Das Kärnten - E-Book

das KÄRNTEN AKTUELL 5 Nach dem Sommer: Was unsere Haut jetzt wirklich braucht Der Sommer hinterlässt seine Spuren. Sonne, Hitze, Schweiß sowie Chlor- und Salzwasser setzen der Haut zu – auch bei konsequentem Sonnenschutz. Nach den sonnigen Monaten wirkt der Teint daher bei vielen Menschen trockener, unruhiger oder müder. Pigmentflecken werden sichtbarer, kleine rote Äderchen treten stärker hervor und die Haut kann an Spannkraft und Frische verlieren. Der Herbst ist deshalb ein guter Zeitpunkt, der Gesichtshaut wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und gezielt über geeignete Behandlungsmöglichkeiten nachzudenken. Am Anfang sollte immer eine genaue Analyse des individuellen Hautbildes stehen. Denn nicht jede Veränderung lässt sich mit derselben Methode behandeln. Eine Beratung durch einen Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Medizin ist daher gerade nach dem Sommer sinnvoll. Laser für einen ebenmäßigeren Teint Pigmentflecken zählen zu den häufigsten sichtbaren Folgen intensiver Sonneneinstrahlung. Sie können den Teint unruhiger und das Gesicht älter erscheinen lassen. Je nach Art und Ausprägung der Pigmentierung können einzelne Areale oder das ganze Gesicht gelasert werden. Ziel ist es, störende Pigmente gezielt zu reduzieren und dadurch ein gleichmäßigeres Hautbild zu erzielen. Auch Couperose, sichtbare Äderchen und flächige Rötungen können mit Laser behandelt werden. Die Energie wird dabei gezielt auf die betroffenen Gefäße gerichtet und das umliegende Gewebe geschont. Hyaluron und Botulinumtoxin: Frische, Kontur und ein entspannter Ausdruck Nicht nur die Hautoberfläche verändert sich mit zunehmendem Alter. Die Haut verliert Feuchtigkeit und Elastizität, gleichzeitig verändern sich Kollagen, Fettgewebe und stützende Strukturen. Hyaluronsäure kann gezielt eingesetzt werden, um verlorenes Volumen auszugleichen, Konturen zu unterstützen oder bestimmte Falten und eingesunkene Bereiche zu behandeln. „Ein modernes Behandlungskonzept sollte nicht darauf abzielen, möglichst viel Volumen zu erzeugen. Vielmehr geht es um Harmonie und Proportionen. Ein gutes Ergebnis ist häufig gerade dann gelungen, wenn es nicht sofort als ‚gemacht‘ erkennbar ist. Weniger kann dabei durchaus mehr sein.“ Eine weitere Möglichkeit bietet Botulinumtoxin. Es entspannt bestimmte Muskeln vorübergehend und kann dadurch vor allem mimische Falten, beispielsweise an Stirn oder Augenpartie, reduzieren. Der Gesichtsausdruck kann dadurch frischer und entspannter wirken. Wann weniger nicht mehr ist Laser, Hyaluronsäure und Botulinumtoxin können hervorragende Möglichkeiten sein, wenn einzelne Veränderungen behandelt werden sollen. Manchmal zeigt eine genaue Betrachtung des Gesichts jedoch, dass das eigentliche Problem tiefer liegt: Die Haut ist deutlich erschlafft, Konturen verschwimmen und Gewebe im Bereich von Wangen, Kieferlinie oder Hals hat sich abgesenkt. In solchen Fällen können minimalinvasive Maßnahmen nur begrenzt ausgleichen, was sich strukturell verändert hat. Dann kann es sinnvoll sein, auch über ein Facelift nachzudenken. Dabei geht es keineswegs darum, jede altersbedingte Veränderung operativ zu behandeln. Vielmehr stellt sich die Frage, welches Behandlungskonzept langfristig sinnvoll und natürlich ist. Ein modernes Facelift kann erschlafftes Gewebe gezielt repositionieren und die Gesichtskonturen wieder definieren. Ein solcher Effekt ist mit einzelnen Injektionen häufig nicht erreichbar. Während Filler und Botulinumtoxin regelmäßig aufgefrischt werden müssen und Laserbehandlungen vor allem einzelne Hautveränderungen adressieren, kann ein Facelift die altersbedingte Gewebeerschlaffung grundlegend behandeln und so zu einem länger anhaltenden, natürlichen Verjüngungseffekt beitragen. „Die Entscheidung für ein Facelift sollte jedoch immer individuell abgewogen werden. Eine ausführliche Beratung durch einen Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Medizin ist unerlässlich. Nur durch eine realistische Einschätzung der Haut und Gewebestrukturen sowie unter Einbezug der persönlichen Wünsche kann eine sinnvolle Entscheidung getroffen werden.“ Der Herbst bietet damit nicht nur die Gelegenheit, die Haut von den Spuren des Sommers zu erholen. Er ist auch ein guter Zeitpunkt, das Gesicht als Ganzes zu betrachten: Was stört mich wirklich? Was lässt sich mit einer kleinen Behandlung verbessern – und wann wäre ein größerer, dafür langfristiger Schritt die bessere Lösung? Manchmal reicht ein Laser, manchmal bringen Hyaluron oder Botulinumtoxin die gewünschte Frische zurück – und manchmal ist ein Facelift der nachhaltigere Weg zu einem sichtbar verjüngten, aber weiterhin natürlichen Erscheinungsbild. Univ. Doz. Dr. Barbara Zink ist Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Klagenfurt Auf den ersten Blick Von Dr. Barbara Zink ANZEIGE © Patrick Connor Klopf DLG2026_Sujet_A4_Wiener.pdf 1 24.07.2026 09:14:17 Zähle dein Leben nicht nach Jahren, sondern nach den schönsten Momenten, die du erlebst“, schrieb Literaturfürst Goethe. Und er hat zweifellos viel erlebt – der junggebliebene Familienvater Elvis Ibrahimpasic, der am 29. August seinen 50. Geburtstag feierte. Elvis? Der Vorname verpflichtet! Und so erlebt man den Klagenfurter Inhaber von IN-Fahrzeugeinrichtung bei vielen Anlässen, wenn er plötzlich zum Mikrophon greift und den King of Rock`n Roll grandios kopiert. Mit Ehefrau Selma und Töchterchen Nayla (10, links) unternimmt der gebürtige Bosnier gerne Urlaubsreisen. Entspannen kann sich Elvis beim Grillen, wenn er mit Schwägerin Edina und ihrem Partner Rico über „neue Frisuren und coole Drinks“ philosophiert. Geburtstagskind des Monats: Elvis (50)! Geschätzte Leserin, geschätzter Leser! Wenn auch Sie jemanden zum Geburtstagskind des Monats vorschlagen wollen, schreiben Sie uns einfach (mit einigen Fotos und Tel. Nr.) per Mail an office@das-kaernten.at. Etwa bei einem außergewöhnlichen Geburtstag, bei einem „runden Jubiläum“, bei einer großen Gratulantenschar oder einer nicht alltäglichen Feier ... Foto Privat

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