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das KÄRNTEN AKTUELL 3 Kommunaler Sozialwohnbau Bei den vergangenen Gemeinderatswahlen hat die KPÖ in der Städten Graz und Salzburg vor allem auf das Thema Wohnen gesetzt. Auch in Innsbruck hatte die KPÖ einen Achtungserfolg mit diesem Thema zu verzeichnen. Anscheinend brennt dieses Thema den Menschen in den Kommunen unter ihren Fingernägeln. Könnte dieses Thema auch bei der kommenden Gemeinderatswahl in Klagenfurt zum entscheidenden Faktor für einen Erfolg werden? Blicken wir rund fünfzig Jahre zurück. Damals wurde der kommunale Sozialwohnbau der Stadt Klagenfurt eingestellt. Die damalige SPÖ-geführte Stadtregierung meinte, dass dafür ohnehin kein Bedarf mehr bestehen würde. Wohnbau wurde den vor allem den gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften sowie privaten Immobilienentwicklern überlassen. Unter dem ÖVP-Bürgermeister Harald Scheucher wurde anlässlich der EURO 2008 ein weitere Verschlechterung bei den gemeindeeigenen Sozialwohnanlagen beschlossen. Aus Ermangelung von Finanzmitteln hat man die noch bestehenden Wohnungen in eine eigene Gesellschaft ausgelagert, um dann am Kreditmarkt Geldmittel für den Drittelanteil der Stadt für den Stadionbau aufzutreiben. Die Stadt war damals schon knapp bei Kasse und die Banken wollten Sicherheiten. Interessantes Detail am Rande, damals konnte man allerdings nur die Hälfte der Wohnungen belehnen, weil die andere Hälfte noch mit der Wohnbauförderung des Landes belastet war. Jetzt hat der SPÖ-Vizebürgermeister Ronald Rabitsch das Thema soziales Wohnen aufgegriffen und hat überraschenderweise zumindest schon bei seinem FSB-Vizebürgermeisterkollegen Jonke Unterstützung bekommen. Grüne und FPÖ überlegen noch und wie zu erwarten, vertreten ÖVP und Neos eher die Immobilienlobby. Allerdings soll nicht die Stadt selbst, obwohl Gemeinnützigkeit gegeben wäre, neue Wohnungen bauen, sondern dafür soll eine eigene Gesellschaft gegründet werden. Auch hier ist die klamme Finanzlage der Stadt Grund für diese Entscheidung. Eines ist aber klar. Die Stadt braucht wieder einen kommunalen Sozialwohnbau, weil die Genossenschaften mit ihren mittlerweile horrenden Grund- und Baukostenzuschüssen vielen Menschen günstige Wohnungen mit einer großen Hürde versperren. Von den privaten Trägern brauchen wir ohnehin nicht reden. Damit könnte ein historischer Fehler wieder korrigiert werden. Nur mit der Konkurrenz von günstigen Sozialwohnungen werden die Genossenschaften und privaten Bauträger ebenfalls zur Vernunft gebracht. G. Nischelwitzer, MBA, war Obmann der Zentralpersonalvertretung der Landesregierung Genau betrachtet Von Gernot Nischelwitzer Neue Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Gutes tun und Blut spenden gehen Kärntner Messen mit Rekordjahr 2025 Kürzlich fand die Angelobung von sieben Steuerberaterinnen und Steuerberatern sowie drei Wirtschaftsprüferinnen im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung statt. Für diese Leistung gratulierte Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig. Zu den frisch angelobten und geehrten Steuerberaterinnen und Steuerberatern zählen: Kajetan Felderer aus Wien, Sabrina Marktl aus Ruden, Philipp Michitsch aus Förderlach, Nina Pipp aus Paternion, Lisa Prodinger aus Predlitz, Markus Pulsinger aus Wolfsberg-Priel und Bernhard Staudacher aus Wien. Geehrt wurden zudem die drei kürzlich bestellten Wirtschaftsprüferinnen Paula Aichwalder aus Klagenfurt, Julia Florian aus Ferlach und Sandra Sarić aus Feistritz/Gail. Eine gute Tat ist oft schnell vollbracht. Das Österreichische Rote Kreuz Kärnten ruft zur Blutspendeaktion auf: Im Juli gibt es wieder an mehreren Tagen die Möglichkeit, an unterschiedlichen Orten Blut zu spenden. Do., 2. Juli, 10 bis 18 Uhr ÖAMTC Stützpunkt, Alois Schader Straße 11 Freitag, 3. Juli, 10 bis 20 Uhr Interspar Klagenfurt, Durchlaßstraße 4 Dienstag, 7. Juli, 7:30 bis 20 Uhr Rotes Kreuz Blutspendezentrale Do., 9. Juli, 10 bis 18 Uhr SPÖ Kärnten, Lidmanskyg 15 Montag, 27. Juli, 10 bis 18 Uhr Neuer Platz Klagenfurt Prinzipiell dürfen alle Personen zwischen 18 und 70 Jahren Blut spenden, vorausgesetzt, sie sind fit und gesund. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgenommen werden. Vor der Spende sollte man ausreichend essen und trinken. Die Dauer einer Blutspende samt Ausfüllen des Fragebogens, medizinischem Check und einer kleinen anschließenden Ruhepause beträgt zwischen 30 und 45 Minuten. Pro Jahr dürfen Männer vier Mal Blut spenden. Frauen, intergeschlechtliche und diverse Personen, Personen mit offener oder keiner Geschlechtsangabe bis zu drei Mal im Jahr. Zwischen zwei Vollblutspenden sollte ein Abstand von acht Wochen liegen. Die Kärntner Messen blicken auf eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre ihrer Geschichte zurück. Mit einer Betriebsleistung von mehr als neun Millionen Euro wurde 2025 erstmals in einem NichtHolzmesse-Jahr diese Marke überschritten. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das neue Congress Center Klagenfurt auf Hochtouren – ein Projekt, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Impulse für Wirtschaft, Tourismus und den gesamten Lebensraum Kärnten setzen soll. „2025 war ein Spitzenjahr für die Kärntner Messen. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist es alles andere als selbstverständlich, eine Betriebsleistung von über neun Millionen Euro zu erzielen und dabei ohne operative Zuschüsse auszukommen“, so Kärntner-Messen-Aufsichtsratsvorsitzender Harald Kogler ANZEIGE ANZEIGE © LPD Kärnten/Wajand © HOLLY KELLNER, Österreichisches Rotes Kreuz

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