Das Kärnten - E-Book

das 2 KÄRNTEN AKTUELL IMPRESSUM: Die Agentur – Verlag – Heinz Knapp Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-kaernten.at Chef-Redakteur: Dr. Harald Raffer, h.raffer@das-kaernten.at Grafik: Daniel Knapp, d.knapp@das-kaernten.at Lektorat: Alfred Eichhorn Druck: CARINTHIA GmbH & Co KG Kolumnisten: Dr. Barbara Zink, Dompfarrer Dr. Peter Allmaier, Toni Polster Mag. Peter Weitzel, Dr. Günter Schmiedauer, Karl Ploberger Vertrieb: Österreichische Post AG, Villach Verlagsadresse/ Rechnungswesen: Die Agentur - Unabhängige Monatszeitung, Chorturmblick 1, 9020 Klagenfurt Offenlegung gem. § 25MedienG: Online: www.das-kaernten.at Bei Bezahlte Anzeigen, PR-Artikeln & namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 11.06.2026, 10:00 Uhr Schachern um Posten Geschätzte Leserinnen, verehrte Leser! Zunächst ein herzliches Danke für die vielen positiven Reaktionen auf die letzten beiden Ausgaben! „Das Kärnten“ (Ausgabe Mittelkärnten) berichtet als Monats-Postwurfzeitung unabhängig, parteifrei und sieht sich nur den Lesern gegenüber verpflichtet. Wobei wir schon beim ersten Thema wären – der von allen Parteien stets in Abrede gestellte, aber nach wie vor beliebte „Postenschacher“! Jüngstes Beispiel: Die Ernennung von Peter Turni als Bezirkshauptmann von Feldkirchen. Mag der 34-jährige Jurist ein durchaus fähiger Kopf sein, die Optik bleibt schief. Bei Turni handelt es sich nämlich um den ehemaligen Büroleiter von Alt-Landeshauptmann Peter Kaiser (SP). Aber in Kärnten ist es schon lange Tradition, dass ranghohe Mitarbeiter von Regierungsbüros mit Spitzenposten versorgt werden. Das reicht in die Sima- bzw. Wagner-Ära zurück, wo auch schon Mitarbeiter zu Bezirkshauptleuten mutierten. Freilich avancierten auch Zernatto (VP)-, Haider (FP/BZÖ)- und Dörfler-Vertraute in entsprechende Ämter. Noch eine Reihe von möglichen Versorgungsposten quer durch alle Parteien könnten genannt werden, z. B. Ämter in der Bildungsdirektion, in der Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft KABEG (wo ein Ex-SP-Landeshauptmann-Mitarbeiter Ende des Jahres in die Privatwirtschaft wechselt und der Neue laut FP angeblich schon feststand), in der Sicherheitsdirektion, im Landes-Bürgerservice, in den Landesgesellschaften, in der Nationalpark-Spitze, der Raumordnung, im Frauenbeauftragten-Büro oder der Gemeindeabteilung. Eine rote Stadträtin stieg nach ihrer kaum erwähnenswerten Polit-Karriere zur Patientenanwältin auf („zwischengeparkt“ als Aufsichtsrat bei der Messe, in der ihr ein SP-Tourismusexperte folgte). Wie gesagt – die Liste ist nicht vollständig! Man denke etwa an den ORF. Zuletzt wurde uns „Postenschacher“ durch die (nicht rechtskräftige) Verurteilung des zurückgetretenen VPBundes-Klubobmannes August Wöginger vor Augen geführt, der aus parteipolitischen Motiven einem VP-Bürgermeister einen Vorstandsjob im Finanzamt Braunau zugeschanzt haben soll. Wöginger bestritt das. Ein Wort der Entschuldigung blieb bisher aus. Unverschämte PVA-Gutachter Wie kürzlich bekannt wurde, sind PVA-Gutachter mit Unterlagen geschult worden, die nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Ein Skandal!!! Viele Kärnterinnen und Kärntner, die durch Krankheiten, Unfälle, geistige oder körperliche Behinderungen kaum mehr arbeiten können, wurden von gewissen Gutachtern, meist Medizinern im Solde der PVA, regelrecht „gequält“ – nämlich mit unverschämten Gutachten, die einem Amtsmissbrauch gleichen! So wurde einer schwerst behinderten Frau von einer Ärztin ausgerichtet, dass sie ja noch Briefe abstempeln könne. Bei einer Klagenfurter Pensionsansuchenden, die jahrzehnte selbst bei Ärzten gearbeitet hat und auf schwerste Operationen verweisen konnte, hatte eine junge PVA-Ärztin die Unterlagen gar nicht angesehen und die Frau wie eine lästige Bittstellerin behandelt. Hier gehört aufgeräumt. Ich will nicht behaupten, dass so mancher Mediziner, der kaum eine Praxis führen kann, sich in die PVA verirrt – das wäre falsch! Auch darf man Faulpelzen, die nicht arbeiten und dem Staat auf der Tasche liegen wollen, keine Frühpension durchgehen lassen. In Schulungen soll aber PVA-Medizinern beigebracht worden sein, wie man Sozialleistungen blockiert! Da bleibt einem die Spucke weg! Experten sprechen von fehlendem Fachwissen gewisser PVA-Untersucher, die Diagnosen ignorieren. Da zeigen sich erfahrene Mediziner schockiert. Wobei wir auch gleich bei der Österreichischen Gesundheitskasse sind – dort hat man manchmal den Eindruck, dass gewisse parteipolitisch motivierte Aktionen „von oben“ verordnet werden. Wer erinnert sich noch an die Aussage der damaligen Gesundheitsministerin Beate Klein-Hartinger (FP)? Sie meinte sogar: „Die beworbene Patientenmilliarde durch die Zusammenlegung mehrerer Kassen war nur ein MarketingGag …“ Wer kann da noch lachen? Alle sprechen von ihr, fürchten oder bewundern sie: Die „Künstliche Intelligenz“ (KI). Wird sie Jobs kosten oder neue Arbeitsplätze schaffen? Dabei ist künstliche Intelligenz längst im betrieblichen Alltag angekommen. Sie stärkt Kärnten als innovativen Standort. KI verändert Geschäftsmodelle, steigert Effizienz und eröffnet neue Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette – vom Kundenservice über Produktion bis hin zu Marketing und Verwaltung. Um im Wettbewerb zu bestehen, gilt es diese Technologien rasch und gezielt zu beherrschen und einzusetzen, 21 Prozent der Gesamtwirtschaft nutzt die KI aktiv, so die Wirtschaftskammer Kärnten. Besonders häufig kommt KI bei Recherchen, Textgenerierungen und Übersetzungen zum Einsatz. Das erinnert an die wunderbare Alltagsgeschichte im Erzählband „Die Frau im Kasten“ mit dem Titel „Der Schriftsteller“. Dabei geht es um einen erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Literaten, der von seinem Verlagslektor als Schwindler überführt wird, weil seine großartigen Texte alle von der KI stammen. Der als Textdieb entlarvte und geschmähte Mann flieht ins Ausland und macht sich in Übersee erneut einen Namen als „literarische Entdeckung mit europäischen Wurzeln“. Der „Zeilen-Ganove“ hat wieder mit KI gearbeitet … EDITORIAL von Heinz Knapp FRIESSNEGGER AUTOHAUS GmbH St. Veit/Glan, Völkermarkter Straße 45, T 04212/5919, www.toyota-friessnegger.at T 04212/5919, www.toyota-friessnegger.at elektrisch präsentiert die aktuellen TOYOTA-HITS - kommen sie bei uns vorbei ... BEREIT FÜR ABENTEUER? ENTDECKE DEN bZ4X Touring Der Toyota bZ4X Touring ist der vollelektrische Familien-SUV mit dem Platz, der Reichweite und der Performance, um alles mitzumachen. 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