das 12 KÄRNTEN AKTUELL Drei SP-Chefs!? Na bravo! Ganz Österreich lacht über diesen „Geniestreich“ der Genossen - ab sofort haben wir drei SP-Bundesparteichefs: Den voll angezählten Noch-Parteivorsitzenden Andreas Babler und die beiden „Aufseher“ Philip Kucher und Eva-Maria Holzleitner. Kucher und Holzleitner haben übrigens zuvor beteuert, dass sie überhaupt kein Interesse am Parteivorsitz hätten, auch nicht vorübergehend! Was soll man davon halten? Finanzminister Markus Marterbauer, der derzeit auf bewundertswerte Weise mit seiner Krebskrankheit kämpft, wird im nächsten Jahr Vizekanzler. Und ein Parteitag soll 2027 „alles richten“. Nur Babler will als Minister bleiben und verkennt völlig die Realität. Egal, ob ihn gewisse Printmedien wegen der geplanten Streichnung einer Vertriebsförderung „angeschossen“ haben oder nicht. Magere 15 Prozent Wählerzustimmung kann man nicht akzeptieren oder mit Pseudo-Argumenten wegdiskutieren. Mit einem raschen Rücktritt hätte Babler erhobenen Hauptes die politische Bühne verlassen können. Aber das hat der Traiskirchner versäumt. Und Gerhard Zeiler, der beruflich nach Übersee musste? Den haben die Genossen offensichtlich gefürchtet wie der Teufel das Weihwasser und deshalb rasch über künftige Funktionen abgestimmt. Die ziemlich überschätzte Frau Doris Bures, die angeblich „eh alles kann“, weilte in Afrika. Aber auch sonst drängte sich von den SP-Granden niemand in die erste Reihe, nicht einmal der Dauer-Kritiker Doskozil. Man darf annehmen, dass sich Gerhard Zeiler nach seinem berulichen notwendigen USA-Aufenthalt wieder melden wird. Da nützen auch die Hinweise auf sein Vermögen oder sein Alter nichts. Wo sind die möglichen Nachwuchs-Talente? Wo rote Hoffnungsträger? Dürfen oder wollen sie nicht? So gesehen dürfte die stolz präsentierte Husch-PfuschLösung vermutlich rasch wieder ins Wanken kommen. Und die FP ruft derweil freudig und verständlich nach Neuwahlen. Ich hoffe, dass sich die SP mit neuen Ideen bald erholt! Ein verwunderter SP-Wähler Gebildete Bildungsdirektorin Die Kärntner Pflichtschulen können aufatmen! Mit Tanja Leitner, bisher pädagogische Leiterin der Kärntner Volkshochschulen, folgt der bisherigen Bildungsdirektorin Isabella Penz ein echter Profi in Sachen Bildung und Auftreten! Es ist zu hoffen, dass die Bildungsdirektion (vormals Landesschulrat) künftig ein gutes Bild abgibt, was man in der Vergangenheit nicht behaupten kann. Machtkämpfe im Landesschulrat gehörten in den letzten Jahrzehnten „zum guten Ton“ dieser Einrichtung. Man fand aber auch echte „Vorzeige-Lehrer“. Man braucht nur an Rudolf Altersberger denken, einem engagierten und stets einsatzbereiten Pädagogen, den man von heute auf morgen abgelöst und auf sein professionelles Wissen verzichtet hat! Manche erinnern sich noch an „Grabenkämpfe“ zwischen einzelnen Abteilungsleitern dieser Einrichtung, wozu nicht nur besonders fähige „Oberpädagogen“ zählten. Die eine Fachkraft verwandelte ihr Büro in einen Hundezwinger, die andere – freundlich ausgedrückt – in einen „Chaoshaufen“. Zudem war die Leitungsfunktion stets tief politisch, also abwechselnd je nach Farbe des Landesregierungschefs. Ein Peter Wieser sorgte für Diskussionen, ein Robert Klinglmaier für Besetzungsdebatten. Und eine Isabelle Penz? Für stetes Kopfschütteln. Böse Zungen behaupten, sie hatte als Art Quoten-Lady den Laden nie im Griff. Dazu kommt, dass auch in der Landesregierung eine Bildungsabteilung angesiedelt ist. Man hat oft den Eindruck, dass es mehr Häuptlinge gibt als Indianer. Freilich hat Landeschef Daniel Fellner bei der Bestellung der VolkhochschulFunktionärin ein gewichtiges Wort mitgesprochen, Minister Wiederkehr durfte natürlich die Bestellung vornehmen. Und Robert Derhaschnig ging leer aus. Schauen wir mal, wie die sicher gebildete neue Bildungsdirektorin Tanja Leitner in herausfordernden Zeiten ihr Amt ausüben wird. Alles Gute! Ein interessierter Pädagoge Veränderungen Die SP liegt, wie allseits bekannt, auf dem Boden. So genannte „rechte Kräfte“ erstarken und beeindrucken die Wählerschaft mit ihren „Früher-war-alles-besser-Märchen“, leeren Paradies-Versprechungen und raffiniert gesponnenen Verschwörungstheorien („Die Bösen da oben“). Kein Wunder, dass viele verunsicherte Menschen einfach eine Veränderung wünschen. Aber welche? Vermutlich hat es die früher glorreiche SP verlernt den Leuten klar und deutlich zu sagen, wofür sie eigentlich steht. Aber warum? Weil sich unter den vielen Jungpolitikern meist seelenlose Wesen befinden, die selbst nie im Berufsleben gestanden sind. Sie waren oder sind Söhne/Töchter von Funktionären, die wiederum ihre Kinder mit sicheren Parteijobs versorgen. Wie kann also so ein braver JungFunktionär das Leben von Arbeitern, Angestellten und sonstigen Beschäftigten nur ansatzweise nachvollziehen? Deshalb geht es um Phrasen bei lautstarken Reden, um hilflose Gesten nach Wahlverlusten und Volksvertreter, die diesen Namen nicht einmal ansatzweise verdienen. Sie vertreten nur sich selbst, wagen keine vernünftigen Entscheidungen und haben keine Visionen. Wo sind die SJ und die JG, aus denen später – und meist neben einem Job – „g`standene Rote“ geworden sind? Man hat, nach dem Aufgeben des all gegenwärtigen Parteikassiers, die eigenen Leute vernachlässigt oder Parteizeitungen geschlossen. Und jetzt überlässt man die Kommuniaktion anderen Kräften. Liebe SP, wach endlich auf. Walter K., Klagenfurt Großartige Zeitung! Liebe „Das Kärnten“-Redaktion! Geschätzter Herausgeber Heinz Knapp! Herzlichen Dank für den einmaligen Gratis-Lesegenuss der letzten Ausgabe! Da kann man spannende oder unterhaltsame Geschichten lesen, die es in anderen Printmedien nicht gibt. Über das irrtümlich verheizte und in einem Ofen versteckte Geld mussten mein Partner und ich herzlich lachen und über jene Putzfrau, die sich gleich eine Luxuslimousine angeschafft hat und damit in den Konkurs gefahren ist, kräftig schmunzeln. Uns gefällt auch, dass in den verschiedenen Kommentaren zu den verschiedensten Gesellschaftsschichten (von Kultur bis zum Sport) mit gerechter Kritik nach allen Seiten nicht gespart wird. Man merkt, dass es sich bei jeder Großformat-Ausgabe um eine unabhängige Monatszeitung handelt, die keine Partei oder Organisation verschont, den Mächtigen in unserem Bundesland auf die Finger klopft und Missstände schonungslos aufzeigt. Übrigens – die professionellen Tipps der plastischen Chirurgin Dr. Barbara Zink sind Pflichtlektüre, ebenso die Worte von Dompfarrer Dr. Peter Allmaier oder die schriftliche Kulturmelange von Dr. Günter Schmidauer. Weiter so!!! Maria S., Klagenfurt ÖFB: Setzt auf die Jungen! Ja, ja – es stimmt schon. Österreich hat geschätzte acht Millionen Fußballtrainer, die alle wissen, wie man den Ball ins Netz zaubert. Auf dem grünen Rasen sieht natürlich alles anders aus. Das weiß auch Bundestrainer Ralf Rangnick, der bestens bezahlte und verdiente Meisterchoach. Was ich allerdings bis heute nicht verstehen kann, warum man nicht öfters die Torschützen und Meistertrippler aus der großartigen U-21 (Männer) oder tollen U-18-Mannschaft herausholt und probeweise in der Nationalmannschaft spielen lässt. Die würden um „ihr Leben laufen“. Schließlich jammern wir immer über „keinen Nachwuchs“. Leider scheint auch der nicht sonderlich sportlich wirkende ÖFBChef und Ex-VP-Vizekanzler Josef Pröll für ausgesuchte Jugendspieler kein Interesse zu haben. Es ist ohnehin sonderbar, dass ehemalige Spitzenpolitiker so eine Position überhaupt ausüben dürfen. Da war Herr Pröll als Jägermeister besser aufgehoben. Der Nationalmannschaft trotzdem weiterhin alles Gute! Johann S., Villach Postenschacher? Zum angeblichen Postenschacher mit der neuen Kärntner Bildungsdirektorin Tanja Leitner und dem Wehklagen einiger Lehrer/Direktoren, dass sie nicht direkt diesem ehrwürdigen Berufsstand entspringt: Die Dame ist bestens ausgebildet und benötigt keine parteipolitische Unterstützung für einen Top-Job. Außerdem darf es auch kein Hindernis sein, wenn man als ausgewiesene Expertin angeblich einer Partei angehört. Ach ja – und wie sieht es mit den berühmten vorhergesagten Namen für auszuwählende Amtsanwärter aus, die bereits Tage vor der PostenVergabe bei einem Notar oder einem Anwalt hinterlegt werden? Nun, ein möglicher dirty campaigning-Schmäh, Made in USA. Man hinterlegt einfach bei drei verschiedenen und vertrauenswürdigen Notaren die jeweiligen Namen der drei aussichtsreichsten Kandidaten. Und schon landet man einen Treffer. Ausgerechnet eine Partei, die bei Postenschacher-Wettbewerben in Ämtern und bei Behörden nicht mit enormer Zurückhaltung aufgefallen ist, wirft gerne mit haltlosen Anschuldigungen nur so um sich. Ein aufmerksamer Pädagoge Senden Sie uns Ihren Leserbrief an: redaktion@das-kaernten.at Nach den unfassbaren Dauer-Skandalen in der Wiener ORF-Tintenburg „Küniglberg“ und Berichten über „GagenSumpf“, „Millionen-Prozesse“, „gefeuerte Manager“, „Luxuspensionen“, „Sex-Geschichten“, umstrittene Entscheidungen des 35-köpfigen Stiftungsrates und „toxischen Abhängigkeitsverhältnissen“ hat ein Kärntner Autor und Medienkritiker bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht und über eine renommierte Klagenfurter Anwaltkanzlei ersucht, die Geschäfte des ORFStiftungsratschefs Heinz Lederer auf mögliche strafrechtliche Verfehlungen zu durchleuchten. Immerhin wurde dem Aufsichtsratschef der mächtigsten Medienorgel Österreichs von der Politik, von Insidern und sogar vom gesamten ORF-Redakteursrat Unvereinbarkeit zwischen seinem würdevollen Amt als „roter“ Stiftungsrat und seinen Geschäften als PR-Berater vorgeworfen. Dabei geht es u. a. um Millionendeals, wie dem Verkauf des Radiohauses, Verträge mit dem Skiverband, der Austragung des Songcontests usw. Der „rote Heinz“ bzw. seine PR-Firma soll aber nicht „seinen“ ORF, sondern stets die „Gegenseite“ freundlich beraten haben. Vermutlich nicht gratis! Misstrauen Das ärgerte den ORF-Redakteursrat, der in einer Aussendung „Unvereinbarkeiten“, „Freunderlwirtschaft“, „Interventionen für Kunden“, „mangelnde Transparenz“ und eine „problematische Funktion“ beklagte. Das Gremium sprach Lederer öffentlich das Misstrauen aus! Das gab es noch nie. Die Staatsanwaltschaft hat allerdings den Hinweis wegen möglichen Untreueverdachts abgeschmettert und „keine rechtlichen Gründe“ für Recherchen erblickt. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Freilich ist Kritik an der Anklagebehörde erlaubt. Keine rechtlichen Gründe? Alles nur Fantasie? Möglicherweise wird die Medienbehörde KommAustria aktiv. Oder man plant Abberufungsmöglichkeiten. Und Lederer? Der will als Leiter des SP-Freundeskreises Vorsitzender des Stiftungsrates bleiben. Wen wundert das noch? Sesselkleber mit guten Verbindungen gibt es genug. Wenigstens in Kärnten findet man einen ORF- Lichtblick – den künftigen Landeschef Martin Weberhofer, einen „Vollblut-Radiomacher“ wie aus dem Bilderbuch! Apropos Sesselkleber: Der entmachtete Bundes-SP-Chef und Bald-Ex-Vizekanzler Andreas Babler will im nächsten Jahr wenigstens (Medien)Minister bleiben. Nach den ORF-Skandalen hätte Babler zeigen können, wie ein echter Medien-Minister durchgreifen kann. Auch beim Stiftungsrat! Diese Chance hat der glücklose „Ober-Rote“ versäumt. Leider. Keine Gründe? Criticus Reparaturverglasung | Bad- und Sanitärverglasung Fenster- & Türenverglasung | Dach- & Balkonverglasung Schiebe- & Ganzglastüren www.derglasspezialist.at 0463/22 347 Lackenweg 57 9020 Klagenfurt am Wörthersee ANZEIGE
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