Das Kärnten - E-Book

das KÄRNTEN AKTUELL 3 In einer Zeit, in der vieles mit einem Klick bestellt wird, gibt es Orte, die sich bewusst Zeit nehmen. Orte, an denen nicht der Algorithmus mit „Kunden kauften auch …“ entscheidet, was zu einem passt, sondern Menschen. Einer dieser Orte liegt mitten am Villacher Hauptplatz. Mit SKIN ‘N‘ NOSE hat Villach eine Parfümerie gewonnen, die weit mehr bietet als exklusive Düfte. Hochwertige Hautpflege, ausgewählte Accessoires und internationale Nischenmarken vereinen sich zu einem Konzept, das Schönheit ganzheitlich erlebbar macht. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Trends oder Bestseller, sondern die Menschen, die den Store betreten. Denn die schönste Empfehlung beginnt nicht im Regal, sondern mit einem Gespräch. Dass das Konzept auch optisch Aufmerksamkeit weckt, zeigte sich zuletzt beim Villacher Schaufenster-Voting: SKIN ‘N‘ NOSE wurde zum Gewinner gewählt. „Es gibt viel zu entdecken und zu erleben – nicht nur Beauty, sondern alles, was Freude macht“, sagt Geschäftsführer Mario Holl. „Wir beraten mit Leidenschaft und Liebe zum Detail. Selbstbedienung gibt es woanders.“ Hier beginnt der Besuch bewusst mit einem persönlichen Gespräch. Das Team nimmt sich Zeit, hört zu und begegnet jedem Menschen auf Augenhöhe. „Beratung beginnt mit der richtigen Frage“, lautet die gemeinsame Überzeugung. Erst wenn Wünsche, Gewohnheiten und persönliche Vorlieben verstanden werden, entsteht eine Empfehlung, die wirklich passt. Diese Philosophie spürt man in jeder Begegnung. Schönheitsberaterin Marion Assek wünscht sich, dass Kundinnen und Kunden den Store „mit einem guten Gefühl und einem Einkaufserlebnis verlassen, das man nicht so schnell vergisst“. Für sie steht fest: „Wir verkaufen nicht oberflächlich, sondern mit Herz und Seele.“ Auch Schönheitsberaterin Kimberly Quiros Mora erlebt die schönsten Momente, wenn sie Menschen mit ihrer Kompetenz überzeugen und gemeinsam genau das finden kann, wonach sie gesucht haben – oder manchmal sogar etwas, von dem sie noch gar nicht wussten, dass es perfekt zu ihnen passt. Zwischen eleganten Flakons, hochwertiger Pflege und liebevoll ausgewählten Accessoires scheint die Zeit für einen Moment etwas langsamer zu werden. Hier geht es nicht darum, möglichst schnell einzukaufen, sondern sich inspirieren zu lassen, Neues zu entdecken und Produkte kennenzulernen, die mit Sorgfalt ausgewählt wurden. Dabei zeigt sich, dass sich ein Stück Luxus für nahezu jedes Budget entdecken lässt. Aus einem Einkauf wird ein persönliches, entschleunigtes Erlebnis mit viel Liebe zum Detail. Vielleicht ist genau das der wahre Luxus unserer Zeit. Nicht die Exklusivität eines Produkts, sondern die Aufmerksamkeit, die einem entgegengebracht wird. Dass sich jemand Zeit nimmt, zuhört und ehrlich berät. So wird aus einer Parfümerie ein Ort der Begegnung, der Inspiration und der kleinen Entdeckungen – mitten im Herzen von Villach. SKIN ‘N‘ NOSE in Villach: Wenn Beratung wieder zum Luxus wird Internationale Nischenmarken, persönliche Beratung und ein ganzheitlicher Blick auf Beauty: SKIN ‘N‘ NOSE setzt am Villacher Hauptplatz auf ein Einkaufserlebnis abseits von Selbstbedienung und Algorithmus. In Sonntagsreden warnen unsere Politiker vor katastrophalen Abhängigkeiten, etwa vor der gefährlichen Spielsucht. Dieser unsichtbare Zwang ruiniert Familien, treibt Menschen in die Schuldenfalle oder degradiert Automaten-Drücker zu obdachlosen Wesen. Einige Verzweifelte flüchten sogar in den Freitod. Wenn es aber um rasche Geldbeschaffung geht, mutieren Kärntner Volksvertreter in gewisser Weise zu Botenstoff-Dealern. Sie erlauben das „Kleine Glücksspiel“, das immerhin über 8,4 Millionen Euro jährlich in die Landeskasse spült. Andere Bundesländer wie Wien, Tirol oder Vorarlberg kennen die verheerende Wirkung und haben mit Verboten die Notbremse gezogen – es gibt dort einfach keine Konzessionen mehr für diese Abzocke, die sich gerne als reine Unterhaltung tarnt. Drei Bewerber dürfen ab September ihre Spielautomaten an 26 Standorten in ganz Kärnten aufstellen. Alle zehn Jahre entscheidet nämlich das Land, ob und welche Anbieter Genehmigungen für das „Kleine Glücksspiel“ bekommen, jeder Automat muss geprüft und genehmigt werden. Adrian Plessin, Leiter der zuständigen Abteilung Wirtschaft des Landes, verteidigt die Maßnahme und spricht von einem „enormen Kontroll-Aufwand, um für den Spielerschutz das beste Ergebnis zu erzielen“. Vielleicht könnte der Herr Plessin einmal eine Suchtberatungsstelle besuchen? Ein wirksamer Spielerschutz wäre kein verführerisch blinkender Automat, der auch bei kleinen Summen permanent mit dem Einwurfschlitz lockt und Geld verschlingt! Der Abteilungsleiter spricht sogar von Suchtprävention, die ein Abtriften in die Illegalität verhindern soll. Der Spittaler Bürgermeister und Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer, selbst einmal Gendarm, forderte hingegen ein Verbot von diesen Glückspielautomaten außerhalb der staatlichen Casinos: „Allein in unserem Bundesland gelten rund 5000 Menschen als spielsüchtig, weitere 15.000 gefährdet.“ Schon diese Zahlen müssten die Alarmglocken schrillen lassen. Immerhin besitzen Glücksspielautomaten laut Experten ein „hohes Suchtpotential“ und gelten als klassische Schuldenfallen. Bleiben wir bei der Wirtschaft, genauer gesagt beim Tourismus. Hier soll ein neues Gesetz, initiiert von VP-Landesrat Sebastian Schuschnig, Bewegung in den „Fremdenverkehr“ bringen. Das Gesetz sieht eine Verschlankung der bisherigen Strukturen vor, was zunächst durchaus positiv klingt. Interessanterweise kritisierte der Schuschnig-Vertraute Adrian Plessin diesen Regierungsbeschluss. Auch der Landesrechnungshof hatte zuvor Bedenken an der Tourismusabgabe geäußert (veraltete Regeln, ungleiche Belastungen). Kritisiert wird u. a. die Erhöhung der Aufenthaltsabgabe (Ortstaxe). Was den Kärntner Tourismus betrifft, gäbe es, so Experten, ohnehin „weiterhin Luft nach oben“. So sei die Gäste-Zufriedenheit im Gegensatz zu anderen Bundesländern noch ausbaufähig, was offensichtlich auch die Kärnten Werbung betrifft. „Luft nach oben“ findet sich auch im Kärntner Gesundheitsbereich. Damit sind nicht die monatelangen Wartezeiten bei Kassen-Fachärzten gemeint oder das stundenlange Ausharren in den Spitalsambulanzen trotz starker Schmerzen – nein, es geht um die längst existierende Zwei-Klassen-Medizin. Wer einen Wahlarzt bezahlt, kommt dran. Wer eine Zusatz-Krankenversicherung aufweisen kann, ist in Ordinationen und Krankenhäusern höchst willkommen und wird mitunter vom Herrn Primarius/der Frau Primaria persönlich begrüßt oder behandelt. Es geht schließlich ums schnöde Geld und manchmal sogar um ein „fettes Kuvert“. Und was macht Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SP), selbst Ärztin? Die ruft gerne nach runden Tischen. Auch im Fall der Röntgenabteilung im Klagenfurter Klinikum, wo Ärzte reihenweise „flüchten“ bzw. unter diesen rückschrittlichen Bedingungen nicht mehr arbeiten wollen. Was wird eigentlich wegen der bevorstehenden Schließung des Volkshilfe-Seniorenheimes in Villach-St. Martin unternommen, wenn völlig verzweifelte betagte Bewohner nach Jahren ausgezeichneter Pflege demnächst umgesiedelt werden müssen oder plötzlich ein neues Zuhause brauchen? Menschen, mit über 90 Jahren auf dem Buckel? Da geht es um über 100 Schicksale, um verunsicherte Angehörige der betroffenen Insassen und um wichtige Arbeitsplätze! Und wann unternimmt Villachs Vizebürgermeisterin Gerda Sandrisser (SP) als Sozialreferentin etwas? Ist die Kirchtagsobfrau mit Brauchtumsarbeiten ausgelastet? Und wie hilft das Land? Nach Umbauarbeiten ist das Heim spätestens mit Jänner 2027 Geschichte. Es entstehen betreubare Wohnungen, eine Notschlafstelle für Frauen und eine Tagesstätte für Senioren. Das sind sicher wichtige soziale Projekte. Aber für das „Verpflanzen“ von betagten Menschen ist das alles kein Trost. Wenn das Futter ausgeht Kärntens Bauern stöhnen unter der Hitze und melden massive Dürre-Schäden. Was aber macht die Bundesregierung, statt rasch zu helfen? Sie stritt, aus welchem Topf die Förderungen kommen sollen. Und welcher Landwirt versichert ist. In der Zwischenzeit mussten Rinder geschlachtet werden, weil das Futter ausgeht. Die wahren Rindvieher stehen nicht in Ställen ... Zudem zeigt sich Kärnten, wie der WWF warnt, als Meister beim Bodenversiegeln. Der Klimaschutz lässt grüßen! Spielsucht: Das Land als MillionenGewinner! Criticus Von links: die Schönheitsberaterinnen Marion Assek und Kimberly Quiros Mora sowie Geschäftsführer Mario Holl SKIN ’N’ NOSE am Villacher Hauptplatz Foto beigstellt: Marketing | boté cosmetics Ein Blick in den Store ANZEIGE

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