das KÄRNTEN AKTUELL 11 Die Arche steht für eine Art des Reisens, bei der nicht schneller Konsum im Mittelpunkt steht, sondern Qualität, Ruhe und bewusstes Erleben. Neben Natur, Bewegung und bewusster Küche bietet das Haus auch immer wieder besondere Erlebnisse. Große Zaubershows mit Niklas Ilmar Franke sorgen für Staunen und Leichtigkeit, während Ilmar mit seinen Cabaretabenden einen humorvollen Blick auf Alltag und Gesellschaft wirft. Gleichzeitig zeigt sich die besondere Handschrift des Hauses auch in vielen Details. Das Biokochbuch von Rosalinde gehört ebenso dazu wie die legendären Entstörplatten von Mag. Ilmar Tessmann, die weit über das Haus hinaus bekannt wurden und sogar im Umfeld der ASFINAG ihren Einsatz fanden. So entsteht eine Mischung, die im Urlaub selten geworden ist. Ruhe und Unterhaltung, Bodenständigkeit und ein gewisser Pioniergeist. Gerade in einer Zeit, in der vieles schneller wird, gewinnt das bewusste Innehalten an Bedeutung. Orte wie die Arche zeigen, dass nachhaltiger Tourismus nicht Verzicht bedeutet, sondern Qualität. Kaum zu glauben, aber jetzt gibt es tatsächlich einen Film über SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler. Weniger lustig als „Otto – Der Film“ aber umso skurriler. So stößt vielen übel auf, dass diese „Dokumentation“ mit jeder Menge Steuergeld gefördert wurde. So sollen mehr als 500.000 Euro öffentliche Mittel in das Machwerk geflossen sein. Ein Film, viele Fragen und jede Menge politischer Zündstoff. Die Dokumentation über den Aufstieg von SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler sorgt derzeit für heftige Turbulenzen auf Österreichs Politbühne. Was als Langzeitbeobachtung eines intensiven Wahlkampfs gedacht war, ist nun zum handfesten Streitfall geworden – inklusive harter Vorwürfe, empörter Reaktionen und der Forderung nach lückenloser Aufklärung. Wahlkampfstrategie hautnah Im Zentrum steht eine rund 97-minütige Doku. Dafür hat ein Filmteam Babler über Monate hinweg begleitet. Hautnah, ungefiltert, mitten im politischen Alltag. Gedreht wurde während des Nationalratswahlkampfs, also zu einer Zeit, als Babler noch nicht Teil der Bundesregierung war. Szenen aus dem Privatleben, hektische Momente vor TVAuftritten und Einblicke in interne Strategien sollen dem Publikum einen authentischen Blick hinter die Kulissen liefern. Überraschende Einblicke werden einem jedoch nicht beschert. Aber immerhin hat sich ein Parteichef getraut, sich von einem Filmteam abseits der eigenen Parteikanäle begleiten zu lassen. Im Nationalratswahlkampf 2024. So auch der Titel „Wahlkampf“. Der Film von Harald Friedl hatte beim Grazer Filmfestival Diagonale Uraufführung. Kritik an Image-Doku Kritiker sprechen von einem „Imagefilm“ mit politischem Beigeschmack und stellen die Frage, ob dafür öffentliche Gelder verwendet werden durften. Besonders laut fällt die Kritik aus den Reihen der Opposition aus. Dort ist von „Propaganda auf Kosten der Steuerzahler“ die Rede, von „Selbstinszenierung“ und sogar von einem „Skandal“. Die Vorwürfe haben es in sich: Es geht um mehrere hunderttausend Euro an Fördermitteln, die aus verschiedenen Töpfen geflossen sein sollen. Für viele ist das schwer nachvollziehbar. Gerade in Zeiten steigender Preise, in denen viele Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen. „Während sich Familien fragen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, wird hier Geld für politische Selbstdarstellung ausgegeben“, heißt es aus Kritikerkreisen. SPÖ kontert vehement Die SPÖ hält entschieden dagegen. Die Verantwortlichen betonen, dass es sich um ein völlig normales Förderverfahren gehandelt habe. Die Mittel seien von unabhängigen Gremien vergeben worden – ohne politischen Einfluss. Außerdem sei das Projekt lange vor Bablers Amtsantritt bewilligt worden. Auch der Regisseur selbst stellt klar: Es habe keinerlei Eingriffe in die künstlerische Gestaltung gegeben, der Film sei unabhängig entstanden. Schmähkritik vs. Abwegung Tatsächlich ist die Förderung von Filmprojekten in Österreich nichts Ungewöhnliches. Jahr für Jahr werden zahlreiche Produktionen unterstützt – von Spielfilmen über Dokumentationen bis hin zu experimentellen Formaten. Auch politische Stoffe gehören dazu. Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Wo endet legitime Dokumentation – und wo beginnt politische Werbung? Brisant wird die Debatte auch durch personelle Verflechtungen, die nun genauer unter die Lupe genommen werden. Kritiker sehen darin ein mögliches Netzwerk aus Politik und Kulturbetrieb, das sich gegenseitig begünstigen könnte. Alle Fördermittel für den Film wurden unter der schwarz-grünen Vorgängerregierung – also lange bevor Andreas Babler Kulturminister wurde – von Förderinstitutionen genehmigt. „Das Österreichische Filminstitut entscheidet über Förderungen durch eigenständige, unabhängige Jurys“, heißt es. Der Filmfonds Wien hat brav mitgezahlt. Ebenso der Filmfonds Wien, der brav mitgezahlt hat. Lustig, dass Bablers Heimatbundesland Niederösterreich ebenso Förderungen beigestellt hat. Vermutlich haben die darauf gehofft, dass Babler sich blamiert. Parlamentarische Anfrage Mittlerweile ist auch das Parlament eingeschaltet. Eine offizielle Anfrage soll klären, wie genau die Fördergelder vergeben wurden, wer an den Entscheidungen beteiligt war und ob es mögliche Interessenskonflikte gab. Die Erwartungen sind hoch. Nicht zuletzt, weil das Thema das Vertrauen in staatliche Institutionen berührt. H. K. Ruhe, Inspiration und viele ganz besondere Momente Das erste Ökohotel Österreichs und das erste Biohotel Kärntens. SEIT ÜBER 40 JAHREN. Mitarbeiter gesucht im Biolandhaus Arche Arbeiten, wo andere Urlaub machen Wir suchen motivierte Mitarbeiter/innen für folgende Bereiche: • Frühstücksdienst/Service • Housekeeping (Zimmerpflege) • Küchenhilfe INTERESSE? DANN MELDE DICH EINFACH BEI UNS - TEILZEIT BIS VOLLZEIT GANZJÄHRIG Biolandhaus Arche, Familie Tessmann, Vollwertweg 1a, 9372 Eberstein-St. Oswald, 04264 8120, www.bioarche.at ANZEIGE Babler – Der Film! Politische Werbung und Propaganda auf Steuerkosten Die Opposition wettert und spricht bei der Kino-Doku, die von Förderstellen genehmigt wurde, von einem Skandal für den Steuerzahler. Seminare im Biolandhaus Arche 10.–13.05.2026 Deep Intuition – Darrel Combs 22.–26.05.2026 Mindful Holy Days – Yoga 29.–31.05.2026 Ohne Brille wieder klarer sehen 04.–07.06.2026 Schamanische Lerngruppe Regenbogenjaguar 10.–14. 06.2026 Ruf der Seele 15.–20.06.2026 Ausbildung – Rituale gestalten & leiten – Stephan Leiter 04.–10.07.2026 Ashtanga Yoga-Wander-Urlaub 10.–13.07.2026 Lebensfreudetage – Samadhi 10.–12.07.2026 Im heilenden Feld der Pferde – Karin Brunner 16.–19.07.2026 Yoga Sommer-Retreat 2 Nächte für 2 Personen ab € 350,– inklusive Halbpension – der ideale Zeitpunkt, um den Frühling bewusst zu erleben und ein paar Tage wirklich abzuschalten. Umweltzeichen 001 im Jahre 1996 Magic Niklas Ilmar das wahrscheinlich beste Frühstücksbuffet Andreas Babler als Filmstar? Eine „fette“ Filmförderung für eine politische Dokumentation löst Diskussionen aus. Und die Frage: Wer fördert wirklich „gute Filme“? © Parlamentsdirektion/Thomas Topf
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