Das Kärnten - E-Book

DAS KÄRNTEN GARTENTIPP 21 man überall „Englisch“ gärtnern kann – vom Vorgarten bis zum Park. „Eh da-Flächen“ Mehr Lebensraum für Insekten. Christoph Künast (Pfeil-Verlag, € 26,50) Es sind immer die einzelnen Initiativen, die großes Bewegen. Der Autor hat in Bayern begonnen aufzuzeigen, dass in den Agrar- und Betonwüsten viele kleine Flächen „eh da“ sind und nur für die Natur genutzt werden müssen. „Welcome to the Jungle“ Geniale Indoor-Projekte, unkomplizierte Pflanzen und das perfekte Styling für ein wildes Zuhause. Hilton Carter (Ulmer-Verlag, € 29,50) Dass Zimmerpflanzen absoluter Trend sind, muss nicht mehr gesagt werden, doch wie man sie noch besser in Szene setzt, das zeigt dieses Buch – von der selbst gebauten Mooswand bis zum Terrarium. 25 Ideen zum Selbermachen. „Schaufel, Rechen, Gartenschere“ Was die Hände brauchen. Barbara Frischmuth (Residenz Verlag, € 15,50) Von der Gartlerin und Literatin – durch und durch – ist endlich wieder etwas erschienen. In dem kleinen Buch beschreibt sie liebevoll ihre Beziehung zum Garten, zu den Pflanzen und Tieren und dem Werkzeug, das uns beim Gärtnern begleitet. „Schreibers Naturarium“ Ein Sachbuch so bunt, einladend und vielfältig, wie die Natur. Jasmin Schreiber (eichborn-Verlag, € 26,80) Wenn eine Biologin, die auch Romane schreibt, den Jahreslauf in Natur und Garten beobachtet, dann kommt etwas Spannendes heraus. Viel Hintergrundinfo wie was in der Natur funktioniert und wie sehr alles vernetzt ist. Bezaubernde Illustrationen, die von der Autorin selbst stammen. „Der kleine Drache Kokosnuss“ Mein erstes Wald-Buch. (cbj-Verlag, € 13,40) Kindergartenbücher gibt es viele, dieses sticht aber mit seiner Liebenswürdigkeit hervor, wenn Lehrer Blumenkohl den Lebensraum Wald erklärt. Viele einfache Experimente zum Nachmachen und – wieder einmal – ein Buch, das wahrscheinlich auch für so manche Erwachsenen viel Neues zeigt. Gartengeschichte – Lesen Sie Bücher über King Charles? Neulich, beim Stöbern in einer Buchhandlung, kam ich mit einer Gartenfreundin ins Gespräch. Eigentlich sie mit mir: „Sagen‘s, lesen Sie eigentlich die AufdeckerBücher über King Charles?“ Die Antwort ist ganz klar: Nein. Denn so wenig es mich interessiert, ob jemand das oder jenes tut, ob er mit oder ohne Begleitung gerade ist, wenn es mir ein Freund oder eine Freundin persönlich erzählt, dann gebe ich gerne meine Meinung dazu ab, aber ansonsten sind mir solche Geschichten völlig egal. Ich bin da wahrscheinlich zu sehr Journalist und da heißt es nach guter alter Regel: Double-Check. Soweit es möglich ist, mit denjenigen reden, die betroffen sind. So haben sich in der Vergangenheit schon viele gewundert, dass sie plötzlich einen persönlichen Anruf von mir bekamen, wenn sie irgendwo Kritik äußerten. Wir diskutierten – nach kurzer Schockstarre („Was, sie rufen wirklich an!“) dann über das eine oder andere Problem und waren am Ende beide klüger. Selbst diejenigen habe ich vor ein paar Jahren angerufen, die mit einem neuen Bart (ist schon fast zehn Jahre her) überhaupt nicht zufrieden waren. Mein humorvolles Argument, dass sich nur die Verpackung verändert hat, aber der Inhalt gleichblieb, hat sie dann versöhnt. „Sie haben ja eh recht, jeder soll tun und lassen, was er will“, meinte die Frau am Ende. Und wenn der King nun angeblich die eine oder andere Vorliebe hat, dann soll er das tun. Ich werde diese Bücher nicht lesen, ich kaufe mir lieber ein Gartenbuch. Davon habe ich eh erst 5000. Zum Glück schreibt keiner ein Buch über mich. Die Sammelwut wäre ein ganzes Kapitel ... Reisehighlights mit Biogärtner Karl Ploberger alle Infos unter: www.sabtours.at/ reisen/gartenreise/

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