Das Kärnten - E-Book

das 4 KÄRNTEN AKTUELL Neue Wege für nachhaltig straffe Haut Nach dem Sommer wünschen sich viele Menschen eine frischere, straffere Haut. Intensive Sonneneinstrahlung, Stress, Schlafmangel, Rauchen oder ein rascher Gewichtsverlust können die Haut belasten und eine frühzeitige Erschlaffung begünstigen. Mit einer Ultraschalltherapie steht eine innovative, nicht-invasive Methode zur Verfügung, die nicht nur kurzfristig für ein strafferes Hautbild sorgen soll, sondern die Hautqualität nachhaltig unterstützt. „Diese Methode arbeitet mit fokussiertem Ultraschall. Während der Behandlung wird die Gewebestruktur mit dem Ultraschallgerät präzise dargestellt. Dadurch kann die Energie gezielt in die gewünschte Gewebeschicht abgegeben werden. Die gesetzten Impulse regen die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion an. Diese natürlichen Strukturproteine sind wesentlich für Festigkeit und Elastizität der Haut.“ Für wen eignet sich die Behandlung? Eine Ultraschalltherapie kann sowohl bei ersten sichtbaren Zeichen der Hautalterung als auch präventiv eingesetzt werden. Bereits ab dem 30. Lebensjahr nimmt die natürliche Kollagenproduktion langsam ab und die Hautstruktur wird dünner. Eine frühzeitige Behandlung kann dabei unterstützen, die Hautqualität und Spannkraft möglichst lange zu erhalten. Besonders geeignet ist diese Behandlung für die Kinnlinie, den Hals-Wangen-Bereich und die Augenpartie. Auch beginnende hängende Wangen können so gezielt behandelt und die Gesichtskonturen wieder definierter wirken. Vor der Behandlung wird das Gewebe analysiert und die Anwendung individuell geplant. Die Ultraschallenergie wird gezielt in definierte Gewebeschichten eingebracht, ohne die Hautoberfläche zu verletzen. Während der Anwendung können je nach persönlicher Empfindlichkeit Wärme oder kurze Impulse wahrgenommen werden. Da es sich um eine nicht-invasive Methode handelt, ist in der Regel keine längere Ausfallzeit einzuplanen. Das Ergebnis entsteht schrittweise und wirkt dadurch besonders natürlich. Anders als bei einer sofortigen chirurgischen Straffung ist der Effekt nicht unmittelbar sichtbar. Der Körper benötigt Zeit, um die angeregten natürlichen Regenerationsprozesse umzusetzen. Erste Veränderungen der Hautqualität können nach etwa zwei bis sechs Monaten wahrgenommen werden. Im Unterschied zu einem Facelift, bei dem überschüssige Haut chirurgisch gestrafft werden kann, steht bei einer Ultraschallbehandlung die Anregung der körpereigenen Regeneration im Mittelpunkt. Ziel ist eine langfristige Verbesserung von Hautstruktur, Elastizität und Spannkraft – ohne operativen Eingriff. Univ. Doz. Dr. Barbara Zink Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Klagenfurt Auf den ersten Blick Von Dr. Barbara Zink © Patrick Connor Klopf Plötzlich leuchtet der Himmel! Eine gewaltige Druckwelle, die mehrere Hundert Stundenkilometer erreicht, verwandelt über 70.000 Häuser in ein riesiges Trümmerfeld. Rund 80.000 Menschen sterben sofort. Bei jenen Personen, die sich etwas weiter vom Epizentrum aufhalten, verursacht die Explosion unheilbare Lungenverletzungen und innere Blutungen. Zusammenstürzende Gebäude erschlagen hoffnungslose Seelen. Die Hitzestrahlung löscht Leben aus und entfacht einen höllischen Feuersturm. Es folgt radioaktiver Niederschlag, der schwarze Regen. Bei Verzweifelten verdampfen Hautschichten. Der gleißende Blitz brennt Schattenrisse von Personen in stehengebliebene Hauswände ein, ehe diese Menschen von der mörderischen Druckwelle fortgerissen werden. Diese grauenhaften Szenen ereigneten sich nach dem ersten Abwurf einer Atombombe im Zweiten Weltkrieg auf die japanische Stadt Hiroshima durch den US-29-Bomber „Enola Gay“ am 6. August 1945 um 8.15 Uhr. An den Spätfolgen durch radioaktive Strahlen von „Little Boy“ starben auf der Insel Honshu noch Hunderttausende Einwohner. Heute gilt die hochmoderne Metropole als Treffpunkt für Friedensaktivisten. Eine Delegation des Kärntner Renner-Institutes wurde kürzlich im Rahmen einer privaten Bildungsreise vom Bürgermeister der 1,2-Millionen-Stadt, Kazumi Matsui, im Rathaus empfangen. Das Stadtoberhaupt von Hiroshima (zu Deutsch „weitreichende Insel“) forderte dabei eine Welt ohne Nuklearwaffen. Der Bürgermeister, der die Kärntner als „Botschafter des Friedens“ bezeichnete, meinte: „Japan ist die einzige Nation, die die bitteren Folgen von katastrophalen Atombombenangriffen ertragen musste …“ Friedenspark In Hiroshima besuchten die Kärntner Reisenden auch den 12 Hektar großen Friedenspark, eine gepflegte Grünfläche in der Mitte der Stadt. Der Park soll an die Atomwaffenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki erinnern. Auf dem Gelände befinden sich eine Reihe von Gedenkstätten, darunter die Atombombenkuppel, eine Ruine der einstigen Industrie- und Handelskammer. Es sind die erhaltenen bauliche Überreste und Stützkonstruktionen nach der verheerenden Explosion im Jahre 1945, bei dem alle Bediensteten der Kammer ums Leben kamen. Auf dem dicht gedrängten Reiseplan stand zunächst ein Aufenthalt in der 14,5-Millionen-Hauptstadt Tokio mit neoerleuchteten Wolkenkratzern, höchst disziplinierten Verkehrsteilnehmern, dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen (mit „Schnabelgesicht“ und 320 km/h Höchstgeschwindigkeit), Ampeln mit fröhlichen Vogelgezwitscher (für Blinde), sauberen Straßen, ehrwürdigen Tempeln, diversen Museen, gewaltigen Buddha-Statuen, alten Burgen, gläsernen Hotelanlagen (sogar mit beheizten WC-Brillen), Essensbuden und kleinen Gaststätten. Hier vermischen sich Neuzeit mit hoch entwickelter Technologie und jahrtausendealte Tradition. In der österreichischen Botschaft in Tokio lud Botschafterin Mag. Sigrid Berka zu einem Empfang und informierte über die wichtigen Handelsbeziehungen zum „Land der aufgehenden Sonne“. Mit einem Handelsvolumen von jährlich rund 3,5 Milliarden Euro bleibt Japan nach China der zweitwichtigste Markt in Asien. In Kobe wohnte die Delegation einem gelungenen Konzert der Kärntner Geschwister Mira und Sara Gregoric bei. Danach präsentierte – ebenfalls in Kobe – die Kärntner Künstlerin Tanja Prusnik in der Tor Raod Gallery ihre zu dieser Zeit laufende Ausstellung. Die gebürtige Wolfsberger Architektin und Malerin Dip.-Ing. Tanja Prusnik arbeitete bereits im Vorjahr im Rahmen einer Künstlerresidenz auf der Insel Awaji-shima. Sie ist zudem Präsidentin des Wiener Künstlerhauses. Unter den Bildungsreisenden befanden sich Kärntens Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Gaby Schaunig, die sich als Kulturreferentin blendend mit der „weltoffenen“ Prusnik als „Repräsentantin der Kulturszene“ unterhielt, sowie Landeshauptmann a. D. Dr. Peter Kaiser mit „seiner“ Ulli, Renner-Institutsleiter Harry Koller mit Gemeinderätin MMag. Angelika Hödl, Ex-Nationalrat Mag. Walter Posch und Landtagsabgeordnete Ruth Feistritzer. Ebenfalls u. a. Mitglieder der Reisegruppe: Kärntens Fischervereinigungschef Mag. Eduard Blatnik mit Gattin Gabi, Primaria Dr. Ina Falke vom KH Waiern und FH-Professor Dr. Jürgen Schussman, Primarius Dr. Johann Gasser mit Psychologin Mag. Augustine Gasser, der Journalist Janko Kulmesch, Kindergartenpädagogin Mag. Barbara Lichtenegger, Christa Gaschler, Ing. Günther und Uta Tischler, Dr. Karin Holzweber-Wernisch, ÖBB-Experte Richard Schmied, Buchautor Prof. Dr. Harald Raffer mit Sieglinde sowie Pädagoge Dr. Andy Roth. Japan: Eine Kärntner Delegation als„Botschafter des Friedens“ Bildungsreisende des Kärntner Renner-Instituts wurden in Hiroshima vom Bürgermeister empfangen. Tanja Prušnik-Ausstellung in Kobe. Offizieller „Friedens-Empfang“ der Kärnten-Delegation im geräumigen Bürgermeisterbüro von Hiroshima: Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig dankte Stadtchef Kazumi Matsui (vorne sitzend) für das unermüdliche Bemühungen um eine internationalen Völker-Verständigung Foto: Magistrat Hiroshima Neben einigen Besuchen in verschieden Gastronomiebetrieben fand man sich zum Abschluss bei „Giorgi‘s Pub“ auf eine Italienische Jause ein Fotos privat Mit dabei auch „HSI“-Boss Rudi Egger, Toni Polster, Giorgi Pana & Heinz Knapp Auch die St. Veiter Fußball-Legenden v. l. Türk, Ludescher, Stifter, Plassnig, Pirker, Strohmaier, Suppan, Katnik, Strasser trafen sich am Wiesenmarkt ... Am ersten Wiesenmarktmontag besucht DAS KÄRNTEN traditionell mit Freunden den St. Veiter Wiesenmarkt. Diesmal mit dabei v. l. n. r. Rico Tuschek, PerDu Wirt aus Villach mit Edina, Sabine und Heinz Knapp, Toni Polster mit seiner Birgit

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