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das 8 KÄRNTEN AKTUELL Was gesagt werden muss Sepp, was machst Du? Der Auftritt von NEOSStaatssekretär Josef „Sepp“ Schellhorn in der ORFPressestunde ist zum Desaster für ihn und seine Partei geworden. Locker vom Hocker hat der als Instagram-Koch bekannt gewordene Hotelier vor sich hin philosophiert. Dabei hat er sich weder am Parteiprogramm der eigenen Fraktion orientiert, noch an das Koalitionsübereinkommen mit ÖVP und SPÖ gehalten. Er hat offenbar das gesagt, was er sich gerade gedacht hat. Das ist zwar durchaus sympathisch für einen Politiker, schlau ist es nicht. Kein Wunder also, dass dieser „originelle“ Auftritt prompt für Reaktionen gesorgt hat. Der erste Kritiker kam gleich aus den eigenen Reihen. So hat der pinke Abgeordnete Nikolaus Scherak seinem Staatssekretär öffentlich ausgerichtet, dass „er es ja super fände, wenn Personen, die von einer Partei für ein Staatssekretariat nominiert werden, sich das eigene Parteiprogramm mal zu Gemüte führen und für dieses kämpfen würden. Grund für die Unmutsäußerung des pinken Parlamentariers waren gleich mehrere Ideen des Staatssekretärs. So hat Schellhorn, angesprochen auf den Vorstoß seiner Partei, den Bundesrat abzuschaffen, gemeint: Der Bundesrat, bekanntlich die zweite Kammer des Parlaments, sei so konzipiert, dass dort die Landeschefs sitzen sollten. Wenn es diesen nicht zumutbar sei, sich damit zu beschäftigen, brauche man auch die LandeshauptleuteKonferenz nicht mehr. Diese prinzipiell nicht von der Hand zu weisende Meinung hat jedoch in der Sekunde zu einem Aufschrei der roten und schwarzen Landeschefs geführt. „Österreich ist eine föderale Republik. Die demokratischen Institutionen sind Säulen der Demokratie und Grundpfeiler der zweiten Republik. Mit diesen Institutionen gilt es sensibel umzugehen. Das Gleiche gilt für die Landeshauptleute-Konferenz“, meint etwa Wiens mächtiger SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig. Eine „unterschiedliche Auffassung“ vertritt auch Tirols Landeschef Anton Mattle. Er ist derzeit Vorsitzender der Konferenz und meint in Richtung Schellhorn: „Zu unserem Föderalismus gehören neun starke Bundesländer, mit dem Bundesrat eine fest verankerte Länderkammer und die Landeshauptleute-Konferenz, in der länder- und parteiübergreifend gut zusammengearbeitet wird.“ Aber auch Schellhorns Aussagen zu den Lohnnebenkosten sorgte innerparteilich für Aufregung. Eine solche sah er für 2027 als wenig wahrscheinlich an, sie müsse aber „am Ende der Reise“ – sprich Legislaturperiode – kommen, sagte er. Umgehend rückte daraufhin die pinke Wirtschaftskammerfraktion UNOS aus: „Dem widersprechen wir als Stimme der Unternehmerinnen und Unternehmer auf das Entschiedenste“, erklärte UNOS-Bundessprecher Michael Bernhard per Aussendung. Auch der pinke Generalsekretär Douglas Hoyos betonte daraufhin, dass die LohnnebenkostenSenkung weiter „absolute Priorität“ für die Partei in den anstehenden Verhandlungen zum Doppelbudget habe. Die Bundesregierung habe bereits im Ministerrat beschlossen, die Lohnnebenkosten bis zur Mitte der Regierungsperiode zu senken, an diesem Fahrplan halte man fest. Dem nicht genug, sprach sich der NEOS-Staatssekretär auch noch für das Modell „Österreich plus“ beim Bundesheer aus. Also acht Monate Grundwehrdienst plus zwei Monate verpflichtende Milizübungen. Er sei Anhänger davon, dass man sich an eine klare Empfehlung einer Kommission halten solle, so Schellhorn. Dass es bei den NEOS auch andere Meinungen gebe, stehe einer liberalen Partei zu. Während ob dieses Sagers bei der ÖVP bereits die Korken knallten und Generalsekretär Nico Marchetti einen „Schulterschluss“ ortete, rückte Schellhorns eigener Generalsekretär Douglas Hoyos aus, um klarzustellen, dass es sich dabei um eine Privatmeinung Schellhorns handle – und diese spiegle nicht den Verhandlungsstand wider. Große Freude mit dem launigen Schellhorn-Auftritt hatte jedenfalls die Opposition. „Wenn ein NEOS-Abgeordneter den eigenen Staatssekretär öffentlich attackiert und ihm vorwirft, vergessen zu haben, wofür er gewählt wurde, zeigt das den völligen Zerfall der Verlierer-Ampel. Selbst innerhalb der eigenen Partei bröckelt bereits jede Unterstützung“, erklärte die FPÖ-Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik. Besonders bemerkenswert sei, dass die Kritik mittlerweile immer öfter aus den eigenen Reihen komme: „Offenbar haben inzwischen selbst Abgeordnete der Regierungsparteien erkannt, dass diese Bundesregierung völlig überfordert und am Ende ist. Diese Regierung ist nicht nur inhaltlich gescheitert – sie zerlegt sich mittlerweile auch noch selbst. Staatssekretär Schellhorn sollte sich angesichts dieser massiven Kritik – die inzwischen sogar aus den eigenen Reihen kommt – selbst hinterfragen und zurücktreten und am besten gleich seine Regierungskollegen mitnehmen“. Sieht so aus, als würden wir nicht mehr lange einen Deregulierungsstaatsekretär haben. Denn die schärfsten Messer wetzen immer noch die eigenen Leute. Mit diesem Auftritt in der ORF-Pressestunde hat sich Schellhorn jedenfalls keinen Gefallen gemacht. Er ist angezählt! -suw Der Kriminalist Valentin „Volte“ Pirker jagt rund um den Wörthersee einen unheimlichen Serienmörder! Keine Angst – es handelt sich nur um einen spannenden Film. Den eifrigen Fahnder spielt der brillante Schauspieler Simon Schwarz, den Mörder der gebürtige Friesacher Robert Stadlober. Allegro-Produzent Helmut Grasser drehte 17 Tage in seiner Geburtsstadt Klagenfurt. So wurde u. a. im Hypo-Center, in der KAC-Halle und im Bleistätter Moor gedreht. Ebenfalls dabei: die Schauspielerin Julia Koschitz. Zur Handlung: Kriminalist Pirker, der von Wien nach Kärnten zurückkehrt, entdeckt gleich am ersten Tag auf einer Brücke über dem Lendkanal die Leiche eines Pfarrers. Zunächst will dem Mordermittler, der gerne dem Alkohol zuspricht, niemand glauben. Nur eine Kollegin unterstützt ihn. Bald steht fest – hier ist ein Serienkiller am Werk. Auch das ehemalige Ebentaler Restaurant Grimm wurde kurzerhand zum Filmset umgewandelt. Unser Foto zeigt Schauspieler Simon Schwarz, alias Valentin Pirker, mit der Ebentalerin Evelin Piketz. Restaurant-Eigentümerin Piketz schwärmt von Schwarz: „Ein toller und sympathischer Mann – er ist schon am Klagenfurter Stadttheater aufgetreten und in den Franz-Eberhofer-Krimis zu bewundern ...“. Übrigens – Simon Schwarz, ein Meister des schwarzen Humors, besuchte bei einer Filmpause auch das Sozialpsychiatrische Tageszentrum von pro mente Kärnten. Am 1. April starteten sechs neue Feuerwehrmänner ihre sechsmonatige Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Klagenfurt. Feuerwehrreferent Bürgermeister Christian Scheider war persönlich vor Ort, um viel Erfolg zu wünschen. Sechs Monate intensives Training warten auf die neuen Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt. Mit 1. Oktober sollten sie planmäßig in den 24-Stunden-Wechseldienst überstellt werden. Die Grundausbildung besteht sowohl aus theoretischen, als auch praktischen Inhalten, u. a. Chemie- und Atemschutz, Rettungsschwimmerausbildung, Fahrzeugkunde. Die angehenden Feuerwehrmänner sind allesamt Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr und haben somit bereits Vorkenntnisse. „Jedes Mitglied bei der Feuerwehr ist essenziell und unverzichtbar für die Sicherheit der Bevölkerung in unserer Stadt. Umso wichtiger ist die Grundausbildung mit ihrem intensiven Training. Ich heiße die angehenden Feuerwehrmänner herzlich willkommen und wünsche viel Erfolg für die bevorstehende Ausbildung“, so Feuerwehrreferent Bürgermeister, Christian Scheider. Die Grundausbildung ist bei allen Berufsfeuerwehren in Österreich einheitlich geregelt. Damit wird gewährleistet, dass jeder Berufsfeuerwehrmann in Österreich die gleiche Ausbildung hat. Schülerinnen und Schüler der HTL 1 Lastenstraße haben mit ihrem Siegerprojekt des Klima-Ideenwettbewerbs den Vorplatz der Schule klimafit gestaltet und damit einen neuen Begegnungsraum für die Öffentlichkeit geschaffen. Ähnliche Projektideen mit positiver Wirkung auf Klima- und Umweltschutz in Klagenfurt können bei der heurigen Ausgabe des Klima-Ideenwettbewerbs noch bis 10. Mai 2026 eingereicht werden. Der Klima-Ideenwettbewerb des „Smart Climate Lab Klagenfurt“ in der Bahnhofstraße 19 ging im Vorjahr erstmals über die Bühne. 20 Projekte mit positiver Klima- und Umweltwirkung wurden eingereicht, aus denen eine Fachjury sieben Siegerprojekte kürte. Zu den Gewinnern gehört auch die HTL 1 Lastenstraße, die zuvor bereits das Photovoltaikprojekt „GREENsChOOLENERGY“ gemeinsam mit der Stadt erfolgreich umgesetzt hat. Mit ihrem Siegerprojekt „sChOOLGREENSPOT“ hat die Schule ihre erfolgreichen Klimaschutzmaßnahmen weiter ausgebaut. Am Vorplatz der HTL, der in Anlehnung an den Wörthersee mit einem auffälligen blauen Bodenbelag gestaltet ist, haben die Schülerinnen und Schüler einen öffentlich zugänglichen, ökologisch gestalteten Begegnungsraum geschaffen. Der neue „GREENSPOT“ vor der Schule wirkt als grüne Oase gegen urbane Hitzeinseln und fördert Biodiversität, Umweltbildung und soziale Teilhabe. Mobile Pflanzeninseln, Wasserelemente und regionale Materialien machen den Platz in den wärmeren Monaten flexibel nutzbar. „Die Schülerinnen und Schüler zeigen mit ihrer nachhaltigen Platzgestaltung, wie aus einer smarten Idee ein neuer, klimafitter Begegnungsraum für alle Bürger in unserer Stadt wird“, lobte Klima- und Umweltschutzreferent, Vizebürgermeister Patrick Jonke kürzlich bei einem Lokalaugenschein. Jagd auf Serienmörder Neue Feuerwehrmänner treten Ausbildung an HTL verwandelt Vorplatz in „sChOOLGREENSPOT“ Foto privat © StadtKommunikation/Zechner © StadtKommunikation/Spatzek Sanfter Start in den Frühsommer Der Frühling ist da und nicht nur die Natur ist wieder erwacht, auch uns zieht es vermehrt hinaus. Gesellschaftliche Anlässe, an denen wir uns von unserer schönsten Seite zeigen wollen, nehmen zu. Um unser inneres Strahlen ein wenig von außen zu unterstützen, sind Botulinumtoxin und Hyaluroninjektionen bewährte Helfer. Botulinumtoxin und Hyaluronsäure sind die beiden häufigsten, einfachsten und schnellsten Methoden, um Falten dauerhaft zu reduzieren. Durch das vermehrte Sonnenlicht kneifen wir unsere Augen unbewusst zusammen – dadurch fördern wir die Bildung von sogenannten Krähenfüßen. Um dem entgegen zu wirken, ist der Frühsommer der richtige Zeitpunkt zur Anwendung von Botulinumtoxin. Unsere Lachfältchen, die von einem glücklichen und fröhlichen Leben erzählen, prägen sich im Laufe der Zeit immer stärker aus. Auch hier ist Botulinumtoxin das Mittel der Wahl. Der Arbeitsalltag verlangt oft starke Konzentration von uns – dadurch legen wir unsere Stirn unbewusst in Falten. Im Laufe der Zeit vertiefen sich diese Stirnfalten und auch die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen prägt sich ein. Eine Botulinumtoxin-Instillation blockiert die Reizübertragung vom Nerv auf den Muskel; dadurch bleibt der Muskel im entspannten Zustand, die Falten glätten sich und Stirn, Zornesfalte sowie Krähenfüße wirken wieder entspannt. Botulinumtoxin ist bereits seit den 1980erJahren weltweit in der Faltenbehandlung im Einsatz. Es ist langfristig erprobt und ein zuverlässiges Mittel gegen die störenden Falten im Stirn- und Augenbereich. Auch „Bunny Lines“ (Nasenfalten, die durch das Rümpfen der Nase entstehen) sowie Kinnfalten können durch fachgerechte, professionelle Dosierung zu einem schönen Ergebnis führen, ohne dabei die Beweglichkeit im Mundbereich wesentlich einzuschränken. Hyaluronsäure ist ein wichtiger körpereigener Bestandteil der unter anderem im Bindegewebe und der Lederhaut vorkommt und in der Haut für Straffheit und Geschmeidigkeit sorgt. Mit zunehmendem Alter wird der Anteil an Hyaluronsäure und Kollagen in der Haut weniger; die Lederhaut verliert dadurch an Volumen, schrumpft und lässt Falten entstehen. Die als „Filler“ verwendete Hyaluronsäure wird durch eines biochemischen Produktionsverfahrens synthetisch hergestellt. Mit ihrer Hilfe kann das verminderte Volumen in der Haut wieder „aufgefüllt“, Falten nachhaltig ausgeglichen und sogar ganze Gesichtspartien neu modelliert werden. Hyaluronsäure kommt vorzugsweise bei ausgeprägter Nasolabialfalte, bei Mundwinkelfalten, Oberlippenfalten (Raucherfältchen, Plisséfältchen), bei Marionettenfalten und zur Lippenaufspritzung bzw. Lippenrandauffüllung zum Einsatz. Falten werden geglättet und fehlendes Volumen von innen ausgeglichen. Dadurch erreicht man eine optische Verjüngung, das Gesicht wird wieder weich gezeichnet. Ein schöner, wohlgeformter Kussmund oder Wangenaufbau sind möglich. Die von mir als Fachärztin verwendeten Produkte bestechen durch höchste Qualität und gute Verträglichkeit. Wie bei allen Behandlungen im Gesicht liegt das Hauptaugenmerk dabei auf einem sichtbaren, aber natürlichen Ergebnis. So verhelfe ich Ihrem Gesicht auch ohne Operation zu einem jugendlichen, strafferem und gesünderem Erscheinungsbild! Univ. Doz. Dr. Barbara Zink ist Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Klagenfurt Auf den ersten Blick Von Dr. Barbara Zink © Patrick Connor Klopf

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