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das KÄRNTEN AKTUELL 15 Die ersten Wochen der Bundesliga haben gezeigt, dass uns eine richtig interessante Saison bevorstehen könnte. Noch ist natürlich viel zu früh, um irgendjemanden zum Meister zu erklären. Das gilt auch für Rapid. Der Start ist stark und in Hütteldorf darf man sich darüber freuen, aber nach sieben Runden wird noch kein Meisterteller vergeben. Entscheidend wird sein, ob Rapid diese Konstanz auch dann halten kann, wenn einmal zwei oder drei Spiele nicht nach Wunsch laufen. Salzburg gehört für mich ohnehin immer zu den Favoriten. Dort sind die Ansprüche so hoch, dass eigentlich nur der Meistertitel zählt. Der LASK hat als amtierender Meister ebenfalls gezeigt, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Interessant wird für die Linzer vor allem, wie sie mit der Doppelbelastung umgehen. International zu spielen ist schön und wichtig, kostet aber Kraft – und genau diese Körner können einem dann am Wochenende in der Bundesliga fehlen. Sturm Graz darf jedenfalls nicht den Anschluss verlieren. Elf Punkte nach sieben Runden sind noch keine Katastrophe, aber wenn die Mannschaften vorne weiter regelmäßig gewinnen, wird aus fünf oder sechs Punkten Rückstand sehr schnell eine richtige Lücke. Nach den vergangenen erfolgreichen Jahren muss der Anspruch in Graz sein, bis zum Schluss ganz vorne dabei zu sein. Enttäuscht bin ich bisher vor allem von der Austria. Sieben Punkte aus sieben Spielen sind für diesen Verein schlicht zu wenig. Natürlich kann man sagen, dass die Saison noch jung ist. Aber irgendwann muss man aufhören, von Entwicklung zu sprechen, und anfangen, Spiele zu gewinnen. Die Austria gehört für mich vom Anspruch, vom Umfeld und von ihrer Geschichte her ins obere Drittel der Tabelle. Fast genauso gerne schaue ich momentan aber in die 2. Liga. Dort tauchen plötzlich wieder Namen auf, mit denen viele von uns große Fußballgeschichten verbinden. Blau-Weiß Linz, Vienna, Wacker Innsbruck oder Austria Salzburg – das sind Vereine mit Tradition, Fans und Emotionen. Wenn solche Mannschaften gegeneinander spielen, steckt einfach etwas dahinter. Und genau das braucht die 2. Liga. Mir sind Traditionsvereine mit einem echten Publikum und spannenden Duellen wesentlich lieber als eine Liga, die irgendwann hauptsächlich aus zweiten Mannschaften besteht. Nachwuchsarbeit ist wichtig, keine Frage. Aber Fußball lebt eben auch von Rivalitäten, vollen Tribünen und Spielen, auf die man sich schon Tage vorher freut. Wenn diese Vereine wieder nach oben drängen, kann das dem gesamten österreichischen Fußball nur guttun. Eine ganz andere Geschichte ist David Alaba. Dass einer der erfolgreichsten österreichischen Fußballer aller Zeiten nach Bayern und Real Madrid jetzt bei Udinese spielt, hätte vor einigen Jahren wohl niemand erwartet. Aber nach seiner langen Verletzungsgeschichte zählt für ihn vor allem eines: spielen, spielen, spielen. Namen auf dem Trikot und frühere Erfolge helfen einem auf dem Platz nicht weiter. Wenn David regelmäßig zum Einsatz kommt und wieder Vertrauen in seinen Körper bekommt, kann dieser Schritt genau der richtige sein. Für das Nationalteam wäre ein fitter Alaba jedenfalls enorm wichtig. Und vielleicht ist Udine gerade deshalb besser als irgendein großer Name, bei dem er wieder hauptsächlich auf der Bank sitzt. Die Saison ist noch jung – aber eines kann man schon sagen: Langweilig wird uns heuer sicher nicht. Klartext von Toni Polster Oben eng, unten Tradition – so macht Fußball Spaß © Ulrik Hölzel - photography & design Gewinnen mit “ Das Kärnten” Senden Sie eine Mail mit dem Betreff des Gewinnspiels und Ihrer Antwort an office@das-kaernten.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Freitag, 30. Oktober 2026. Betreff: City Arkaden 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 100 Euro von Wo befinden sich die City Arkaden? a) Klagenfurt b) Villach 1 von 20 Gutscheinen im Wert von jeweils 50 Euro von Wie heißt die Eigenmarke von SPAR? a) S-Budget b) S-Finanzen Betreff: Interspar 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 1.000 Euro von Wie heißt eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Welt? a) Malediven b) Maledoofen © Udinese Calcio Die Königsklasse des Motorsports hat den provisorischen Kalender für nächstes Jahr veröffentlicht. 24 Rennen in 22 Ländern sind geplant. Ungeachtet der Lage im Mittleren Osten soll die Saison am 14. März in Bahrain starten. In der Region wird zudem in Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi gefahren. Vorgesehen sind zehn Sprints, darunter in Bahrain und in Monaco – in der laufenden Saison waren sechs Kurzrennen fixiert. Das Grand-Prix-Wochenende von Österreich auf dem Red-Bull-Ring ist von 9. bis 11. Juli eingeplant – und damit um zwei Wochen später als 2026. Das Finale steigt am 12. Dezember in Abu Dhabi. Renndauer wird gestrafft Die Rennen in der Formel 1 werden ab dem kommenden Jahr etwas kürzer. Bei einem Treffen der zuständigen Kommission beschloss diese, dass die Grands Prix nicht mehr über ungefähr 305, sondern nur mehr über 270 Kilometer gehen. Das entspricht einer Verkürzung um zwei bis drei Runden. Der Grund sind Modifikationen im Motorenbereich. Um wieder mehr Leistung durch den Verbrennungsmotor zu erzeugen im Vergleich zur Power-Unit, muss auch mehr Benzin durchfließen. Nachtanken ist in der aktuellen F1 nicht erlaubt. Neu ist 2027 auch die Regel, wonach ein GP zu einer bestimmten Endzeit abgebrochen werden muss. Formel 1: 2027 bringt 24 Rennen und mehr Sprints KALENDER 2027 14.03. BRN Sakhir * 21.03. KSA Dschidda 04.04. AUS Melbourne * 11.04. JPN Suzuka * 18.04. CHN Shanghai 02.05. MIA Miami 23.05. CAN Montreal * 06.06. MON Monte Carlo * 20.06. POR Portimao 04.07. GBR Silverstone * 11.07. AUT Spielberg 25.07. BEL Spa 01.08. HUN Budapest 05.09. ITA Monza * 12.09. ESP Madrid 26.09. AZE Baku 03.10. TUR Istanbul 10.10. SGP Singapur 24.10. USA Austin 31.10. MEX Mexiko 07.11. BRA Sao Paulo * 20.11. LVG Las Vegas 05.12. QAT Doha * 12.12. UAE Abu Dhabi * * mit Sprint Der italienische ErstligaFußballclub Udinese Calcio hat – über der Staatsgrenze hinaus – glühende Anhänger. Kein Wunder, dass kürzlich eine Gruppe Kärntner Fußballfans Neuzugang David Alaba bei den „kleinen Zebras“, wie der traditionsreiche Club noch genannt wird, begrüßen konnte. Der Klagenfurter Harald Plieschnegger, ehemaliger Polizeibeamter und Anhänger des runden Leders: „Einen Top-Star wie Alaba muss man einfach bei seinem neuen Verein begrüßen. Er wird uns bei den kommenden Spielen in Udine sicher viel Freude bereiten.“ Der gebürtige 34-jährige Wiener Alaba, der zuletzt für Real Madrid gekickt hat, fühlt sich fit und freut sich schon über seine Einsätze mit der Nummer 5 in der Nähe seiner Heimat Österreich. Nach zwei Niederlagen in Folge musste der Klagenfurter Coach Slobodan Grubor das Feld räumen und wird durch den Kaltenegger „Intimus“ Carsten Jancker ersetzt. Fraglich ist allerdings, ob dieser bisher erfolglose Coach es schafft, den angepeilten Aufstieg in die zweite Liga zu realisieren. Jancker schaffte im Abstiegsjahr der Austria lediglich zwei Punkte aus vier Spielen. Experten behaupten heute noch, dass sein Vorgänger Peter Pacult auf alle Fälle den Abstieg verhindert hätte. Da Karajica die Austria in ein finanzielles Desaster führte, wurde mit Kaltenegger ein neuer Geldgeber installiert. Dieser setzte – als starker Mann – Jancker als neuen Trainer ein. Der war aber der Aufgabe nicht gewachsen, und ist sang- und klanglos abgestiegen. Das war dann auch zugleich das finanzielle Aus der Austria. Es folgte ein riesen Konkurs, der viele Gläubiger an den Rand der Existenz brachte. Wirtschaftstreibende, Austria-Fans und Sponsoren haben sämtliches Vertrauen in die derzeitige Führung verloren. Erfolgstrainer Peter Pacult hätte den Abstieg wahrscheinlich verhindert ... EISSTOCK-SAISON 2026/2027 GESICHERT! Pächter des ESV-Dreieckstüberl in St. Veit/Glan EGON KATNIK verlängert den Pachtvertrag für die Wintersaison 2026/2027 und öffnet Anfang November 2026! Eröffnungsturnier am 14. & 15.11. Anmeldung und Reservierung unter +43 650 3200341 Daumen drücken für David Alaba Abstiegstrainer Jancker wieder bei der Austria © QSpictures/Kuess

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