Das Kärnten - E-Book

das 10 KÄRNTEN AKTUELL IN Fahrzeugeinrichtung feiert bei 65-Jahre-Hersteller-Jubiläum Sicherheit & Qualität im Fahrzeugausbau garantiert ein individuell maßgeschneidertes Lösungspaket mit modernen Edström-Systemen. IN Fahrzeugeinrichtung – Exklusiv mit System Edström +43(0)660 522 51 72 | www.fahrzeugeinrichtung.co.at | office@fahrzeugeinrichtung.co.at Ein perfekt organisierter, sicherer und robust ausgestatteter Transporter ist kein Luxus, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor im Arbeitsalltag. IN Fahrzeugeinrichtung bietet Ihnen gemeinsam mit System Edström maßgeschneiderte Lösungen, die seit Jahrzehnten für Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit stehen – und das zu einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das überzeugt. 65 Jahre Hersteller Erfahrung – Qualität, die Vertrauen schafft! Im alpenländischen Raum gibt es Mitte August die Tradition der Segnung von Kräutersträußchen. Meist bieten Frauen in ihren schönen und aufwendigen Trachten selbst gesammelte und gebundene Kräuter zum Verkauf an oder verschenken diese. Dabei wird an die alte Legende erinnert, wonach die Gottesmutter Maria nach ihrem Tod von den Aposteln beigesetzt wurde. Als die Trauergemeinde am nächsten Tag wieder zum Grab kam, war dieses leer. Anstelle des Leichnams sahen die Jüngerinnen und Jünger Blüten, Rosen und Heilkräuter im Grab, aus dem ein wunderbarer Wohlgeruch aufstieg. In Erinnerung an die Gottesmutter wird am 15. August ein Kräuterstrauß gebunden. Dabei wird Königskerze in die Mitte gestellt, denn sie die „Marienkerze“, die gleichzeitig als Wetterregel für den kommenden Winter dient. Um sie herum wird eine Rose gebunden. Dazu kommen weitere Heil- und Wildkräuter wie die Schargarbe. Sie ist ein wunderbares Heilmittel für fast alles. Dazu kommt das Johanniskraut, in dem das Sonnenlicht eingefangen ist. Wilder Thymian und Kamille bedeuten Wärme und Glück. Würzig duftender Salbei, die Pfefferminze sowie die Ringelblume und der Frauenmantel können natürlich nicht fehlen. Schließlich werden häufig auch ein paar Halme von Hafer, Gerste und Weizen eingebunden, um die Dankbarkeit für das tägliche Brot zum Ausdruck zu bringen. Mit diesen bunten und duftenden Kräutern wird für die Ernte dieses Jahres gedankt. Dieser Strauß wird auch zu einem Wunsch für das kommenden Jahr. Denn wie der Kräuterstrauß bunt und duftend ist, so soll dieser auch ein Zeichen für das Leben in der Familie und am Arbeitsplatz werden. Die Erinnerung an das Grab Mariens wird zum Modell der Dankbarkeit für das gegenwärtige Leben und zugleich eine Vorwegnahme der eigenen Zukunft. Schließlich ist es ein Wunsch dafür, wie das eigene Leben von den anderen Menschen wahrgenommen werden soll. Die Deutsche Lyrikerin Hilde Domin (+2006) hat diesen Gedanken in einem ihrer Gedichte aufgegriffen und mit der biblischen Ermutigungsformel verbunden: „Fürchte dich nicht. Es blüht hinter uns her.“ Für die Dichterin ist das mutige Vorangehen selbst in dunklen Zeiten eine Veränderung der Welt – vor allem für jene, die nachfolgen. Jedes menschliche Leben hinterlässt eine Spur. Die Zeichen der Liebe, der gespendete Trost, der gelebte Mut sterben nicht, sondern sind wie Blumensamen, der hinter uns aufgehen und zu blühen beginnen. Das Bild vom Grab Mariens bleibt damit nicht ein Teil einer wundersamen Erzählung, sondern wird auf das Leben eines jeden Menschen übertragen. Jedem Leben wird die Kraft zugemutet, trotz aller Schwierigkeiten und Alltäglichkeiten, eine farbenprächtige Spur zu hinterlassen. Es ist ein schöner Trost, zu wissen: Es blüht hinter uns her. Gott im Wort Von Dompfarrer Dr. Peter Allmaier Es blüht hinter uns her © KhFessl ANZEIGE Manche Geschichten klingen so ungewöhnlich, dass man sie kaum glauben kann! Ein 45-jähriger Mechaniker verbrannte – ohne es zu wissen – in einem Ofen seines Freundes und Arbeitgebers über 430.000 Euro! Bei einem Schadenersatzprozess forderte sein Vorgesetzter diese hohe Summe zurück. Der renommierte Klagenfurter Rechtsanwalt Dr. Ferdinand Lanker konnte bei Gericht schließlich erwirken, dass die Schadenersatzklage zur Gänze abgeschmettert worden ist. Der Reihe nach: Im Winter des Vorjahres fuhr ein rund 60-jähriger Unternehmer auf Urlaub und schloss für diese Zeit vorübergehend seine Werkstätte. Er bat allerdings seinen Mitarbeiter und Freund während seiner Abwesenheit gelegentlich nach dem Rechten zu sehen. Anwalt Dr. Lanker: „Was mein Mandant allerdings nicht wusste – sein Chef hatte in der Werkstätte rund 450.000 Bargeld im Bereich des Kamins versteckt und eine ungewöhnliche Sicherheitsvorkehrung getroffen – er hatte das Ofenrohr des Öl-Herdes abmontiert, damit während seiner Abwesenheit niemand einheizen konnte. Auf diese Weise wollte er das Geheimversteck absichern. Er hat aber leider seinem Mitarbeiter nichts davon erzählt …“ Während des besagten Urlaubs sanken die Temperaturen und die Minusgrade sorgten für frostiges Wetter. Der Mechaniker kontrollierte die unbeheizte Werkstätte und wollte schließlich verhindern, dass die Räume völlig auskühlten. Er wollte seinem Chef und Freund damit einen Gefallen erweisen. Dabei bemerkte der 45-Jährige, dass das Ofenrohr demontiert war. Anwalt Dr. Ferdinand Lanker: „Für meinen Mandanten gab es keinen erkennbaren Grund dafür. Er konnte auch nicht ahnen, dass sich hinter dieser Demontage eine bewusste Sicherheitsmaßnahme für ein umfangreiches Geldversteck verbarg.“ Deshalb setzte der Mechaniker die Anlage wieder zusammen und heizte ordentlich ein. Das im Kamin versteckte Geld verbrannte. Als der Chef vom Urlaub zurückkam, musste er entsetzt feststellen, dass rund 430.000 Euro dem Feuer zum Opfer gefallen waren. Die verkohlten Überreste der Geldscheine wurden der Nationalbank übergeben. Ein kleiner Teil des „Schatzes“ konnte noch rekonstruiert bzw. gerettet werden – knapp 20.000 Euro. Der Eigentümer der Werkstätte wollte den Verlust nicht hinnehmen, der Mechaniker wurde gekündigt und schließlich auf Schadenersatz geklagt. Auch die jahrelange Freundschaft zerbrach. Lanker: „Plötzlich ging es bei meinem Mandanten um dessen wirtschaftliche Existenz und die berufliche Zukunft!“ Einen Vergleich beim Erstgericht lehnte der Mechaniker ab. Er fühlte sich keiner Schuld bewusst und wollte auch die verbrannten 430.000 Euro nicht ersetzen. Schließlich lehnte der Richter des Erstgerichts die Klage des Werkstättenbetreibers auf Schadenersatz ab. Muss denn ein Mensch damit rechnen, dass in einem Kamin ein Vermögen versteckt ist? Der Mechaniker hatte nichts von den 450.000 Euro gewusst, der Richter glaubte ihm. Die Geschichte war aber noch nicht vorbei, der Werkstättenchef ging in die Berufung nach Graz. Schließlich kamen drei Berufsrichter zum selben Ergebnis und wiesen ebenfalls die Klage ab. Anwalt Dr. Lanker: „Ein Prozess besteht nicht nur aus Urkunden, Verträgen und Gutachten. Manchmal gibt es keinen Beweis, der eine Frage zweifelsfrei beantwortet. Manchmal sitzt ein Mensch vor dem Richter und muss schildern, was geschehen ist. Die Geschichte meines Mandanten war lebensnah und völlig glaubhaft. Es ist eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann …“ H. Raffer In einem Kamin Geldbündel versteckt: 430.000 Euro verbrannten im Ofen! Ahnungsloser Mechaniker heizte einen Öl-Herd ein und vernichtete dabei ein Vermögen. Schadenersatz-Klage vom Gericht abgewiesen. Der renommierte Anwalt Dr. Ferdinand Lanker: „Mein Mandant hatte keine Ahnung, dass Geldscheine im Kamin versteckt worden sind.“ Foto: Kanzlei Lanker&Partner KI generiert

RkJQdWJsaXNoZXIy NDYxMjE=