auf alternative Energiegewinnungsmethoden umzustellen, auf den ersten Blick ja durchaus vernünftig. Die diesbezügliche Herangehensweise der Grünen Energieministerin ist jedoch derartig dilettantisch, dass uns bereits in diesem Winter ein völliges Versorgungschaos mit Gas, Öl und Strom droht. So hat die ehemalige Global2000-Aktivistin Leonore Gewessler, die Verkehrs- und Energieministerin ist, in ihrer Begeisterung alles zu verbieten und zuzusperren was mit Kohle, Öl oder Gas betrieben wird, übersehen, dass es dafür geeigneten Ersatz braucht. Und den gibt es nicht. Zumindest nicht so schnell. Das übrigens auch deswegen, weil Umweltaktivisten, die der Grünen Ideologie wohl nicht so fern stehen, gegen jedes neue, noch so umweltfreundliche Kraftwerk, demonstrieren, protestieren und den Bau so zeitlich massiv verzögern. Abgesehen davon kann man bei steigendemStrombedarf – unter anderem auch verursacht durch staatlich geförderte E-Autos – nicht Kraftwerke zusperren, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wo denn der Strom künftig herkommen soll. Die sogenannte „Grüne Energie“ hat nämlich den großen Nachteil, dass sie meist nicht grundlastfähig ist. Als Grundlastfähigkeit wird die Fähigkeit eines Kraftwerks zur dauerhaften Bereitstellung von elektrischer Energie bezeichnet, ohne dass es dabei zu häufigen oder längeren Unterbrechungen kommt. Das schaffen weder Wind- noch Solaranlagen. Denn weder weht ständig Wind, noch scheint die Sonne in der Nacht. Das müsste eigentlich auch Grünen einleuchten. Tut es aber offenbar nicht. Es gibt aber auch alternative Energiegewinnungsmethoden, die grundlastfähig sind. Das wären etwa Biomasse- und Biogaskraftwerke, Geothermiekraftwerke und fast alle die Fließgeschwindigkeit von Flüssen nutzenden Wasserkraftwerke. Nur von denen gibt es zu wenige, um den aktuellen Strombedarf Österreichs zu decken. Das dürfte unserer Grünen Weltverbesserungsministerin Gewessler anlässlich des Ukrainekrieges jetzt auch aufgefallen sein. Sie ruft zum Energiesparen auf. Im Herbst will sie den Menschen mit einer Werbekampagne mitteilen, dass es sich auch in einer um zwei Grad kälterenWohnung ganz gut lebt und dass man mit Tempo 100 über die Autobahnen fahren soll. Auch soll man beim Kochen einen Deckel auf den Kochtopf geben. Das kann nur einer weltfremden Grün-Politikerin einfallen. Verantwortungsvolle Politiker hingegen würden darauf schauen, dass die Gasspeicher gefüllt sind und sich die Österreicher nicht vor einemKältewinter in der eigenenWohnung fürchten müssen. Offenbar ist die Versorgungslage in Österreich derart dramatisch, dass ausgerechnet die grüne Umweltministerin das im März 2020 stillgelegte Kohlekraftwerk in Mellach (Steiermark) wieder aufsperren muss, um bei einem Gasengpass mit Kohle Strom erzeugen zu können. Das ist insofern bemerkenswert, als Kohle bei den CO2Emissionen doppelt so klimaschädlich ist wie Gas. Um die peinliche Blamage der grünen Energieministerin abzufedern – ist natürlich gleich der grüne Bundespräsident Alexander Van der Bellen aufgetaucht – und hat Verständnis für den vorübergehenden Kraftwerksbetrieb mit klimaschädlicher Kohle geäußert. „Aber es muss uns klar sein, das kann nur eine Krisenintervention sein aufgrund der jetzigen Lage“, sagt der Präsident und mahnt gleichzeitig ein, den Kampf gegen den Klimawandel und die Energiewende nicht zu vergessen. Was er selbst bei diesen Aussagen vergessen hat, ist, die Schuldigen an der dramatischen Situation zu nennen. Die sitzen nämlich in der schwarz-grünen Bundesregierung und haben wie immer versagt, wenn es darum geht, Österreich durch eine Krise zu führen. Denn die aktuell angespannte Lage durch Drosselung der Gaslieferungen aus Russland ist zu einem großen Teil das Ergebnis der Sanktionspolitik durch die österreichische Bundesregierung. Da wird auch kein Deckel auf dem Kochtopf helfen. Grüne Hirngespenster Criticus Österreich steuert auf Unregierbarkeit Noch nie hatte eine Regierung schlechtere Umfragewerte als die aktuelle schwarz-grüne Koalition. Das Problem dabei ist nur, die Werte der Oppositionsparteien sind nicht rasend besser. Man könnte auch sagen, die Österreicher waren mit ihren Politikern noch nie so unzufrieden wie heute. Offenbar ist den klassischen Parlamentsparteien die Luft ausgegangen – und zwar allen. Die ÖVP versinkt nach dem Abgang ihres Wunderwuzzis Sebastian Kurz im Korruptionssumpf und ist fast wöchentlich mit dem Rücktritt eines ihrer Granden beschäftigt. Die ebenfalls regierenden Grünen haben jetzt gar ein Kohlekraftwerk wieder aufsperren müssen, um das Totalversagen ihrer Energieministerin auszubügeln, was nicht allen in der Öko-Partei gefällt. Die SPÖ ist zwar im Aufwind und wird wohl die nächste Bundeskanzlerin stellen, hat aber noch immer mit Querschüssen aus den eigenen Reihen zu kämpfen, statt Einigkeit und Geschlossenheit zu zeigen. Das hingegen zeigt die FPÖ, hat aber mit ihrem Parteiobmann jemanden an der Spitze, der im Unterschied zu seinen Vorgängern nicht in der Lage ist, das Protestwählerpotential abzurufen. Die einzigen, die völlig unverdient von der Schwäche in Österreichs Politlandschaft profitieren, sind die Neos. Aber auch nur sehr zaghaft. Trotz ihrer unbedarften Chefin. Die Zeit wäre also reif für eine neue politische Bewegung. Nur die ist nicht in Sicht. Nach einigen Zufallserfolgen der MFG gehen auch bei dieser neuen Gruppierung die Spaltungen und Streitereien los. Fehlversuch! Und dann gibt es noch das Gerücht, Ex-SPÖ-Kanzler Christian Kern könnte mit einer neu gegründeten Bewegung in die Politik zurückkehren – als so eine Art Alpen Macron, oder Alpen Berlusconi. Prinzipiell keine schlechte Idee. Neuwahlen würden die gewohnte Politlandschaft in Österreich wohl ordentlich durcheinanderwürfeln. Nach derzeitigem Stand der Umfragen würde sich eine gewohnte Zweierkoalition nicht mehr ausgehen – in keiner Konstellation. Nicht Rot-Schwarz, nicht Schwarz-Grün, nicht Rot-Blau, nicht SchwarzBlau. Möglich wäre eine Ampel mit Rot-Grün und Pink. Die Frage ist nur, ob es dann für die leidgeplagten Österreicher besser wird.

DAS KÄRNTEN AKTUELL 13 Gewinnen mit DAS KÄRNTEN Gewinnfrage: Auf welchem Platz beendete der SK Austria Klagenfurt die Premierensaison 2021/22 in der 1. Österreichischen Bundesliga? a) Platz 6 b) Platz 12 Gewinnfrage: Wie oft wurde der Tiergarten Schönbrunn zum besten Zoo Europas gewählt? a) sechs Mal b) noch nie Gewinnfrage: Vervollständigen Sie folgenden Satz: Der XXLUTZ was der ...? a)... vieles mag b) ... alles hat Gewinnfrage: Wie oft wurde der SK Rapid Meister der höchsten Liga in Österreich? a) 32 mal b) 7 mal Gewinnfrage: Welches Jubiläum feiert das Wiener Riesenrad heuer? a) 125 Jahre b) 15 Jahre 2 x 1 Saisonabo für die Saison 2022/23 5 x 2 Eintrittskarten 10 x 50 Euro Gutscheine 10 ultimative Prater VIP Tickets für 2 Personen Mit „DAS KÄRNTEN“ zum Kracher gegen SK RapidWien – 5 x 2 Tickets SK Austria Klagenfurt Betreff: SK Austria Klagenfurt Tiergarten Schönbrunn Betreff: Tiergarten Schönbrunn XXXLUTZ Betreff: XXXLUTZ Wiener Prater Betreff: Wiener Prater SK Austria Klagenfurt Betreff: SK Rapid Und so gewinnen* auch Sie: Einfach die jeweilige Gewinnfrage beantworten, mit dem richtigen Betreff an office@das-kaernten.at senden. Schon sind Sie dabei! *Teilnahmebedingungen: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

DAS KÄRNTEN AKTUELL 14 125 JahreWiener Riesenrad Das Wiener Riesenrad ist eines der Wahrzeichen der österreichischen Bundeshauptstadt und Symbol für den weltberühmtenWiener Prater. Mit seiner weithin sichtbaren Silhouette bildet es einen besonderen Anziehungspunkt für alle Wien-Besucher. Auch alle weiteren Highlights für die nächsten Monate haben wir hier auf einen Blick. Eine Rundfahrt mit diesembedeutenden und zugleich faszinierenden Bauwerk und der unverwechselbare Blick über Wien machen das Riesenrad zu einem kulturellen und architektonischen Pflichterlebnis für jeden Wien-Besucher. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt. Heute, 125 Jahre später, ist es das älteste in seiner Bauweise noch bestehende Riesenrad der Welt. Dieses Jubiläumsjahr nimmt die Eigentümerinnenfamilie Dr. Lamac trotz der Herausforderungen der vergangenen Wochen und Monate gerne zum Anlass, gemeinsam mit Wienern und Touristen in den kommenden Monaten mit einem Reigen an Angeboten gemeinsam zu feiern. Die Aktionen des Wiener Riesenrades stehen in diesem Jubiläumsjahr unter dem Motto: Tradition trifft Moderne! „PLATTFORM 9“ Launch Seit Ende April 2022 wird ein völlig neues, anderes – und nie dagewesenes Riesenrad-Fahrerlebnis präsentiert. Auf einer eigens errichteten Plattform können Riesenrad Besucher die den besonderen Adrenalinkick suchen, bei einer luftigen Fahrt auf einer Stahlkonstruktion mit Glasboden ein losgelöstes und aufregendes Höhengefühl genießen, wie es bis dato nur die Konstrukteure im Jahr 1897 beim Bau des Wiener Riesenrades erlebt haben. © Monsigor Sky © Monsigor Sky

DAS KÄRNTEN AKTUELL 15 Mai/Juni: „Wiener Riesenrad X Superbude Kooperation“ Wenn im Frühling die Bäume im Prater blühen, dann wird das Wiener Riesenrad für eine Nacht zur Superbude. In Partnerschaft mit der „Superbude“, einem Hotel mit junger, moderner Philosophie in direkter Nachbarschaft im Wiener Prater wird der Waggon Nr. 28 zum Hotelzimmer umgewandelt. Im Rahmen eines gemeinsam mit dem Wien-Tourismus-international durchgeführten „Social-Media“-Gewinnspiels im Zeitraum April/Mai wird es für einen glücklichen Gewinner möglich sein, eine Nacht im „Room with a view – for real“ zu verbringen. Juni/Juli: „125-JAHRE-WienerRiesenrad“-Geburtstagswoche Im Rahmen der Fertigstellung der Errichtung des Wiener Riesenrades wurde am 25. Juni 1897 die letzte Schraube befestigt; am 3. Juli 1897 wurde das Wiener Riesenrad feierlich eröffnet. Diese Daten werden für alle Besucher ab 25. Juni 2022 für eine Woche – bis 2. Juli 2022 wiederauferstehen und stehen ganz im Zeichen der Tradition – modern interpretiert. In Kooperation mit dem Theaterensemble „Nesterval“ wird im Rahmen einer immersiven Inszenierung das Erlebnis „Riesenradfahrt“ für alle Besucher, so wie anno 1897 und der darauffolgenden Epochen bis heute wieder erlebbar gemacht werden. Die Besucher werden im Zuge dieses Erlebnisses auf Persönlichkeiten treffen, die aus unterschiedlichen Epochen der Geschichte des Wiener Riesenrades stammen: Kaiser Franz-Joseph, der Konstrukteur Walter B. Basset, aber auch Siegmund Freud, Romy Schneider oder Falco und einige mehr werden ihre ganz persönliche Geschichte und G´schichterln in Bezug auf das Wiener Riesenrad und den Prater während des Besuchs wieder erlebbar machen. Ein Sprichwort sagt: „Wer nicht einmal in seinem Leben eine Runde mit dem Riesenrad gedreht hat und nie den herrlichen Blick über die Dächer Wiens genossen hat, der war nie wirklich in Wien!“ Das Wiener Riesenrad freut sich sehr, in diesem Jubiläumsjahr wieder besonders vielen Gästen dieses einzigartige Erlebnis zu bieten. Neuer Drive imWiener Prater: Das Ist „Super Autodrom“ 12 hochmoderne Drift-Cars im legendären Autodrom Das Super Autodrom steht für die Moderne und das Beständige, für Alt und Neu, so wie es auch der gesamte Prater tut. Es wurde 1959 von Philipp Kolnhofer errichtet und wird nun in 4. Generation von Katja Kolnhofer geführt. „Mir ist es wichtig, dass die lange Geschichte dieses Autodroms spürbar bleibt“, so Katja Kolnhofer. Diese Einstellung bringt sie nicht nur durch die besondere Gestaltung der Außenfassade zum Ausdruck, die auf der einen Seite mit klassischen Glühbirnen die 80er-Jahre widerspiegelt, und auf der anderen Seite mit moderner LED Beleuchtung überzeugt. 2022 hat sie diesen Stil komplettiert. Von den bisherigen 28 Bertazzon Autos aus den 80ern wurden 12 Stück durch hochmoderne Autos mit individuell freischaltbarer Hinterachse ersetzt. Investitionsvolumen: € 84.000,- Dieser Drifteffekt garantiert den absoluten Spaßfaktor! Ponykarussell 2022 Ehrliches Gastrokonzept, Frühstück bis 14 Uhr und kreatives Designerlebnis. Das Ponykarussell im Wiener Prater gingmit 21.08.2021 in den Vollbetrieb über. Seitdem kommen die Gäste aus dem Staunen nicht mehr raus. Seit knapp neun Monaten gilt das Ponykarussell als neuer Fixstern im Wiener Prater. Das kulinarische Konzept reicht dabei von einer großartigenAuswahl an Frühstück bis 14 Uhr über österreichischinternationale Tapas-Spezialitäten sowie köstliche Nachmittags- und Abendgerichte wie die gefüllten überbackenen „Kiek in de Kök“- Brote. Dazu feinste Patisserie aus eigener Produktion. Die Getränkekarte lässt keine Wünsche offen und der der Kaffee kommt – wie nicht anders zu erwarten – direkt vom Wiener Rösthaus im Prater gleich nebenan. Ein kleiner Shop mit Interior-Design-Stücken und Delikatessen rundet das Erlebniskonzept ab. Wer ehrliches Handwerk in zauberhaftem Ambiente genießen möchte, ist hier goldrichtig. © T. Sittler © Joe Gridl © Prater Service GmbH SIEHE GEWINNSPIEL-SEITE 13

DAS KÄRNTEN AKTUELL 16 Herr Köfer, Politik ist bekanntlich kein Honigschlecken. Wie verstehen Sie sichmit den Vertretern der anderen Parteien? Gerhard Köfer: „Auf den Punkt gebracht darf ich sagen gut bis sehr gut. Ich habe mit allen politischen Vertretern des Landes und in der Stadtgemeinde Spittal eine gute Gesprächsbasis. Das spiegelt sich auch in den zahlreichen einstimmigen Beschlüssen im Spittaler Gemeinderat wider. Ich lebe mein Motto. Mit allen reden, mit allen arbeiten.“ Blättern wir etwas weiter in der Geschichte zurück. Wie war Ihr Verhältnis zum verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider? Köfer: „Wir waren zwar politische Gegner, jedoch haben wir uns gegenseitig auf den Handschlag des jeweils anderen verlassen können. Ich konnte ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen. Diese Qualität ist heute leider nicht mehr so ausgeprägt. So habe ich mit Jörg Haider irgendwann kurz vor Mitternacht den Ausbau des Spittaler Skiberges Goldeck am Telefon vereinbart. Unterm Strich hatte ich ein korrektes, faires Verhältnis zu ihm, was mir in meiner damaligen Partei sehr oft vorgeworfen wurde.“ Kärnten ist das Land der Ehrungen und Auszeichnungen. Welche Medaillen haben Sie schon bekommen? Köfer (grinst): „Ich dürfte einer der letzten Kärntner sein, dem noch keine Ehrung zuteilwurde. Seit ich aus der SPÖ ausgetreten bin, bin ich auch für sämtliche Ehrenzeichen ungeeignet. Ich bin aber auch als Bürgermeister kein Gefangener meines Ehrgeizes, jeder Bürgerin und jedem Bürger eine Goldene Ehrenmedaille umhängen zu wollen. Der Eindruck vieler Kärntner ist aktuell jener, dass wenn jeder Kärntner demnächst geehrt sein wird, sich diese besondere Auszeichnung wieder relativiert.“ Was tun Sie, wenn Landeshauptmann Peter Kaiser Sie für Ihre Verdienste ehren möchte? Köfer: „Voller Dankbarkeit darauf verzichten.“ Köfer vermisst Akzente der Bundes- & Landesregierung Extremhohe Kosten für Strom, Sprit, Lebensmittel undCo., bedrohen Mittelstand und bringen armutsgefährdete Bürger in Existenznöte. " " DieWahrheit ist: Diese enorme Teuerungswelle ist gekommen, umzu bleiben. Jeder, der die Situation beschönigt, ist entweder realitätsfremd oder führt die Bevölkerung bewusst hinters Licht. Jetzt – bei dieser Entwicklung – spricht der grüne VizekanzlerWerner Kogler von einer Hysterie. Gerhard Köfer Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer im Interviewmit „DAS KÄRNTEN“-Herausgeber Heinz Knapp © Helga Rader

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