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IHRE GRATIS ZEITUNG 10 Bezirke Österreichische Post AG - RM GZ 19A041618 K - unabhängig Ausgabe 03 Feber/2024 Arbeiten Rot-Schwarz-Grün an Komplott gegen Kickl? S. 8 Komplette 30er-Zone im Ort? Politik der Grünen – Verbote, Schikanen & Abzocke S. 5 Karl Ploberger präsentiert 10 Bücher für Gartenfans S. 20 Dominik Wlazny (Marco Pogo) als echte Alternative bei NR-Wahl? S. 10 Diverse Gewinnspiele in dieser Ausgabe Gewinnen mit Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele in dieser Ausgabe: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. EINSENDESCHLUSS: 9. FEBER 2024 Ivica Vastic hilft den Talenten der Austria Klagenfurt S. 16 IHRE GRATIS ZEITUNG © HNK Sibenik © Rafael Bittermann

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DAS KÄRNTEN AKTUELL 4 Die Spitzenkandidaten für die EUWahl am 9. Juni nehmen langsam Gestalt an. Die Grünen haben die erst 23-jährige Klimaaktivistin Lena Schilling vorgestellt. Als Favorit bei den NEOS wird der als KurierChefredakteur gescheiterte und nunmehrige Nationalratsabgeordnete Helmut Brandstätter gehandelt. Ein erstaunliches Signal an die durchaus junge Wählerschaft der pinken Partei, ausgerechnet einen 68-jährigen nach Brüssel zu schicken, fischt er doch im selben Wählerteich mit der blutjungen Lena Schilling. Die Grünen wechseln also Schilling in Euro, während die Neos den Opa nach Europa schicken. Anders als Grün und Pink lassen sich die drei anderen Parteien auf keine Politexperimente mit EU-unerfahrenen Glücksrittern ein. Die SPÖ tritt wieder mit dem bewährten Andreas Schieder an, die ÖVP mit Urgestein Reinhold Lopatka und die FPÖ mit EU-Rabauken Harald Vilimsky. Offen ist, ob sich noch die eine oder andere Gruppierung findet, die in Brüssel mitmischen will. Zeit dafür wäre bis zum 26. März. Dem Stichtag für die Listenbeibringung. Bis dahin müssen mindestens 2.600 Unterstützungserklärungen bei der Wahlbehörde im Innenministerium vorgelegt werden, um antreten zu können. Eine sehr geringe Hürde. Es könnte also noch die eine oder andere Überraschung geben. Theoretisch. Eine kleine Überraschung ist jedenfalls die Kandidatur der klima-hysterischen Lena Schilling für die Grünen. Bekannt geworden ist die Dame durch die Fridays-for-Future-Bewegung sowie durch ihre Unterstützung der Besetzer der Baustelle für den Lobau-Tunnel. Dabei ist es durchaus zu Handgreiflichkeiten gekommen. Gut in Erinnerung geblieben ist dabei der Vorfall vom 30. September 2021, bei dem zwei Landtagsabgeordnete im Beisein der herzigen Frau Schilling mit einer Torte tätlich angegriffen wurden. Dem nicht genug, haben die Freunde der nunmehrigen EUSpitzenkandidatin auch noch fast das Veranstaltungslokal abgefackelt, indem sie pyrotechnische Gegenstände auf dem Dach zündeten. Feuerwehr- und Polizeieinsatz inklusive. All das hat Frau Schilling, die mittlerweile als Kolumnistin für die „Kronen Zeitung“ tätig ist, offenbar bestens für ihren künftigen Job in Brüssel qualifiziert. Da passt es doch gut, dass Schilling verkündet hat, auch weiterhin eine Aktivistin bleiben zu wollen: „Ich bin auch morgen nicht eine geschniegelte Politikerin.“ Es gehe nicht nur ums Klima, „meine Kandidatur ist auch eine Kampfansage gegen Rechts“, sagt sie. Da kann man nur hoffen, dass die Dächer in Brüssel nicht „rechts“ sind, weil dann könnte es brandgefährlich werden, wenn sich die grüne Schilling nähert. Immerhin stehe sie dafür ein, dass „für Hass und Hetze kein Platz sei“, sagt sie. Tortungen von unliebsamen Politikern und Brandstiftung zählen offenbar nicht dazu. Oder anders formuliert: Hat Fernsehköchin Sarah Wiener, die letzte Spitzenkandidatin der Grünen, nur Torten gebacken, besteht bei der jetzigen die Gefahr, dass sie diese auch wirft. Immerhin will Schilling nicht Grünen-Parteimitglied werden, was wieder für sie spricht. Immerhin bringen die Grünen mit der verhaltensoriginellen Kandidatin Farbe in den bislang eher grauen EUWahlkampf, der nicht einmal noch begonnen hat, aber dennoch wie ein Damoklesschwert über den Parteien hängt. Besonders über der ÖVP, die nach dem Triumph der vergangenen Wahl, die ihr durch das kurz davor veröffentlichte Ibiza-Video einen unverdient hohen Sieg beschert hat, wohl diesmal ordentlich Federn lassen wird müssen. Da hilft auch nicht der für die ÖVP in Brüssel sitzende EU-Kommissar Johannes Hahn, der bereits angekündigt hat, seinen Platz räumen zu wollen. Wer ihm auf diesen wichtigen Posten folgen wird, ist noch völlig offen. Es könnte sogar passieren, dass es erstmals in der EU-Geschichte Österreichs kein ÖVPler ist, der zum Zug kommt. Dann nämlich, wenn die ÖVP die Mehrheit im Nationalrat verliert. Denn der österreichische EUKommissar wird nicht in Brüssel, sondern in Wien gewählt. Übrigens eines der stärksten Argumente, die gegen vorgezogene Neuwahlen im Bund sprechen. Aber heutzutage kann man sich auf nichts mehr verlassen und auf die ÖVP schon gar nicht. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp IMPRESSUM: Die Agentur – Verlag – Heinz Knapp Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-kaernten.at Redaktion: office@das-kaernten.at Grafik: Daniel Knapp, d.knapp@das-kaernten.at Lektorat: Alfred Eichhorn Druck: Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Villach Verlagsadresse/Rechnungswesen: Die Agentur - Unabhängige Monatszeitung, Chorturmblick 1, 9020 Klagenfurt Offenlegung gem. § 25MedienG: Online: www.das-kaernten.at Gastkommentare: H.C. Strache, Mag. Peter Weitzel Bei Bezahlte Anzeigen, PR-Artikeln & namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 24.01.2024, 14:00 Uhr Herzlich willkommen! In der Café Bar Vino in der Innenstadt von Klagenfurt bringen wir zusammen, was für uns zusammengehört: Wunderbare Weine, eine Atmosphäre zum Genießen, kleine Snacks und große Freundlichkeit. Den perfekten Ausklang finden Sie somit in der Vinothek am Pfarrplatz 5. MO-MI: 8.00-22.00 Uhr und DO-SA: 8.00-24.00 Uhr Sonn- und feiertags geschlossen Silvio Berger und sein Team Werbung

DAS KÄRNTEN AKTUELL 5 Die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler kann es nicht lassen. Schon wieder ärgert sie ihre Lieblingsfeinde – die Autofahrer. Diesmal mit Tempo 30! Dafür hat die linkslinke Ideologin eine Novelle der Straßenverkehrsordnung vom Stapel gelassen. Künftig darf jeder Bürgermeister in seinem Ortsgebiet selbstständig die Geschwindigkeitslimits festsetzen. Und er darf sie auch selbst überwachen. Das Inkrafttreten dieses Unsinns ist für Sommer 2024 geplant. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung“, sagen die Grünen. Und: „Das ist eine wichtige Verbesserung, die wir uns schon lange gewünscht haben.“ Allerdings dürften die Grünen und ihre Sympathisanten so ziemlich die Einzigen sein, die sich das gewünscht haben. Denn eine Umfrage im Auftrag von AutoScout24 hat ergeben, dass sich nur knapp ein Fünftel der Österreicherinnen und Österreicher (19 Prozent) für die Einführung eines Tempolimits von 30 km/h in Städten und im Ortsgebiet ausspricht. Mehr sind es bei den 30- bis 39-Jährigen mit 31 Prozent und bei Personen mit Hochschulstudium (28 Prozent). Also dem klassischen Wählerklientel der Grünen. Argument: Schutzbedürfnis Laut „Innofact-Umfrage“ sind 81 Prozent hingegen der Meinung, dass Tempo 50 in bewohnten Gebieten weitgehend eine gute Geschwindigkeit ist und eine schnelle Reaktion erlaubt. Hinzu kommt laut den Befragten, dass man in der Stadt ohnedies mit dem Auto kaum vorankomme. Das sehen vor allem die Unter-30-Jährigen zu 90 Prozent so. In der Altersgruppe mit den meisten Eltern von Kleinkindern sieht es anders aus: die 30- bis 39-Jährigen stimmen dieser Aussage nur zu 69 Prozent zu. Genau auf diese Zielgruppe haben es die Grünen abgesehen. Sie argumentieren mit besonderem Schutzbedürfnis vor Schulen, Kindergärten, Freizeiteinrichtungen oder Spielplätzen, Krankenhäusern und Seniorenheimen. Dabei wird allerdings geflissentlich verschwiegen, dass genau in diesen Bereichen ohnehin seit Jahren Tempo 30 gilt. Türöffner Temporeduktion Ebenso verschwiegen wird, dass die leichtere Umsetzung von Tempolimits für Gemeinden nichts anderes ist als ein „Türöffner“ in Richtung generelles Tempo 30 im Ortsgebiet und in weiterer Folge für Tempo 80 auf Freilandstraßen und Tempo 100 auf Autobahnen. So sind laut Umfrage auch jene 19 Prozent, denen Tempo 30 im Ortsgebiet gefällt, auch jene 19 Prozent, die für die Einführung eines Tempolimits von 100 km/h auf der Autobahn sind. Demgegenüber stehen nahezu ebenso viele (18 Prozent), die sich eine gänzliche Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf heimischen Autobahnen wünschen. So sind 23 Prozent der Männer für die Aufhebung des Limits, aber nur 13 Prozent der Frauen. Zwei Drittel (64 Prozent) und damit die klare Mehrheit ist jedoch ganz klar für die Beibehaltung der jetzigen Regelung. Für die Erhebung wurden im Dezember 2023 insgesamt 510 Österreicherinnen und Österreicher von 18 bis 65 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt. Die Tempo-30-Novelle aus dem Hause Gewessler setzt jedenfalls die Strategie der Verbote, Schikanen und Abzocke als die „drei unseligen Säulen der schwarz-grünen Verkehrspolitik“ gegenüber Autofahrern, nahtlos fort. Dazu gehören auch die unsinnige CO2Strafsteuer, der Spritpreiswahnsinn, die NoVA-Erhöhung, die zahlreichen Straßenbaublockaden und höhere Verkehrsstrafen bis hin zur Enteignung von Autos. Feldzug gegen Mobilität Und die nächsten Schnapsideen sind schon in der Pipeline. Dazu gehören das angestrebte Verbot von Verbrennungsmotoren bis hin zum aktuell in Brüssel angedachten Reparaturverbot von Autos, die älter als 15 Jahre sind. Ein Feldzug gegen die individuelle Mobilität. Völlig unverständlich, dass die mit den Grünen gemeinsam regierende ÖVP ausgerechnet im Wahljahr 2024 vor der ökokommunistischen Autofahrerfeindlichkeit ihres kleinen Koalitionspartners in die Knie geht. Denn gerade am Land sind viele Menschen tagtäglich auf ihren PKW angewiesen, um in die Arbeit oder zum Arzt zu gelangen oder sonstige, notwendige Wege des Alltags zu erledigen. Die Bevölkerung hat sich eine Regierung verdient, die ihre Mobilitätsbedürfnisse ernst nimmt, für ihre Leistbarkeit sorgt und nicht andauernd versucht, diese einzuschränken. Gut möglich, dass die beiden Regierungsparteien am Wahlabend eine klare Antwort auf ihre Verkehrspolitik erhalten. Wieder Grüne Verkehrspolitik: Verbote, Schikanen und Abzocke Laut „Innofact-Umfrage“ sind 81 Prozent der Meinung das Tempo 50 eine – in bewohnten Gebieten – gute Geschwindigkeitsbegrenzung ist.

DAS KÄRNTEN AKTUELL 6 Begriffsbestimmung: Das Aufkommen der Unterscheidung „links“ – „rechts“ im Sinne politischer Richtungsbegriffe wird auf den Ursprung der Französischen Nationalversammlung in der Konstituante von 1789 zurückgeführt. Die Oppositon saß rechts, während die Herrschenden links ihren Platz hatten. Nach dieser Begriffsbestimmung sind Oppositionsparteien und Herausforderer des Establishments rechts einzuordnen. In der modernen und boshaften Begriffsbestimmung könnte man heute auch sagen, dass die einen den rechten Weg Gottes gehen, nämlich ehrlich und rechtschaffen handeln, während die anderen linkisch und falsch agieren. Ironie off! :-) Mit Giorgia Meloni (Fratelli d‘Italia) ist in Rom eine rechtskonservative Ministerpräsidentin an der Macht, welche mit der Lega Nord und Mateo Salvini regiert. In Schweden arbeitet die Regierung um Kristersson mit den rechten Schwedendemokraten zusammen. Der Rechtspopulist Geert Wilders hat die niederländischen Parlamentswahlen gewonnen. Mit Vox in Spanien und der Finnen-Partei sind weitere rechte und patriotische Freiheitsparteien erfolgreich und die Liste erfolgreicher rechter Parteien in Europa lässt sich weiter fortsetzen. Folgt ein neuer Rechtsruck in der EU? Das wirtschaftspolitische Versagen bisheriger Mitte-Links-Regierungen, berechtigte Ängste und Sorgen der Menschen, Flüchtingswellen aus dem Arabischen Raum bzw. aus Afrika, soziale Krisen, Preisanstiege und Teuerungswellen, Freiheitsberaubung bzw. Demokratieabbau während der Corona-Pandemie führen zu einem massiven Umdenken, zu Protesten, Wut und Ärger gegenüber den Regierenden und führen zu einem geänderten Wahlverhalten der europäischen Bürger. Die europäische Rechte erstarkt nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen, sondern hatte schon davor mit der FPÖ in Wien fast 31 Prozent und österreichweit über 26 Prozent, mit Orban in Ungarn und mit Le Pen in Frankreich starke Ergebnisse bis zu hin zu erfolgreichen Regierungsbeteiligungen, welche von den Bürgern positiv aufgenommen wurden. Der Erfolg der PVV ist daher kein Einzelfall. In Deutschland steigt die AfD von Umfrage zu Umfrage und die Nervosität des Esteblishments in Berlin und Brüssel wird immer aufgeregter und angespannter. Nach den großen Bauernprotesten und regionalen Wahlerfolgen der AfD, wurde nunmehr sogar eine „Demokratiefeindliche Verbotsdebatte“ angestoßen. Als Vorwand wurde eine private Veranstaltung und deren dort besprochenen Inhalte einer in Zukunft gewünschten Remigrationspolitik herangezogen. Rechte Parteien sind mit zweistelligen Sitzanteilen in den jeweiligen Parlamenten mittlerweile längst zu einer Konstante in der europäischen Politik geworden. Besagte Gruppierungen weisen Unterschiede auf, können aber ideologisch unter anderem aufgrund ihres ausgeprägten Patriotismus, ihrer Freiheitsgrundsätze und sozialem Konservatismus miteinander in Verbindung gebracht werden und verbinden sich auf EU-Ebene immer stärker im Sinne einer Europäischen Allianz für Freiheit bzw. als Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit. In Polen ist die Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS) mit 35 Prozent die stärkste Kraft, jedoch nicht mehr in der Regierung. Paradebeispiel für den Erfolg einer rechten Partei in Europa ist die Fidesz von Viktor Orbán. Orbáns Partei ist in Ungarn bereits seit über zehn Jahren in der Regierung, hat über 59 Prozent der Parlamentssitze und ist sehr gut mit Donald Trump und den Republikanern vernetzt. Ebenso mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu. Die rechtspopulistischen Parteien werden bei den kommenden EU- und nationalen Wahlen einen weiteren Zulauf und Erfolg feiern. Mit Spannung werden wir die kommenden Wahlen und demokratischen Veränderungen beobachten können. Eine Veränderung ist spürbar! Heinz-Christian Strache Vizekanzler a.D. Rechtsruck in Europa Freidenker von Heinz Christian Strache Barzahlungs-Limit liegt in EU bei 10.000 Euro Nun liegt vor, was von langer Hand geplant war: Das neue „Geldwäsche-Gesetz“ der EU, welches nach einem jüngsten Beschluss zwischen Unterhändlern des EU-Parlaments und den EUStaaten neue Regeln für Bargeldzahlungen endgültig umsetzen wird. Die formale Zustimmung beider Seiten wird reine Formsache. Das Um und Auf dieses neuen Gesetzes ist das EU-weit in Kraft tretende Bargeldzahlungs-Limit mit maximaler Höhe von 10.000 Euro. Natürlich ist das ein Schuss vor den Bug der Österreicherinnen und Österreicher, die das Bargeld besonders hoch halten. Aber Österreichs Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) musste da durch und hat „im Sinne des Gesamtpaketes gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zugestimmt“. Obwohl man sich gegen die Bargeld-Limitierung ausspricht … Freilich ist entscheidend, dass Private unter sich diese Grenze weiter überschreiten dürfen. Ist allerdings eine Firma beteiligt, dann tritt die neue Obergrenze mit ihrem 10.000-€-Limit beispielsweise bei einem Autokauf in Kraft. Derweil ist Luft, denn die Umsetzung dieser Verordnung steht in Österreich frühestens im dritten Quartal 2026 bevor. Das Ziel war vor allem den Handel mit Juwelen, Luxusautos, Privatflugzeugen und Schiffen quasi „sichtbar zu machen“. Dürren schaden Wiesen massiver als gedacht Eine Studie der Universität Innsbruck macht deutlicher als bislang angenommen, dass die Dürren „Pflanzen stärker schaden als man es bislang auf dem Radar hatte“. Die neue Erkenntnis ist, dass extreme Dürren das Pflanzenwachstum um 60 Prozent reduzieren. Ferner zeigt das Auswertungsmaterial der Forscher gut auf, dass die globalen Auswirkungen der Zunahme der Trockenheit „erheblich unterschätzt wurden“. Man weiß, dass Grassländer und Buschsteppen mehr als 30 Prozent des Kohlenstoff-Vorrats speichern. Kommt es verstärkt zu Dürren, dann kommen diese ihrer CO2bindenden Funktion nicht mehr in dem Ausmaß nach, wie es eigentlich notwendig wäre. Manchmal fallen sie sogar zur Gänze aus, heißt es auch …

DAS KÄRNTEN AKTUELL 7 MUSEEN erforschen – Kultur hautnah erleben. Die vier Museen der Wien Holding – das Mozarthaus Vienna, das Kunst Haus Wien, das Jüdische Museum Wien und das Haus der Musik – machen Kunst und Kultur auf eine ganz besondere Weise erlebbar. Tickets erhältlich bei www.wien-ticket.at oder direkt bei den Museen. www.wienholding.at neug er wecken. mehr

DAS KÄRNTEN AKTUELL 8 Das Superwahljahr 2024 ist gerade einmal ein Monat alt und schon fliegen die Fetzen. Das Motto dabei scheint „Alle gegen die FPÖ“ zu lauten. Und mit „Alle“ sind nicht nur die anderen Parteien, sondern auch die Medien, die sogenannte „Zivilgesellschaft“, der „überparteiliche“ Bundespräsident, die NGOs, die Kirche, die Sozialpartner, die Künstler und die sonstigen „Berufsbesorgten“, gemeint. Die einzigen, die sich nicht am „Kampf“ gegen die FPÖ beteiligen, sind die Wähler. Besser gesagt rund ein Drittel der Wähler. Denn die Freiheitlichen liegen seit Monaten bei allen Umfragen auf Platz eins – mit mehr oder weniger 30 Prozent. Und genau das dürfte der Grund für die anhaltende Panik vor einem Wahlsieg der FPÖ sein. Zum Vergleich: Die beiden Regierungsparteien ÖVP und Grüne kommen derzeit bei der sogenannten Sonntagsfrage gerade einmal gemeinsam in die Nähe von 30 Prozent Wählerzustimmung. Mit anderen Worten: Die österreichische Bevölkerung ist mit der Vorstellung der Bundesregierung unzufrieden und wünscht sich einen Wechsel. Den freilich wünschen sich weder ÖVP noch Grüne und klammern sich gemeinsam an die Macht. Kein Wunder, steht doch für beide Parteien viel auf dem Spiel. Besonders bitter könnte es für die ÖVP kommen. Sie ist seit 1987 ununterbrochen an der Macht (Anm.: Ausgenommen die kurze Episode der sogenannten Expertenregierung von Juni 2019 bis Jänner 2020). Das könnte sich heuer ändern. Zu schwach ist die Zugkraft eines Karl Nehammer. Statt um Platz eins, matcht sich die Kanzlerpartei in den Umfragen mit der SPÖ um Platz zwei und drei, während sich die Grünen mit den Neos um die rote Laterne raufen. Zusätzlichen Spin bekommt die Sache jetzt auch noch mit der Kandidatur der Bierpartei. Sie könnte massiv Protestwähler anziehen und Stimmen aus dem linken Spektrum absaugen. Womit der Wiedereinzug der Grünen in den Nationalrat alles andere als sicher ist. Koalitions-Mix Noch unsicherer sind die möglichen Koalitionsvarianten nach der Wahl. Und da müssen wir zwischen rein rechnerisch möglichen und politisch möglichen Varianten unterscheiden. Rein rechnerisch ist laut aktueller Umfragen eine Zweierkoalition nur mit einer Beteiligung der FPÖ realistisch. SPÖ-ÖVP geht sich nicht aus. Bleibt als Alternative eine Dreierkoalition, die es in Österreich noch nie gegeben hat. Hier würde sich SPÖ-ÖVP-Grüne oder SPÖ-ÖVPNeos knapp ausgehen. Ob eine derartige Konstellation länger haltbar wäre, ist mehr als fraglich. Neuwahlen vorprogrammiert. Abgesehen davon strebt wohl keine der genannten Parteien eine derartige Form der Zusammenarbeit an. Kickls Profil unterscheidet Da ist es für alle Beteiligten nur logisch, dass man gemeinsam versucht die derzeit führende FPÖ beim Wähler madig zu machen. Und dabei ist jedes Mittel recht. Das Problem dabei ist nur, dass der aktuelle Parteichef der Freiheitlichen keinerlei Angriffspunkte bietet. Er ist kein deutsch-nationaler Burschenschafter, er war im Unterschied zu seinem Vorgänger Heinz-Christian Strache auch nie bei Wehrsportübungen, pardon Paintball-Spielen und er steht der Schicki-Micki-Party-Szene nur mit Verachtung gegenüber. Er geht auf keine Society Events und biedert sich nicht an die Reichen und Schönen an. Er geht lieber Klettern oder nimmt an Triathlons wie dem Celtic-Man teil, wo er im oberen Drittel der Ergebnisliste landet. Schmieden Parteien Komplott gegen opportunistische FPÖ? Die Panik vor einem FPÖ-Wahlsieg veranlassen konzeptlose Parteien und Zivilgesellschaft zu unproduktiven Ausgrenzungs-Strategien. Grünen-Chef Kogler ist der Architekt der Ausschlussstrategien ... © Parlamentsdirektion/Katie-Aileen Dempsey ÖVP-Spitzenkandidat Nehammer hat zu wenig Zugkraft ... © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

DAS KÄRNTEN AKTUELL 9 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Möbelix 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Mömax © Möbelix ZU GEWINNEN ZU GEWINNEN Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Möbelix“ an office@das-kaernten.at Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „MÖMAX“ an office@das-kaernten.at © Mömax Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden,dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. EINSENDESCHLUSS: 9. FEBER 2024 Gewinnen Sie tolle Preise mit„ DAS KÄRNTEN“ Rechtsextreme Diffamierung Innerhalb der FPÖ gilt Herbert Kickl eher als „linker“ Sozialpolitiker. Trotzdem wird gegen die FPÖ die übliche Nazikeule geschwungen. Und da ist den Gegnern nichts zu blöd. Da wird der Begriff „Volkskanzler“ gleich einmal mit Adolf Hitler verglichen, obwohl SPÖ-Kanzler Bruno Kreisky und SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer ebenfalls so betitelt wurden. Da ist es auf einmal rechtsextrem, wenn man auf die Einhaltung bestehender Gesetze pocht. Etwa beim Thema Abschiebungen. Denn lustigerweise ist es nicht rechtsextrem die Außerlandesbringung straffällig gewordener Asylanten zu fordern, sondern geltendes Gesetz. Es ist auch nicht die FPÖ, die verantwortlich für die Rekordteuerung und Wohlstandszerstörung, die illegale Masseneinwanderung, die Neutralitätsaushöhlung, den Abbau von Freiheitsrechten und der Selbstbestimmung zugunsten von EU-Zentralismus und dem klimahysterischem Ökokommunismus ist. Das alles hat die schwarz-grüne Bundesregierung zu verantworten und das weiß sie auch. Und sie weiß auch, dass das beim Wähler auf mäßige Begeisterung stößt. In dieser Situation hilft es nur die vom Staat hochsubventionierten Haltungs-Journalisten zu aktivieren, um gegen die FPÖ Stimmung zu machen. Da werden im Staatsfunk ORF sogenannte „Experten“ bemüht, die die Freiheitlichen wegen ihrer berechtigten Kritik am bürgerfeindlichen Kurs der Bundesregierung als rechtsextrem diffamieren dürfen. Unlängst in der ZiB 2 passiert, wo die „Extremismus-Expertin“ Ebner den freiheitlichen Parteichef zur angeblichen „Gefahr für die Demokratie“ erklärt und ihn von der Ausübung politischer Ämter ausschließen will. Regierung auf Abruf All diese Diffamierungen werden der Bundesregierung nicht helfen. Die Bevölkerung spürt am eigenen Leib, beziehungsweise in der eigenen Brieftasche, dass diese Regierung versagt hat. Da hilft auch keine Nazikeule, oder die Punzierung der FPÖ als rechtsextrem. Diese plumpen PR-Tricks gehen ins Leere. Das Einzige, was diese Regierung noch retten könnte, wäre endlich Politik für die Bürger zu machen. Zum Beispiel die Inflation zu bekämpfen, statt sie mit einer CO2-Steuer noch anzuheizen. Doch das ist die unwahrscheinlichste Variante. Wir können uns also auf eine noch nie dagewesene Schlammschlacht einstellen, die insgesamt kein gutes Licht auf die Politik im Land werfen wird. Schade! FPÖ-Chef Kickl hat den „Markenkern“ der FPÖ wiederbelebt ... © Parlamentsdirektion/Johannes Zinner

DAS KÄRNTEN AKTUELL 10 Nun ist es fix. Die Bierpartei will bei der kommenden Nationalratswahl antreten. Bevor die Partei von Parteichef Dominik Wlazny – besser bekannt unter seinem Künstlernamen Marco Pogo – tatsächlich auf dem Stimmzettel steht, müssen allerdings noch zumindest 2.600 Unterschriften gesammelt werden. Die sind nämlich die Voraussetzung für eine bundesweite Kandidatur. Man kann aber davon ausgehen, dass die Bierpartei diese Hürde nehmen wird. Schließlich war Wlazny bei der Wahl zum Bundespräsidenten 2022 der erste Bewerber, der die dafür nötigen 6.000 Stimmen bei der Wahlbehörde vorgelegt hat. Die Bierpartei will also Prozente bei der Wahl holen. Prozente statt Promille. Stellt sich die Frage inwieweit die Bierpartei der Alkohol- und Psychopharmaka-Partei, vulgo ÖVP, von Bundeskanzler Karl Nehammer gefährlich werden kann. Immerhin ist Dominik Wlazny 2022 bei der Wahl zum Bundespräsidenten mit 8,3 Prozent der Stimmen Dritter geworden. Doch Präsidentenwahlen sind keine Nationalratswahlen. Und bei diesen hat sich die Bierpartei schon einmal eine blutige Nase geholt. So hat sie 2019 den Einzug ins Parlament deutlich verfehlt. Damals stellte sich die Partei nur in Wien der Wahl und erreichte knapp 5.000 Stimmen. Seit der Wiener Gemeinderatswahl 2020 ist Wlazny allerdings Bezirksrat in Simmering. Seine Partei stellt derzeit elf Bezirksräte in der Bundeshauptstadt, verpasste jedoch mit 1,8 Prozent der Stimmen klar den Einzug in den Landtag. Das könnte sich 2024 allerdings ändern. Laut Umfragen stehen die Chancen für Dominik Wlazny nicht schlecht. Bei Umfragen im vergangenen Jahr lag die Bierpartei laut APA-Wahltrend mitunter sogar bei bis zu 12 Prozent und damit sogar vor den NEOS und der grünen Regierungspartei. Dieses Hoch ist allerdings vorbei. Bei Sonntagsfragen von Ende Oktober und Ende November hat sich die Bierpartei bei etwa drei bis vier Prozent eingependelt. Sie kratzt also hart an der Hürde von vier Prozent für den Einzug in den Nationalrat. Humoreske „Ja, wir sind bereit – vorerst“, sagt Wlazny. In den vergangenen Monaten habe man am Aufbau von Strukturen gearbeitet. Das sei in etwa wie „den FC Simmering fit für die Bundesliga zu machen.“ Zuerst müsse man aber die Finanzierung der Partei und der Wahlkampagne sicherstellen und das selbst gesetzte Ziel von 20.000 Mitgliedern erreichen. Wichtig sei ihm dabei die Unterstützung vieler. Großspender wolle man nicht. „Die Bierpartei ist unabhängig, unverbraucht, frei von Eigeninteresse“ denn „Großspendertum schafft Abhängigkeit.“ Das ist insofern nicht frei von Humor, als es Wlazny bis heute nicht geschafft hat, die Spender seiner Präsidentschaftskampagne offen zu legen. Aber vielleicht kommt das ja noch. Programm-Punkte Ebenfalls nicht frei von Humor ist die Tatsache, dass Wlazny, der die Bierpartei 2015 gegründet hat, damit der längst dienende Parteichef Österreichs ist. Aus Spaß dürfte Ernst geworden sein. Alleine die Ankündigung bei der Nationalratswahl anzutreten zu wollen, hat offenbar eine gewisse Mobilisierung ausgelöst. So konnte die Bierpartei in den ersten 24 Stunden eigenen Angaben zu Folge bereits 2.216 Neuzugänge begrüßen. Chancengleichheit, Bildung als Schlüssel zur Integration, Geschlechtergerechtigkeit und mehr Kinderbetreuung waren die Themen, die Wlazny anschnitt. Eine zentrale Forderung seiner Partei seien nach wie vor Eignungstests bzw. öffentliche Hearings für Ministerposten. Die Jugend müsse man mitgestalten lassen und eine „goldene Kreditkarte“ dürfe nicht die Tür zu einer besseren medizinischen Versorgung öffnen. Entscheidungen wolle man „auf Basis von Fakten und nicht Ideologien“ treffen. Alternatives Angebot für Jugendliche und Frustrierte So weit, so gut. Unter dem Strich ist die Bierpartei nichts anderes als eine Protestbewegung, die gut geeignet ist, Unzufriedene und Protestwähler abzuholen. Damit könnte Wlazny von allen Parteien Stimmen abziehen und durchaus den Einzug in den Nationalrat schaffen. Ob das ein Gewinn für die österreichische Politlandschaft ist, wird sich zeigen. Jedoch kann man davon ausgehen, dass im Speziellen Erst- bzw. Jungwähler in Dominik Wlazny ein Angebot sehen. Die etablierten Parteien haben in der Vergangenheit mit Maßnahmen wie Corona, Teuerung, Energie, Mieten usw. viel an Vertrauen bei der gesamten Bevölkerung verloren. Prozente statt Promille – Bierpartei tritt bei den Nationalratswahlen an Alternative für junge, aber auch für enttäuschte und frustrierte Wähler. „Marco Pogos“ Chancen sind für Einzug in den Nationalrat realistisch. Dominik Wlazny, auch bekannt als Marco Pogo ... © Rafael Bittermann

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DAS KÄRNTEN AKTUELL 12 Sie flimmern über unsere Fernseher, blicken uns aus Zeitungen entgegen und spielen ihre Werbesongs im Radio. Damit kann nur eine Familie gemeint sein: Familie Putz. Vor mittlerweile 25 Jahren haben sie sich als bewusst kratzige und polarisierende Werbefamilie in unsere Herzen gespielt und heute, rund 350 Werbespots später, sind sie aus der österreichischen Werbelandschaft nicht mehr wegzudenken. Zum 25-jährigen Jubiläum haben wir die Familie zu einem exklusiven Interview getroffen. 25 Jahre Familie Putz, das ist eine lange Zeit! Gab es in diesen Jahren auch Herausforderungen, vor denen die Familie gestanden ist und welche sie erfolgreich gemeistert haben? Max Putz: Ob es Herausforderungen gab? Jeder neue Tanzschritt ist eine Herausforderung! Der Einzug 1999 ins Möbelhaus und dort bleiben zu können, war eine Herausforderung. Und all unsere Abenteuer, als Ritter auf einer kalten Burg, als Märchenfiguren, Besuch von Politikern, Richard Lugner auf den Opernball folgen, Putzis Pubertät (lacht)! Aber wir haben alles immer großartig überstanden, weil wir als Familie immer zusammengehalten haben. Wenn Möbelstücke sprechen könnten, welches denkst Du, hätte die lustigste Persönlichkeit oder die spannendsten Geschichten zu erzählen? Max Putz: Ich glaub die lustigste Persönlichkeit hätte der Kühlschrank. Immer finster und unterkühlt, aber im richtigen Moment fängt er an zu strahlen und hilft einem in jeder Lebenslage. Ist immer für einen da. Der kann dann die spannendsten Geschichten erzählen. Nämlich wer und wann mir meine Snacks wegstiehlt. Ich verdächtige ja Oma! In den vergangenen Jahren hattet Ihr bereits einige Promis zu Besuch auf dem roten Stuhl. Wen würdest Du gerne demnächst bei Euch willkommen heißen? Max Putz: Helene Fischer erlaubt mir ja Linda nicht. Als alter Rocker würde mich natürlich Keith Richards wahnsinnig freuen. Wobei, bei unseren gemütlichen Möbel ist das vielleicht keine gute Idee! Nicht, dass der sich noch wirklich zur Ruhe setzt. Zwei Alben sind da schon noch drin. Die Familie Putz unterstützt immer wieder wohltätige Zwecke. Welche Themen liegen Dir oder Euch hier besonders am Herzen? Linda Putz: Wir waren mal als Familie Pate für die Kindernothilfe. Das ist mir noch sehr im Kopf geblieben. Also generell, alles wo wir Kindern auf der ganzen Welt helfen können, liegt uns sehr am XXXL Herzen. Darum gibt es auch Red Chairity vom XXXLutz. Wie ist das Leben als Werbegesicht des XXXLutz? Wirst Du in der Öffentlichkeit oft nach EinrichtungsEmpfehlungen gefragt oder vielleicht sogar um Rabatte gebeten? Linda Putz: (lacht) Tatsächlich wollen die Leute vor allem meine Beratung zu ihren Entscheidungen. Oder besser gesagt Meinung, nicht Beratung. BeMAX PUTZ LINDA PUTZ Das Interview zu 25 Jahre Familie Putz

DAS KÄRNTEN AKTUELL 13 Feiern Sie mit uns! ratung überlasse ich lieber den Profis vom XXXLutz. Ixi ist ja mittlerweile ganz schön lange in Deinem Leben. Können wir bald mit einer XXX-Hochzeit rechnen? Putzi Putz: Das nenne ich mal eine direkte Frage (lacht). Ich hätte ja nicht mehr alle Rabattgutscheine im Heft, wenn ich das beantworten würde. Sollte ich diese XXXL Entscheidung treffen, dann als XXXL Überraschung für Ixi. Aber keine Sorge, das werdet ihr dann auch früh genug erfahren. Wie ist es, in eine so berühmte Familie zu stoßen? Wurdest Du mit offenen Armen als Putzis Freundin aufgenommen? Ixi: Offene Arme? Ein offenes Möbelhaus! Ich bin ja instant eingezogen als er mir, nach meinem Song, meine Kette geschenkt hat. Das ist schon wieder so lange her, aber ich könnte noch immer strahlen wie unsere ganze Leuchtenabteilung. Sympathisch waren sie mir aber sofort alle. Wir sind also sehr schnell eine XXXL Familie geworden. Welche Rolle spielt Design und Einrichtung in Deinem persönlichen Leben? Ist bei Euch zu Hause irgendwann „Einrichtungsstopp“ oder bringst Du nach jedem Tag im Möbelhaus neue Einrichtungs- oder Dekogegenstände mit? Ixi: Einrichtungs…stopp? (lacht) Das Wort ist mir gänzlich unbekannt. Beim XXXLutz gibt es immer etwas zu entdecken und wenn ich mal wirklich alle Abteilungen und alle Deko-Elemente durchhabe, dann kommt schon wieder der nächste Räumungsverkauf und die neusten Trends kommen an. Nicht nur der XXXLutz geht mit der Zeit, wir gehen mit! Du hast bereits einige Werbespots miterlebt. Welcher war dein liebster Werbespot oder welcher ist dir am meisten in Erinnerung geblieben? Oma Putz: Also wie oft kann man als Oma mit seiner Familie bei einem olympischen Bob-Rennen mitmachen? Diesen Spot habe ich sehr in meinem Herzen eingeschlossen. Als Hofnarr durch eine Burg zu rennen oder als Feldherrin eine Eröffnung anzuführen sind aber auch ganz wertvolle Erinnerungen. Wir haben gelesen, dass Du sehr gerne ein Urenkerl hättest. Wie denkst Du stehen die Chancen auf XXX-Nachwuchs in den nächsten Jahren? Oma Putz: Als moderne Oma will ich das dem jungen Pärchen überlassen. ABER ach, ich würde mich halt schon so sehr über mehr Action in der Kinderabteilung freuen. Man kann also nur hoffen, dass sie bald dafür bereit sind. An der mangelnden Bettenauswahl kann es jedenfalls nicht liegen – da haben wir beim XXXLutz wirklich alle Möglichkeiten (lacht). Eines ist sicher: In Zukunft können wir uns garantiert auf XXXL Spaß, XXXL Emotionen, XXXL Trends und XXXL Ohrwürmer freuen! xxxlutz.at IXI PUTZI PUTZ OMA PUTZ

DAS KÄRNTEN AKTUELL 14 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus XXXLUTZ ZU GEWINNEN Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „XXXLUTZ“ an office@das-kaernten.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele in dieser Ausgabe: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden,dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. EINSENDESCHLUSS: 9. FEBER 2024 2 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 1.000 Euro von TUI Das Reisebüro © TUI © XXXLUTZ Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „TUI Das Reisebüro“ an office@das-kaernten.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele in dieser Ausgabe: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden,dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. EINSENDESCHLUSS: 9. FEBER 2024 ZU GEWINNEN Österreich bleibt weiter eine „Exportnation“ Ist Social Media die Zuckerfalle für Kinder? Genau so formulierte es Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher von der ÖVP im Rundfunk vor Kurzem. Kocher hat bislang auf eine Mitgliedschaft in der ÖVP verzichtet. Er gilt daher in einigen Medien als „unabhängiger Minister“. Es ist Fakt, dass jeder zweite Euro in Österreich im Export verdient wird. Demzufolge ist die Alpenrepublik eine „klassische Exportnation“. Und damit diese es auch weiter bleibt, „müssen Trends früh erkannt und politische Maßnahmen zur Exportsteigerung richtig gesetzt werden“, betont Kocher in Ö1. Richtet man den Fokus auf vergangene 20 Jahre, so haben sich bis zum Hier und Jetzt die heimischen Exporte von Waren und Dienstleistungen verdreifacht. Im weltweiten Pro-Kopf-Vergleich liege Österreich im Export sogar auf Platz-8. Freilich an anderer Stelle bewertet Kocher die geopolitischen Spannungen im Roten Meer als Ursache „vor Preisausschlägen am Markt“. Es gebe deswegen noch „keine Lieferausfälle“, aber Umwege, die „mit höheren Kosten verbunden seien“. Etwa zehn Prozent des Welthandels laufen durch das Rote Meer und den Suezkanal. Andere warnen daher vor höheren Energiepreisen. Die USA plus Großbritannien haben die verantwortlichen Huthi-Piraten, die in vergangenen Monaten Handelsschiffe im Roten Meer attackierten, auch schon bombardiert und ihnen quasi „einen Warnschuss vor den Bug gesetzt“. Die Huthis werden vom Iran unterstützt. Eine Studie der Universität Wien zeigt hervorragend auf, dass die Social-Media-Präsenz der Kinder auch unmittelbaren Einfluss hat auf ein ungesundes Ernährungsverhalten dieser Kids. Egal ob diese Sprösslinge auf Instagram, TikTok oder YouTube einsteigen, überall werden überwiegend „ungesunde Lebensmittel beworben“. Am häufigsten werden Schokolade, Kuchen, Kekse, Fertiggerichte sowie Soft- und Energy-Drinks laut dieser Studie da beworben. Das Besondere allerdings ist, dass „über 70 Prozent davon für Kinder und Jugendliche ungeeignet sind“. „Foodwatch“ fordert daher ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel. Der nach dieser Wahl aus der Politik ausscheidende Grüne Gesundheitsminister Rauch kann „sich daher solche ‚Werbeeinschränkungen‘ für diese ungesunden Lebensmittel gut vorstellen“. Der Vorarlberger, der diese Studie auch in Auftrag gegeben hatte, will deshalb auch (zielführende) Gespräche mit der ÖVP führen. Foodwatch Österreich entlarvt quasi die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucherinnen und Verbraucher auf qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche Lebensmittel. Finanziert wird „foodwatch“ mit Mitgliedsbeiträgen sowie Kleinspenden und ist eine NGO, also unabhängige Nichtregierungs-Organisation …

DAS KÄRNTEN AKTUELL 15 Heikel – Inflation 2023 betrug 7,8 Prozent! Österreicherinnen und Österreicher haben es beim täglichen Einkauf gespürt – die Inflation war 2023 hoch und sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 nur unwesentlich nach unten bewegt, nämlich von 8,6 auf 7,8 Prozent. So weit zu den vor Kurzen veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria. Der Kommentar von Statistik- Austria-Chef Tobias Thomas spricht Bände: „Die Inflation liege damit immer noch fast viermal höher als der Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB)“. Der scharfe Blick gilt auf die Gastronomie, Nahrungsmitteln, Haushaltsenergie und Wohnungsinstandhaltung, diese generier(t)en mehr als die Hälfte der Inflation. Dabei ist die Teuerung in den meisten Euro-Ländern deutlich gesunken. Als Vergleichsbasis dient der „harmonisierte Verbraucherpreisindex“ der lag bei uns im Schnitt bei 7,7 %. Im Euroschnitt lag dieser bei 5,4 Prozent. Die niedrigsten Teuerungsraten haben Spanien, Luxemburg, Belgien mit 3,4 %, 2,9 % bzw. 2,3 %. Gas und Fernwärme waren in Österreich teurer als in anderen EULändern. Gleich zu Jahresbeginn schlug sich die Teuerung mit 11,2 Prozent zu Buche; im Dezember 2023 mit 5,6 Prozent. Nur fünf Staaten (Kroatien, Slowakei und baltische Staaten) haben in der Eurozone eine höhere Teuerung! Österreichs Inflation ist hausgemacht, die Regierung hat auf „treffsichere Hilfszahlungen“ verzichtet und viel zu spät in die Konsumentenpreise, etwa bei Strom und Mieten, eingegriffen! Schon jetzt hat die Gastromie um 9 Prozent die Preise erhöht; die Kosten für Beherbergungen stiegen gar um 10 Prozent. Der von der Regierung eingesetzte Lebensmittelgipfel war eine Farce und es ist davon auszugehen, dass heuer einige Faktoren weiter die Teuerung antreiben werden … Etwas abgefedert, durch hohe Lohnerhöhungen, die freilich ein Nachspiel haben könnten: Arbeitslose, Rekorde bei Firmeninsolvenzen und, und … Barzahlungen in Höhe von mehr als 10.000 Euro werden in der Europäischen Union künftig verboten sein. Darauf haben sich die Unterhändler vom Europaparlament und der Mitgliedstaaten geeinigt. Diese EU-weite Vorschrift soll gegen Geldwäsche wirken und die Schlupflöcher in den nationalen Gesetzen stopfen. Auch müssen Händler von Luxusgütern künftig die Identität ihrer Kunden überprüfen und verdächtige Geschäfte an die Behörden melden. Dies soll vor allem für den Handel mit Juwelen, Luxusautos, Privatflugzeugen und Schiffen gelten. Betroffen sind aber auch finanzstarke Fußballvereine wie der FC Bayern München oder Borussia Dortmund. Der Profifußball gilt mit seinen Milliardeninvestitionen aus Drittstaaten als mögliches Einfallstor für Geldwäsche in Europa. Noch ist es nicht soweit. Denn dem Gesetz müssen erst das Europaparlament und die Mitgliedstaaten formal zustimmen. Es wäre aber nicht der Bürokratie-Moloch Brüssel, wenn es für die Überwachung der neuen Regeln nicht auch eine neue Behörde geben würde. Dort wird zwar kein Geld gewaschen, aber ganz sicher verbrannt. Denn es wäre ebenfalls nicht Brüssel, wenn diese Behörde nicht zahlreiche gutdotierte Jobs zu vergeben hätte. Wo das sein wird, ist noch nicht klar. Die neue europäische Anti-Geldwäschebehörde (Anti Money Laundering Authority – Amla) sucht noch einen Sitz. Wien hat sich dafür beworben. Und da dürften die Chancen wohl nicht schlecht stehen, ist doch die Bundeshauptstadt zum wiederholten Mal zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt worden. Also ideal für den Brüsseler Bürokraten, der zwischen Schnitzel und Sachertorte kurz mal in den Putzereien vorbeischaut, ob dort eh kein Geld gewaschen wird. So nett sich das für die EU-Beamtenschaft anhört, so schlimm könnte es für die Bürger werden. Denn Viele sehen in der Begrenzung der Bargeldzahlungen einen weiteren Schritt zu einer drohenden kompletten Abschaffung des Bargelds. Denn während die Bargeldobergrenzen immer enger gezogen werden, plant die EZB ja bereits die Einführung des Digital-Euro, der das Bargeld offiziell ergänzen soll, tatsächlich aber auch ablösen könnte. Kritiker dieser neuen EU-Regel fürchten, dass die schon vollzogene Abschaffung des 500-Euro-Scheins, neben der Einigung für die Einführung einer Bargeldobergrenze von 10.000 Euro und demnächst die Einführung des Digital-Euro kein Kampf gegen die Geldwäsche oder die Terrorismusfinanzierung ist, sondern nur ein Vorwand. Man befürchtet vielmehr, dass die EU nicht Kriminelle, die ganz andere Wege und Mittel haben, um ihre illegalen Geschäfte abzuwickeln im Visier hat, sondern mittel- und langfristig ein ganz anderes Ziel verfolgt. Nämlich den finanziell gläsernen Bürger – überwacht, kontrolliert und bevormundet. Trotzdem ist und bleibt das Bargeld das beliebteste Zahlungsmittel in Österreich. 95 Prozent der Bevölkerung können sich laut einer Umfrage der Österreichischen Nationalbank eine Welt ohne Bargeld nicht vorstellen. Bargeld ist gedruckte Freiheit – und die Österreicher wissen das. Die Abschaffung der Bargeldzahlung an sich ist in Österreich und in der gesamten EU ein reales Bedrohungsszenario und Ziel der Brüsseler EU-Eliten. Vor nicht allzu langer Zeit hieß es noch vom ÖVP-Finanzminister, er sei gegen Obergrenzen und das sei und bleibe die österreichische Position. Dieses Versprechen wurde mit der Einigung auf eine Obergrenze für die Bargeldzahlung ganz klar gebrochen – über die Köpfe der eigenen Bevölkerung hinweg. Das bestätigen auch die Unterschriften der Österreicher bei einschlägigen Volksbegehren. So haben mehr als 121.000 Österreicher das Volksbegehren, das sich gegen eine Obergrenze für Bargeld ausspricht und Anfang Jänner im Nationalrat diskutiert wurde, unterstützt. Angesichts dieser Zahlen wäre ÖVP-Kanzler Karl Nehammer wohl gut beraten, wenn er in Brüssel ein Veto Österreichs gegen die 10.000-Euro-Obergrenze bei der Barzahlung einlegt und gegen jede andere Beschränkung gleich dazu. Immerhin ist heuer Wahljahr. Und da bekommt er so oder so die Rechnung. Bar oder mit Karte! Ist Bargeld bald Geschichte? Criticus ZU GEWINNEN FRAGE Wo findet das Konzert von Howard Carpendale statt? 2 x 2 Tickets für das Konzert von Howard Carpendale am Sonntag, 19.05.2024 in der Wiener Stadthalle Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Howard Carpendale“ an office@das-kaernten.at © michael deboer

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