Das Kärnten - E-Book

das 12 KÄRNTEN LESERBRIEFE Großmärkte als Abkassierer! Gratulation zum letzten „Zeitraffer“-Kommentar! Man stellt sich wirklich die Frage, warum die Damen und Herren vom Klagenfurter Stadtsenat eine umfassende Prüfung durch den Landesrechnungshof verhindern wollen und sich dabei auf den Datenschutz ausreden. Vermutlich fürchtet man, dass die unabhängigen Kontrollore zahlreiche „dunkle“ Vorgänge und weitere Skandale ans Licht der Öffentlichkeit bringen. Man denke nur an das monatelange Streiten um ein Budget! Nachdenklich stimmt auch das unverschämte Abkassieren, das bei gewissen Großmärkten in Klagenfurt eingeführt worden ist. Nach dem Erscheinen von „Das Kärnten/ Klagenfurt“ hat der Viktringer Penny-Mark zusätzlich etliche weit sichtbare Warntafeln aufgestellt – mit Hinweisen auf maximal 1,5 Stunden Parkerlaubnis und mit zahlreichen Klauseln, die nicht einmal ein Versicherungsvertrag enthält und ein Normalsterblicher jemals liest. Man fühlt sich wie auf einem abgeriegelten Militärgelände, auch wenn der Konzern nach der berechtigten Kritik eine halbe Stunde zusätzliches Parken erlaubt. Natürlich muss man gegen unverschämte Dauerparker vorgehen, aber die fetten Strafen der Wiener Park & Control sind eine reine Kundenvertreibungs- und unnötige Geldbeschaffungsaktion. Solche Praktiken wendet u. a. auch die Hofer-Filiale in Waidmannsdorf an. Und warum wird der Datenschutz mit Füßen getreten, wenn die Wiener Firma die Kennzeichenbesitzer polizeilich abrufen kann? Ich kaufe nur mehr in Großmärkten ein, die ein Restaurant besitzen – dort gibt es keine „Straf-Gelände“! Oder ich kaufe künftig verstärkt im Internet. Rosa P., Klagenfurt Babler-Film Laut Medienberichten lockte die Doku über SPÖ-Chef Andreas Babler mit dem Titel „Wahlkampf“ nicht einmal 895 Besucher in die Kinos. Rechnerisch entspricht das rund 617 Euro Steuergeld pro Zuschauer. Das ist kein Kulturprojekt, das ist rote Eigenwerbung auf Kosten der Steuerzahler. Wenn ein Film floppt, dann trägt normalerweise der Produzent das Risiko. Hier zahlt die Allgemeinheit für parteipolitische Propaganda. Ich wäre also dafür, dass die Fördermittel zurückgezahlt werden! Insgesamt sind immerhin 553.000 Euro an öffentlichen Mitteln für diesen Film aufgewendet! Bruno K., 37, empörter Steuerzahler Polizei Es ist eine Sauerei der Sonderklasse, Kriminalbeamten die Schwerarbeiterpension zu streichen. Hier wird offenbar mit voller Absicht versucht, verdienten und erfahrenen Kriminalbeamten ihre wohlverdiente Schwerarbeiterpension zu stehlen. Der Gipfel der Frechheit ist aber die Begründung, wonach die Arbeit der Kriminalpolizei angeblich nicht der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit diene. Das ist eine Verhöhnung. Offenbar hat man im ÖVP-Innenministerium völlig den Bezug zur Realität und zur eigenen Exekutive verloren. Der bürokratische Wahnsinn, der in den Schreiben der Landespolizeidirektionen zum Ausdruck kommt, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Dort heißt es wörtlich, „dass ausgeübte Ermittlungen, welche ausschließlich dem kriminalpolizeilichen Exekutivdienst zuzuordnen sind, NICHT der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit dienen!“ Ich lade den Herrn Minister gerne ein, einen Tag bei mir auf der Dienststelle zu verbringen! Der wird staunen! B. V., Polizist, Name der Redaktion bekannt Pflege Neueste Recherchen über die Begutachtungspraxis der Sozialversicherungen haben ergeben, was schon lange vermutet wurde. Schwerkranke laufen Gefahr, durch veraltete, wissenschaftlich überholte Gutachter-Narrative systematisch aus ihren berechtigten Ansprüchen gedrängt zu werden. Es geht um Pflegegeld, Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen, den Grad der Behinderung und damit verbundene Nachteilsausgleiche – und damit oft um die materielle Existenz der Betroffenen. Besonders gravierend ist, dass PVA und ÖBAK bisher öffentlich betont haben, es würden keine medizinischen Inhalte in Schulungen vermittelt – nun aber interne Unterlagen auftauchen, die das genaue Gegenteil nahelegen. Wenn man sich anschaut, wie wissenschaftliche Arbeiten und Krankheitsdiagnosen ignoriert werden, ist das nicht nur eine fachliche Verfehlung. Das ist ein massiver Wider spruch zu den bisherigen öffentlichen Aussagen und ein Vertrauensbruch gegenüber den Betroffenen, die völlig zu Unrecht um ihre Leistungen gebracht wurden. Theresa T., 49, pflegende Angehörige Stundenlanges Warten Stundenlanges Warten in Erstaufnahmezentren sind in meist überfüllten Spitälern leider keine Seltenheit, dabei wird die Geduld der Wartenden oft auf eine harte Probe gestellt. Kürzlich war ich allerdings im sonst renommierten Klagenfurter Unfallkrankenhaus, in dem ich nach einem Sturz mit starken Schmerzen acht Stunden warten musste, bis ich nach der Aufnahme, dem Röntgen-Befund und die entsprechende Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen konnte. Ich war allerdings nicht die einzige Patientin, die eine gefühlte „Unendlichkeit“ auf eine ErstBehandlung warten musste. Ärzte und Schwestern der Notfallambulanz waren offensichtlich überfordert, man hätte aber (wie es auch auf den Wänden vermerkt wird) Schmerz-Patienten oder rasch zu behandelnde Verletzte vorziehen müssen. Irgendwo stand auch ein Plakat der Allgemeinen Unfallversicherung. Da konnte man lesen: „Eingeschränkter Ambulanzbetrieb aufgrund zentraler EDV-Systemumstellung. Es können mehrstündige Wartezeiten entstehen“. Vielleicht stimmen Gerüchte, dass sich kaum mehr Ärzte für ein Spital interessieren, das (vielleicht doch) ins Klinikum übersiedelt? Ein Drittel eines Tages möchte ich aber nicht mehr damit verbringen, auf die digitale Anzeige-Eintrittstafel zu starren und zu hoffen, endlich meinen Namen darauf lesen zu können! Eine betroffene Klagenfurterin (Adresse erliegt) Neos für Senioren unwählbar Die Ankündigungen von Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger das Pensionsalter definitiv anheben zu wollen, ist der Startschuss für den finalen sozialpolitischen Kahlschlag. Diese Partei macht ausschließlich Politik für junge Menschen. Für Senioren sind die woken Pinken unwählbar! Wenn Meinl-Reisinger davon spricht, dass eine Mehrheit der Bevölkerung für eine Anhebung des Pensionsalters sei, muss man sich schon fragen, wo sie diese Weisheit her hat – wohl aus einer Umfrage in ihrem Neos-Parlamentsklub. Die Realität ist, dass die Bürger in unserem Land, die ihr Leben lang geschuftet haben, um sich eine verdiente Pension zu sichern, von dieser Regierung verraten und verkauft werden. Die Pensionen sind ein hart erarbeitetes Versicherungsrecht, das sollten auch die abgehobenen Neos zur Kenntnis nehmen. Selma H., 69, Pensionistin & ehemalige Neos-Wählerin Das liebe Geld Mit dem lieben Geld scheinen es auch zwei Bürgermeister in Kärnten nicht so genau zu nehmen. In Klagenfurt wurde BGM Scheider nach 30.000 Euro teuren Alleingängen und zwei Gutachten des Steuerberaters U. Kraßnig ohne Gemeinderatsbeschluss von der Gemeindeaufsicht bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Und von Keutschachs Bürgermeister G. Oleschko fordert man rund 50.000 Euro zurück. Laut Scheider sei doch kein Schaden entstanden, Oleschko wehrt sich. Zum Schluss zahlt ja wieder einmal alles der Steuerzahler. Manfred P,. Klagenfurt Senden Sie uns Ihren Leserbrief an: redaktion@das-kaernten.at ENDLICH IN GANZ ÖSTERREICH ERHÄLTLICH. MurelliSujett_Billa.pdf 1 29.08.2023 15:02:38 ANZEIGE

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