Das Kärnten - E-Book

das KÄRNTEN AKTUELL 7 Wiesenmarkt: Stadtgemeinde erteilt Traditionswirt Platzverweis „Evis guate Kuchl“ darf heuer am Volksfest keine Speisen mehr anbieten. Gastronom über diese Vorgangsweise „verwundert“. SOLISTEN Kärnten 9300 Frauenstein | Kulturstadl Hintnausdorf 1 25. September ´26 Wann: Wo: Beginn: Eintritt: Vorverkauf: € 18,- | Abendkasse: € 20,- www.vokalsolisten-kaernten.com VOKAL Freitag, den 19:30 Uhr (Vorverkaufskarten erhältlich bei den Sängern, „Glanzer-Alpakas unterm Lindenbaum” in Hintnausdorf 1 sowie unter Tel.-Nr. 0664/1838990 und 0664/2330933) Herbstkonzert © Vokalsolisten Kärnten 2026 Die Vokalsolisten Kärnten (www.vokalsolisten-kaernten.com) möchten mit dem Herbstkonzert am 25. September 2026 dem Publikum einen weiteren Einblick in die breit gefächerte musikalische Literatur bieten. Für dieses Konzert wurde auch eine ganz besondere Lokation in Mittelkärnten ausgewählt, nämlich der neue Kulturstadl in Hintnausdorf hoch über St. Veit an der Glan (bei den „Alpakas unterm Lindenbaum“ – www.glanzeralpakas.at ). Hier wurde ein 200 Jahre altes Stallgebäude mit einem einzigartigen Säulengewölbe renoviert und kann für kulturelle Veranstaltungen adaptiert werden. Gastronom Franz Leitgeb, der mit seiner Familie seit 2018 mit dem „Radlerstop“ (jetzt: „Evi‘s guate Kuchl“) den St. Veiter Wiesenmarkt kulinarisch bereichert hat, versteht die Welt nicht mehr. Er bzw. seine Frau wurden heuer als Wiesenmarkt-Wirte „ausgeladen“. Wörtlich heißt es in einem kurzen Schreiben von Marktreferentin, SP-Vizebürgermeisterin Silvia Radaelli: „Wir teilen Ihnen mit, dass der Stadtrat der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan in einer Sitzung beschlossen hat, Ihrem angemeldeten Geschäft „Evis guate Kuchl“ für den diesjährigen Wiesenmarkt keine Standplatzzusage zu erteilen. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist es uns leider nicht möglich, Ihr Geschäft in diesem Jahr zu berücksichtigen“. Leitgeb, bekannt auch als „Radlerstop“, spricht von einem „Kasperltheater“, schließlich hätte er die letzten Jahre diese Veranstaltung zur Zufriedenheit der Gemeinde u.a. auch barrierefrei durchgeführt. Auch täglich Hunderte Gäste zeigten sich mit den angebotenen Speisen und Getränken immer zufrieden. Der Gastronom: „Mein Zelt hat 80 Sitzplätze umfasst – dazu kam eine lange Theke. Die ganze Familie half mit, insgesamt waren es sieben Mitarbeiter. Wir haben eine bodenständige Küche angeboten – Käsnudel, Schnitzel, Ritschert usw. Jetzt hat man uns mit einer fadenscheinigen Begründung vor die Tür gesetzt. Damals sind wir sogar für einen ausgefallenen Gastronom eingesprungen.“ Was den Treibacher „JausenExperten“ Leitgeb verwundert: „Zuerst habe ich eine knappe schriftliche Zusage erhalten, dass man sich über meine Teilnahme als Gastronom beim Wiesenmarkt wieder freut. Meine Söhne haben daraufhin schon Urlaub angemeldet. Kurz darauf flatterte eine Absage ins Haus. Mittlerweile soll der Stand an einen anderen Bewerber vergeben worden sein. Fairness schaut halt anders aus ...“ Dazu die für den Wiesenmarkt zuständige SP-Vizebürgermeisterin, Silvia Radaelli: „Wir haben eine lange Liste für Fieranten, Gastronomen und Schausteller, die einen lukrativen Platz auf dem Wiesenmarkgelände erhalten wollen. Wir haben der Familie Leitgeb schon im Frühjahr mitgeteilt, dass sie diesmal nicht berücksichtigt werden kann. Wir müssen St. Veiter Unternehmen bevorzugen ...“ Da stellt sich die Frage, warum sind etliche Gastronomen die „noch nie Herzogstädter“ waren trotzdem auch heuer wieder am Wiesenmarkt? Was wiederum Franz Leitgeb wundert, der jahrelang für entsprechende Qualität und gute Stimmung am Markt gesorgt hat und auch im 663. Jahr der Wiesenmarktgründung groß aufkochen wollte. ANZEIGE Foto Privat

RkJQdWJsaXNoZXIy NDYxMjE=