Das Kärnten - E-Book

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Wien Er ist seit 2010 Leiter des Landeskriminalamtes Kärnten und konnte in den letzten Jahren mit seinem engagierten Team zahlreiche heikle Fälle lösen: Oberst Gottlieb Türk, seit 1987 bei der Polizei (damals Gendarmerie). Türk begann seine Karriere auf dem Gendarmerieposten Bad Kleinkirchheim, wechselte dann zur Kriminalabteilung (Betrug) und absolvierte den Fachkurs „Kriminaldienst“, die Offiziersausbildung und die Mitteleuropäische Polizeiakademie. Zudem stand er als Referent in verschiedenen Funktionen im Einsatz und war als Stabskommandant tätig. Oberst Türk kämpft mit 130 Kriminalisten in 21 Fachbereichen gegen Verbrechen aller Art – von Mord über Suchtgift, Prostitution bis hin zur Bandenbildung. Bei grenzüberschreitenden Verbrechen arbeiten die Fahnder mit internationalen Polizeikräften wie Europol, Interpol oder dem FBI zusammen. Die Gangsterjäger greifen dabei auf modernste Fahndungsmethoden zurück, etwa auf DNA-Spuren, den digitalen Fingerabdruck oder Labortests. Wir sprachen mit Oberst Türk über die aktuelle Kärntner Kriminalstatistik. Bei einem Blick auf die aktuelle Kriminalstatistik in Kärnten: Welche Delikte überwiegen oder häufen sich? Wie sieht es mit der Aufklärungsquote aus? Welche Delikte sind zurückgegangen? Und welche neuen Formen der Kriminalität gibt es? Oberst Türk: Die Zahl der angezeigten Delikte in Kärnten ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf 25.532 Fälle gesunken. Die Aufklärungsquote bleibt mit 61,3 % weiterhin auf hohem Niveau und zeigt damit die hohe Effizienz der Landespolizeidirektion Kärnten. Der leichte Rückgang von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr ist marginal und unterstreicht die stabile Sicherheitslage im Land. Cyberkriminalität verlagert sich zunehmend in den digitalen Raum. Die Kärntner Polizei bearbeitete 2025 insgesamt 3.034 Delikte, das bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um minus 2,1 % bei der IT-Kriminalität, wobei 1.716 Internetbetrugsfälle angezeigt worden sind. Trotz eines leichten Rückgangs von minus fünf Prozent bei der Internetkriminalität bleibt das Niveau hoch und erfordert verstärkte Präventionsmaßnahmen. Die Internet-Betrugsfälle nehmen derzeit erneut zu. Bei den Gewaltdelikten verzeichneten wir einen leichten Anstieg von insgesamt 2,7 %, was einen bedauerlichen Höchstwert im Zeitraum von zehn Jahren markiert. Die Zahl der Überfälle auf Tankstellen, Wettbüros, Post- und Bankfilialen nimmt hingegen weiter ab. Als einzige Ausnahme im Bereich der sonst sinkenden Eigentumskriminalität kann man bei Einbruchsdiebstählen in Wohnungen einen Anstieg von 6,2 % im Vergleich zum Vorjahr feststellen. Wobei hier anzumerken ist, dass wir uns auf einem konstant niedrigen Niveau befinden. Nur als Beispiel – 2013 gab es 688 derartige Einbrüche. Die Eigentumskriminalität als Gesamtes ist rückläufig. Die Zahl der Eigentumsdelikte sank um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Klassische Delikte wie Einbruchdiebstahl, Autodiebstahl und Suchtmittelkriminalität sind rückläufig – ausgenommen Alkohol und Drogen im Verkehr. Die Zahl der KFZ-Diebstähle sank im Vergleich zum Vorjahr sogar um beachtliche 36,7 %. Cybercrime, insbesondere Internetbetrug und digitale Erpressung, nahmen in letzter Zeit weiter zu. Die Landespolizeidirektion und das Landeskriminalamt Kärnten warnen vor zunehmend komplexen, international vernetzten Kriminalitätsformen. Es wird deshalb verstärkt in Prävention und Ausbildung der Beamten investiert. Hier möchte ich das neue CyberCrime-Training-Center-Ausbildungszentrum des LKA Kärnten besonders hervorheben. Dort werden unsere Kolleginnen und Kollegen für die weitere Fallbearbeitung von internetbezogener Kriminalität speziell ausgebildet. In welchem Kärntner Bezirk überwiegen Gewalttaten, wo sind in erster Linie Eigentumsdelikte, zu finden? Türk: Besonders in den Ballungsräumen Klagenfurt und Villach sowie in den Bezirksstädten häufen sich mehr als im ländlichen Bereich Gewalt- sowie Eigentumsdelikte, vor allem im öffentlichen Raum und im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenkonsum. Dies ist natürlich, in gewisser Weise, der Siedlungsdichte und der Anbindung an internationale Verbindungen geschuldet. Die Suchtgiftproblematik bleibt bestehen, vor allem im Zusammenhang mit der Beschaffungskriminalität. Blicken wir einmal auf Zahlen im Bereich Klagenfurt Land: Hier wurden 2024 insgesamt 2277 Delikte registriert, 2025 waren es 2295, ergibt ein Plus von 0,8 % bei einer Aufklärungsquote von 60,8 %. Die Gesamtkriminalität im Raum St. Veit an der Glan umfasste 2024 exakt 1960 Delikte, 2025 1573 Strafanzeigen, also ein Minus von 19,7 % bei einer Aufklärungsquote von 59,2 %. Freilich existiert in allen Kriminalitätsbereichen immer eine Dunkelziffer, das sind nicht angezeigte Straftaten. Fazit: Kärnten weist eine stabile Sicherheitslage auf, mit einer hohen Aufklärungsquote und rückläufigen Zahlen bei klassischen Delikten. Gleichzeitig erfordert die Zunahme von Cyberkriminalität und Gewaltdelikten eine verstärkte Präventions- und Aufklärungsarbeit. Die Polizeidirektion und das Landeskriminalamt sind hier gut aufgestellt und reagieren mit gezielten Maßnahmen. Sie gelten als erfahrener Kriminalist und haben mit Ihrem Team schon zahlreiche heikle Fälle gelöst. An welche spektakulären Vorfälle erinnern Sie sich? Türk: Ja, da gibt es tatsächlich schon viele Erinnerungen. Speziell in Erinnerung bleiben uns vor allem auch die bislang ungelösten Fälle. Zu erwähnen wäre hier der ungelöste Mord an Reinhard O. aus dem Jahre 2015. Der Mann wurde in Klagenfurt kaltblütig erschossen. Erwähnenswert wäre auch die bislang ungeklärte bedenkliche Abgängigkeit mit Verdacht auf ein Gewaltverbrechen von Michaela G. aus dem Jahre 2006. Demgegenüber stehen aber auch sehr schwierige und gelöste Fälle, zum Beispiel begangen durch das medial als „okkulte Hexen“ bezeichnetes Frauentrio aus dem Raum Villach, denen in den Jahren 2018/19 ein Mord, Brandstiftungen und Betrugshandlungen in Millionenhöhe nachgewiesen werden konnten. Extrem spannend war auch der Mord an der italienischen Staatsbürgerin Anna T. aus dem Jahre 2008 in Völkermarkt. Der Fall konnte durch langwierige akribische kriminalpolizeiliche Arbeit 14 Jahre später im Jahre 2022 geklärt werden. Chefkriminalist: „Betrugsfälle im Internet nehmen weiter zu!“ 130 Beamte fahnden nach Verbrechern. Hohe Aufklärungsquote in unserem Bundesland. Die Zahl der digitalen Erpressungen steigt. Chefkriminalist Oberst Gottlieb Türk: „Gerissene Internet-Betrüger gehen immer raffinierter und mit neuen Tricks gegen ahnungslose Opfer vor!“ Foto beigestellt Wo befinden sich die City Arkaden? a) Klagenfurt b) Villach Die vollen Speisenkörbe vom Karsamstag habe ich noch gut vor Augen, die in diesem Jahr durch das warme und sonnige Osterwochenende noch herrlicher anzusehen waren. Beim Segnen der Speisen ist mir die gute Laune der Menschen und das Lächeln aufgefallen, das aus ihren Augen geblitzt hat. Die Menschen waren viel entspannter und leutseliger als sonst. Kann das vielleicht damit zusammenhängen, so überlegte ich mir, dass die sonnigen Farben, der Duft des Schinkens und die Rede von der Auferstehung nicht nur eine heitere Gestimmtheit, sondern auch einen positiven Blick auf die Welt und die anderen Menschen bewirkt haben. Und mir fiel dabei eine Studie von Barbara Fredrickson von der Universität Michigan ein, die schon vor mehr als 20 Jahren einen Zusammenhang einer positiven Emotion und einem wohlwollenden Miteinander der Menschen nachgewiesen hat. Ihre Untersuchungen von Personen, die Freude erlebten, haben gezeigt, dass der Drang zum Spielen stärker wird. Über bekannte Gesellschaftsspiele hinaus ist dieser Drang mit einem spielerischen Umgang, das heißt mit einer gewissen Leichtigkeit im Umgang mit problematischen Personen oder Situationen verbunden. Weiters konnte Fredrickson bei diesen Menschen eine erhöhte Zufriedenheit feststellen, die dann eine erhöhte Sensibilität zum Genießen hatten. Und bekanntlich sind Menschen, die genießen können, auch für andere genießbarer. Beim Vorbeigehen an den Speisenkörben mit den herrlichen Weihedecken ist mit neuerlich bewusst geworden, wie die Osterbotschaft eine Nachricht ist, die nicht nur die wichtigste aller jemals verlautbarten Informationen darstellt und zukunftseröffnend ist. Sie ist auch jene Botschaft, die das Zusammenleben der Menschen verändern kann. Denn feindselige Deutungsmuster, die zunächst davon ausgehen, das Schicksal und die anderen Menschen meinten es schlecht mit mir, fördern lebensverneinende Ängstlichkeit und aggressives Verhalten. Bräuche wie die Speisensegnungen werden wohl auch deshalb von den Menschen immer häufiger aufgesucht, weil sie deren wohltuende Wirkung spüren. Vielleicht sollte man während des Jahres öfters Speisensegnungen anbieten und vor allem zerstrittene und verfeindete Menschen zur Teilnahme einladen, die dann so lange Lob- und Jubellieder singen müssten, bis sie den Speisen miteinander teilten. Und schließlich würde ich dazu auch jene Leute einladen, die an den politischen bzw. militärischen Schalthebeln dieser Welt sitzen. Stellen Sie sich vor, diese Leute müssten alle mit ihrem Weihkorb vor mir stehen und ein Loblied auf jenen Gott singen, der uns ewiges Leben gibt. Sie würden vielleicht so manche Kleinkariert- und Dummheit einsehen. Sie würden dann bestimmt langsam anfangen ihre Speisen zu teilen, damit sie die kurze Lebenszeit zur Gewöhnung an jene Personen nutzen könnten, mit denen sie dann eine Ewigkeit in Frieden leben müssen. Gott im Wort Von Dompfarrer Dr. Peter Allmaier Positiver Blick auf die Welt © KhFessl

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