das 2 KÄRNTEN AKTUELL IMPRESSUM: Die Agentur – Verlag – Heinz Knapp Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-kaernten.at Chef-Redakteur: Dr. Harald Raffer, h.raffer@das-kaernten.at Grafik: Daniel Knapp, d.knapp@das-kaernten.at Lektorat: Alfred Eichhorn Druck: CARINTHIA GmbH & Co KG Kolumnisten: Dr. Barbara Zink, Dompfarrer Dr. Peter Allmaier, Gernot Nischelwitzer Mag. Peter Weitzel, Dr. Günter Schmiedauer, Karl Ploberger Ein wahrer Freund – diese Worte vermitteln Sympathie, Loyalität und Vertrauen. Sitzen deshalb im ORF-Aufsichtsrat in Wien Freundeskreise der verschiedenen politischen Parteien? Wohl kaum. Auch nach einem Höchstgerichtsurteil weigert sich die Regierung, Österreichs Staatsfunk endlich zu entpolitisieren! Man möchte weiterhin auf der mächtigsten Medienorgel des Landes klimpern! Was wäre mit einem Freundeskreis der Experten, einem Gremium der Medienprofis, einem Club der Dichter, Denker und Literaten oder einem Freundeskreis der Unabhängigen? Zuletzt ist der Stiftungsrat durch den Rücktritt des ORFGenerals Roland Weißmann und einer undurchsichtigen Affäre ins grelle Licht der Öffentlichkeit gerückt. Bekanntlich war der umtriebige ORFBoss nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurückgetreten, obwohl er die Vorwürfe aus dem Jahre 2022 (!) bestreitet und mit der Mitarbeiterin vor seinem Amt als ORF-„Kapitän“ angeblich „besser bekannt war“. Die Betroffene weist das zurück, eine interne Prüfung ergab keinen „sexuellen Übergriff“. Weißmann wurde trotzdem gekündigt. Stiftsratsvorsitzender Heinz Lederer (SP) und auch Stellvertreter Gregor Schütze (die VP darf nicht zu kurz kommen) gaben sogar eine Blabla-Pressekonferenz. Man will nichts verheimlichen, Transparenz sei gefragt. Oder Freundschaft. Ein Wort, dass nicht nur in „roten“ Kreisen vorkommt, wie der Ex-Grüne Spitzenverdiener Pius Strobl weiß. Ein ORF-Mann mit einem Jahres(vertrags)gehalt von rund 450.000 Euro! Der Ex-Mann von Moderatorin Eva Pölzl ist kein unbeschriebenes Blatt. Wer kann sich noch an die „Abhöraffäre“ dieses Spitzenverdieners erinnern? Also auf heimliche Tonbandaufnahmen während einer Stiftungsratssitzung? Böse Zungen behaupten, der „VorzeigeGrüne“, Wrabetz-Freund, ORFStandort-Bauherr, Ex-ORF-Sicherheitsbeauftragte und Licht-ins-Dunkel-Verantwortliche hätte sich für seine Supergage nicht gerade „den Haxn ausgerissen“. Aber das sind sicher nur Neider aus der ORF-Schlangengrube. Vielleicht kommt doch noch Licht ins Dunkel? Was ist mit der kolportierten und schwer zu rechtfertigenden 2,5-Millionen-Euro-Luxuspension für Herrn Strobl? Angeblich zugesagt am letzten Amtstag von Alexander Wrabetz. Und warum schweigen die sonst so polternden Grünen? Sie sind im Stiftungsrat vertreten, genauso wie FP, Neos, VP und SP. Und warum taucht ORF-Stiftungsratschef und PRBerater Lederer laut „Krone“ in Honorarunterlagen eines Benko-Anwaltes auf – samt Treffen mit Signa-Leuten? Das hat mit ORF-Berichterstattungen im Kriminalwirtschaftsfall sicher nichts zu tun! Und Herr Lederer hat jenen Baumeister beraten, der das ORF-Funkhaus gekauft hat. Und VizeStiftungsrat Schütze hat zwei ORF-Konkurrenten gemanagt – laut „Krone“ Sky und Neflix. Und das sei ja doch nicht unvereinbar! Ebenfalls „nichts dabei“ findet Ex-ORF-Direktor und Stiftungsrat Thomas Prantner seine Konsulententätigkeit für Sky. Mindestens ein Dutzend der ehrenwerten Stiftungsräte, darunter ein Anwalt, sollen irgendwelche Konkurrenzunternehmen „irgendwie“ beraten. Und die Betroffenen erklären scheinheilig, dass „doch alles korrekt sei“. Was, zum Teufel, ist dann überhaupt noch unvereinbar? Wer kontrolliert diese Räte? Höchste Zeit für neue und unabhängige Köpfe, die auf keine lukrativen Nebengeschäfte schielen! Das riecht nach Privilegien-Stadel – diese Räte sind unglaubwürdig und rücktrittsreif!! Raus aus dem ORF-Haus!! Viele Zufälle Und ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler, von den „Blauen“ vermutlich als (Unruhe) Stifter ins erlauchte Gremium geschickt? Er tritt ständig in einem Konkurrenz-Unternehmen auf und plaudert manchmal aus der Schule (aus dem Stiftungsrat?). Aber Herr Westenthaler, gebürtiger Hojak, plaudert eben gerne. Auch über eine mehrmonatige Haft wegen eines Untreuedelikts in ausgesuchten Medien. Der Ex-FP-Generalsekretär und ExBZÖ-Chef Westenthaler war es auch, der Gagenkaiser Pius Strobl eine Involvierung in den „Weißmann-Rücktrittskandal“ unterstellt hatte. Es geht also um eine Mitarbeiterin, die derzeit mit einem anderen ORF-Mann zusammenleben soll, der sich, wie Insider meinen, bei seinem beruflichen Fortkommen übergangen fühlt. Keiner will „Silberrücken“ Weißmann verteidigen, aber in dieser Causa gibt es zu viele „Zufälle“. Warum platzt die Affäre ausgerechnet jetzt – vor einer möglichen Weißmann-Vertragsverlängerung? Und die Frau Ingrid Thurnher (von Starkomiker Otto Waalkes während einer Livesendung liebevoll „Turnschuh“ genannt) soll es jetzt richten. Zutrauen kann man es ihr. Schließlich besitzt der ORF unter seinen 4000 Mitarbeitern hervorragende Journalisten, Vorzeige-Moderatoren, Spitzen-Kameraleute, exzellente Techniker und weitere professionelle Fachleute! Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp Herta S. 86 Jahre | Zeitzeugin Spenden Sie auf care.at „Es waren immer Tage des Glücks, wenn ein kam.“ 104.1025003_80_Jahre_Anzeige_Herta_200x128abf_v01_RZ_DasWien.indd 1 05.11.25 16:21 Beeindruckt zeigten sich kürzlich der Klagenfurter Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz, Präsidialchef MMag. Stephane Binder und der Lindwurmstädter Kulturamtsleiter Mag. Alexander Gerdanovits von der umfangreichen Privatsammlung des Klagenfurter Mediziners Dr. Gerfried Laske. Petritz: „Man spürt förmlich die Leidenschaft, mit der der bekannte Chirurg diese wunderbare Sammlung über Jahre hinweg zusammengetragen hat. Das ist wirklich beeindruckend!“ Kulturexperte Gerdanovits ergänzt: „Laske wählt mit Hingabe und einem klaren Blick sehenswerte Objekte aus, die Ästhetik wird dabei zum tragenden Leitmotiv.“ Der pensionierte Mediziner sammelt – mithilfe seiner Frau Gabi – aus Freude am Schönen, nicht aus Besitzstreben oder wegen lohnender Investitionen in seltene Werke. Neben interessanten Gemälden von Markus Pernhart, Jakob Canciani, Maximilian Florian und Giselbert Hoke liegt der Schwerpunkt der Bildersammlung auf dem Gesamtwerk von Karl Truppe, also dem Viktringer und dem Nötscher Kreis. Die Freude, die Kunst in seinem „Privatmuseum“ mit anderen teilen zu können, stellt für Dr. Laske einen wesentlicher Faktor dar. Vielleicht folgt einmal eine öffentliche Ausstellung? Der begeisterte Sammler und engagierte Kunstfreund Laske ist Herausgeber einer umfangreichen Truppe-Monographie, die 2021 im Galerie-Magnet-Verlag erschienen ist. Das Foto zeigt (v. l. n. r.): Präsidialchef Binder, Sammler Laske, Kulturreferent Petritz und Kulturamtsleiter Gerdanovits. Foto Privat Eine Sammlung, die beeindruckt! Die Konditormeisterin Lucie Miskovska eröffnete ihr Cake Studio in der Klagenfurter Innenstadt. Lucie Miskovska ist 29 Jahre jung und hat ihr neues Cake Studio „Alles Ocake“ Ende letzter Woche mitten im Zentrum von Klagenfurt eröffnet. Sie bietet neben handgemachten Süßspeisen und besonderen Tortenspezialitäten auch kolumbianischen Kaffee an. Die Mehlspeisen und Dessertvariationen sind täglich frisch. Torten werden auch auf Bestellung gemacht. Lucie Miskovska ist gebürtige Tschechin und kam ursprünglich als Skilehrerin nach Österreich. Schließlich entschied sie sich dazu, hier zu bleiben und begann mit der Lehre als Konditorin, woraufhin sie sogar die Meisterprüfung ablegte. In Feldkirchen eröffnete sie ihre Produktion und kreierte hauptsächlich Torten auf Bestellung für diverse Anlässe. Mittlerweile hat die 29-Jährige ein Verkaufslokal in der Klagenfurter Innenstadt aufgemacht. In der Paradeisergasse 3 findet man das neue Cake Studio mit einem vielfältigen Angebot an Süßem, Torten und unterschiedlichem Gebäck. Die Öffnungszeiten sind freitags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr. Die Abteilung Straßenbau und Verkehr hat die Frühjahrsreinigung der Straßen im Stadtgebiet erfolgreich abgeschlossen. Die zuständige Referentin Sandra Wassermann, BA bedankte sich vor Ort bei den Mitarbeitern. Insgesamt 540 Kilometer Straßen und 170 Kilometer Geh- und Radwege werden in Klagenfurt im Zuge des Frühjahrsputzes gekehrt und gereinigt. 42 Mitarbeiter waren mit drei großen, zwei mittleren und zwei kleinen Kehrmaschinen im Einsatz. Die Dauer der Reinigung hat circa drei Wochen betragen und ist in dieser Woche abgeschlossen worden. „Wenn der Winter geht, beginnt unsere Arbeit sichtbar zu werden: Wir befreien unsere Straßen vom Wintergrau, Salz und Kies und lassen die Stadt wieder strahlen. Sauberkeit ist Lebensqualität – für uns alle und für unser schönes Klagenfurt, verlässlich, Tag für Tag“, so Straßenbau- und Verkehrsreferentin Sandra Wassermann, BA. In der Wintersaison 2025/26 sind rund 400 Tonnen Rollsplitt eingesetzt worden. Manfred Krammer, Gruppenleiter-Stellvertreter der Straßenreinigung hat heuer erstmals die Leitung des Frühjahrsputzes übernommen, nachdem Otto Pschenitschnig letztes Jahr in den Ruhestand wechselte. „Süßes Studio“ in der Innenstadt Klagenfurt ist wieder frühlingsfit Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier besuchte Konditormeisterin Lucie Miskovksa © Büro Geier Straßenbau- und Verkehrsreferentin Sandra Wassermann, BA bedankte sich beim gesamten Team für den Einsatz im Dienste der Stadt. © StadtKommunikation/Zechner Vertrieb: Österreichische Post AG, Villach Verlagsadresse/ Rechnungswesen: Die Agentur - Unabhängige Monatszeitung, Chorturmblick 1, 9020 Klagenfurt Offenlegung gem. § 25MedienG: Online: www.das-kaernten.at Bei Bezahlte Anzeigen, PR-Artikeln & namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 10.04.2026, 10:00 Uhr
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