Das Kärnten - E-Book

das KÄRNTEN SPORT 15 Gewinnen mit “ Das Kärnten” Senden Sie eine Mail mit dem Betreff des Gewinnspiels und Ihrer Antwort an office@das-kaernten.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Freitag, 18. September 2026. Gewinnen Sie 1 von 2 Gutscheinen im Wert von jeweils 200 Euro von Wo ist der Hauptsitz von Hugo Boss? a) Metzingen (D) b) Graz (Ö) Betreff: Hugo Boss Gewinnen Sie 5 x 1 Gutschein im Wert von 100 Euro von Wo befindet sich Julius Meinl in Wien? a) 1090 b) 1010 Betreff „Meinl“ Betreff: City Arkaden 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 100 Euro von Wo befinden sich die City Arkaden? a) Klagenfurt b) Villach Helle Empörung herrscht bei den KACFans zu Beginn der Eishockey-Saison – es geht um „hohe Getränkepreise“. Viele Anhänger des Traditionsclubs fragen sich, ob sie mit diesen Preisen aufs Glatteis geführt werden sollen, schließlich wurden auch die Eintrittspreise für die Spiele in den letzten Jahren entsprechend angehoben. Kostete ein Bier in der vergangenen Saison noch 5,20 Euro, muss man jetzt 6,50 Euro hinblättern. Zudem stieg der Cola-Preis von 4,70 Euro auf satte 6 Euro. Dazu kommt noch der Becherpfand von je zwei Euro. In den sozialen Netzwerken wettern KAC-Fans gegen diese „überfallsartige Überteuerung!“ So kann man u. a. lesen: „Schämt euch! Mit diesen Getränkepreisen betreibt ihr eine gezielte Fan-Vertreibungsaktion. Irgend einmal muss Schluss mit dem Abkassieren sein – vor allem im Sport!“ Laut Martin Widrich, dem Gastronomiebetreiber der Heidi-Horten-Arena, fließen pro verkauftem Getränk rund 1,10 Euro in die Vereinskasse. Man habe sich, so der Gastronom, gemeinsam mit dem KAC auf diese Preise geeinigt. Laut KAC seien diese Erlöse ein wichtiger Teil der künftigen wirtschaftlichen Basis des Vereines, sowohl im Profi- als auch im Nachwuchsbereich. Während viele Eishockeyanhänger den Kopf schütteln, hat der KAC seit dem ersten Testspiel angeblich „keine Kritik in überproportionalem Maß wahrgenommen“. Das kann sich freilich noch ändern. Ein Fan: „Warum schaut man sich nicht nach weiteren Sponsoren um, statt uns auf diese Weise abzukassieren? Wenn das so weitergeht, werden Zuseher nicht mehr kommen …“ Laut Martin Widrich bringe die Preisgestaltung dem erfolgreichen Verein Mehreinnahmen im sechsstelligen Bereich. Übrigens – der Rekordmeister übernimmt das Cafe „Timeout“ in der Sepp-Puschnig-Halle. Fünf Tage voller Bewegung, Spiel und gemeinsamer Ausflüge erlebten rund 120 Kinder bei den diesjährigen Spittaler Kindersporttagen. Das beliebte Ferienangebot der Stadtgemeinde Spittal bot Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren die Möglichkeit, verschiedenste Sportarten kennenzulernen und aktiv auszuprobieren. Unter Anleitung engagierter Trainerinnen und Trainer standen dieses Mal Schwimmen, Boxen, Basketball, Tennis, Fußball, Volleyball, Skaten, Floorball und Eiskunstlauf (Trockentraining) auf dem Programm. Vormittags drehte sich alles um Sport und Bewegung, während am Nachmittag abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten wie Ausflüge, Badespaß und gemeinsame Erlebnisse für Begeisterung sorgten. Die Spittaler Kindersporttage fördern nicht nur Freude an der Bewegung, sondern bieten auch die Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen und verschiedene Vereine kennenzulernen. Gleichzeitig stellen sie für viele Familien eine wertvolle Ferienbetreuung dar. Empörte KAC-Anhänger ärgern sich über die„saftigen“ Getränkepreise Der Club kassiert bei Bier und Cola künftig mit. Hallen-Wirt verteidigt die Preiserhöhung. Zusätzliche Einnahmen fließen in Eishockeysport. 120 Kinder waren von den Spittaler Kindersporttagen total begeistert „Gut ausgebildet, schnell verkauft“ Wenn man sich den österreichischen Fußball heute anschaut, kann man auf der einen Seite wirklich stolz sein. Wir bilden hervorragende Fußballer aus. Unsere Spieler schaffen den Sprung nach Deutschland, England, Italien oder in andere große Ligen. Bei der WM sieht man wieder, wie viele Nationalspieler ihre Ausbildung in Österreich bekommen haben. Das spricht für unsere Trainer und unsere Nachwuchsarbeit. Aber irgendwann müssen wir uns auch die Frage stellen: Was bleibt eigentlich bei uns? Kaum spielt ein junger Bursche ein paar gute Monate, steht schon der erste Verein aus dem Ausland vor der Tür. Natürlich verstehe ich die Spieler. Wenn du mit 19 die Chance bekommst, in einer großen Liga zu spielen und ein Vielfaches zu verdienen, wirst du nicht sagen: „Nein danke, ich bleib noch drei Jahre in Österreich.“ Das hätte ich wahrscheinlich auch nicht gemacht. Für unsere Bundesliga ist das auf Dauer aber gefährlich. Wenn jeder, der drei gute Monate spielt, sofort verkauft werden muss, werden wir irgendwann wirklich nur noch zur Durchgangsstation. Dann bilden wir die Spieler aus, andere Ligen haben die Freude mit ihnen – und wir beginnen wieder von vorne. Früher haben Spieler über Jahre einen Verein geprägt. Die Fans haben sich mit ihnen identifiziert. Heute musst du teilweise schnell sein, damit du einen jungen Spieler überhaupt noch im österreichischen Trikot siehst, bevor er schon wieder weg ist. Natürlich kann ein österreichischer Verein finanziell nicht mit Deutschland oder England mithalten. Aber innerhalb unserer eigenen Liga sind die Unterschiede teilweise schon gewaltig. Manche planen den nächsten Europacup, andere müssen hoffen, dass ihnen im Sommer ein Spieler abgekauft wird, damit die Rechnung aufgeht. Auf Dauer kann das nicht der Anspruch einer professionellen Bundesliga sein. Und bei den Stadien muss man irgendwann aufhören, sich alles schönzureden. Die WSG Tirol spielt seit Jahren in Innsbruck, weil das eigene Stadion in Wattens die Anforderungen nicht erfüllt. Wir schreiben das Jahr 2026. Da sollte ein bundesligataugliches Stadion keine Zukunftsvision sein, sondern eine Grundvoraussetzung. Sonst brauchen wir uns über die Außenwirkung unserer Liga nicht wundern. Noch weniger verstehe ich, wenn bei der Präsentation gespart wird. Weniger Studios, weniger Rahmenprogramm, weniger Geschichten rund um die Liga – damit spart man vielleicht kurzfristig Geld, langfristig spart man aber auch Interesse weg. Wenn wir selbst unsere Bundesliga behandeln wie ein Produkt zweiter Klasse, warum soll sie der Zuschauer dann für erstklassig halten? Eine Liga lebt nicht nur von den 90 Minuten am Platz. Sie lebt von Spielern, Trainern, Diskussionen, Geschichten und Persönlichkeiten. Du kannst dein eigenes Produkt nicht ständig kleiner machen und gleichzeitig erwarten, dass es größer wird. Das funktioniert im Fußball genauso wenig wie beim Würstelstand. Und dabei ist das eigentlich Verrückte: Sportlich ist unsere Bundesliga momentan richtig interessant. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nicht mehr automatisch Monate vorher feststeht, wer Meister wird. Wir hatten spannende Titelkämpfe, enge Entscheidungen und mittlerweile können mehrere Vereine ganz vorne mitmischen. Genau darauf müsste man doch aufbauen. Ich will deshalb auch gar nicht alles schlechtreden. Im Gegenteil. Österreich hat gute Trainer, hervorragende Nachwuchsarbeit, interessante Vereine und vor allem genügend Fußballbegeisterung. Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht irgendwann nur mehr stolz darauf sind, wen wir alles fürs Ausland ausgebildet haben. Wir haben die Spieler, wir haben die Trainer und wir haben genügend Menschen, denen Fußball etwas bedeutet. Was mir fehlt, ist manchmal der Mut, unsere eigene Liga auch wirklich groß zu denken. Denn wenn wir uns selbst ständig damit zufriedengeben, Ausbildungsland und Sprungbrett zu sein, dürfen wir uns nicht wundern, wenn uns die anderen irgendwann auch genauso sehen. Klartext von Toni Polster Fotos: www.spittal-drau.at Auch Stadtchef Köfer zeigte sich von den sportlichen Kids begeistert. © Ulrik Hölzel - photography & design

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